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Liebe Eltern, liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie das auch, diese Wut, die langsam in Resignation übergeht, weil man ja doch nichts machen kann und es jedes Jahr so ist und mit einer Vehemenz erscheint, unerbittlich und stark, wie Herbststürme, Blitzeis oder Schneeverwehungen.
Aber ich spreche nicht von Naturerscheinungen. Ich denke an das, was sich ereignet, wenn die Natur sich zurückgezogen hat. Wenn es still werden will, grau und eintönig, wenn nur noch die Reinheit des frischgefallenen Schnees wie ein Himmelsbote vom Licht kündet. Genau in dieser Zeit, wo der Mensch Kraft sammeln soll und darf, die man weder aus den Kaufhäusern noch aus den Fitnesstudios beziehen kann, in dieser Zeit werden wir systematisch mit Lichterketteninstallationen und Konservenmusik überschwemmt. Man wird den Eindruck nicht los: hier findet ein Kampf um die letzten Räume der Besinnung statt.
Und wenn Sie das alles einmal mit den Augen und Herzen Ihrer (Kindergarten-) Kinder auf sich wirken lassen, dann kann man die brennende Frage spüren: Ist uns gar nichts mehr  heilig? Vielleicht stolpern Sie über das Wort „heilig“, weil Ihnen heilige Menschen, erst recht, wenn sie noch leben, suspekt sind, aber heilig hat das Wort heilen in sich. Und genauso, wie der Körper unablässig unsere Wunden heilt, oft genug, ohne dass wir es wissen, geschweige denn etwas dazutun, sind auch wir Menschen aufgerufen und dessen bedürftig Situationen zu schaffen, Momente zu erzeugen, die uns guttun, die Sinn stiften, eben heilen.
Weihnachten könnte ganz neu die Zeit werden, wo wir darüber nachdenken, was uns heilig ist, worüber wir nicht bereit sind „Witze“ zu machen und was wir uns nicht so einfach „in den Dreck ziehen“ lassen.
Es könnte die Unantastbarkeit der Kindheit sein, die man mit Füßen tritt, sobald man sie mit der Brille der „Karrierechancen“ und des „Kompetenzerwerbs“ seziert. Es könnte auch das Gespräch sein, das ich gerade führe und das ich mir von keinem „Klingelton“ mehr nehmen lasse.

Das Urweihnachten hat übrigens ohne jede elektronische Hilfe stattgefunden. Die Hirten haben ohne „Navi“ den Weg gefunden und sie haben den langen Weg auf sich genommen, um als erste vor dem Kind die Knie zu beugen - nicht weil sie eine Schwäche überkam, sondern, weil sie Großes wahrnahmen. Selbiges wird auch von den Heiligen Drei Königen berichtet.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und einen frohen Gang ins Neue Jahr.  
                         
                                     Reinhard Elsler

Lesen Sie in dieser Ausgabe

  • Termine
  • Alle Jahre wieder - unser Weihnachtsspiel
  • Turandot
  • Basar 2011
  • Wie stoppt man eine Falschinformation ?
  • Stellenangebote
  • Rückblick auf das Bildungsforum in Kiel
  • Queen of the Sun
  • Tanz in den Mai
  • Kleinanzeigen und Fundsachen
  • Hausaufgabenbetreuung ab der 4. Klasse
  • Fahrkarten von der Autokraft
  • Bildung und Teilhabe
  • Ansprechpartner / Redaktionsschluss

Termine

Elternrat Mo. 20:00 Uhr, im Lehrerzimmer

  • 19.12.2011
  • 16.01.2012
  • 30.01.2012

Dezember 2011

Externe Termine
*Maria begegnet Elisabeth*
Bildbetrachtung mit Sabine Rosenbruch
Freitag, 16. Dezember 2011, 20:00 Uhr
Adresse : Christengemeinschaft, Tondernweg 5, 24939 Flensburg

Vorschau: Februar 2012

Weihnachtsferien
      letzter Schultag: Donnerstag, 22. Dezember 2011
     
erster Schultag: Montag, 09. Januar 2012

Alle Jahre wieder

oder: Der Weg zur Krippe wird immer weiter

Was hob i mit eng und engerm weib zschaffa?
Wer waß, wo ihr seid hergeloffa?
I kan von andern Laitn mehr han,
Als von dir, du loser bettelmann!
Packt's eng ahn verzug von meiner Tür,
Machts waiter mir ka unruah hier.

Ja, die Oberufer Weihnachtsspiele haben es in sich. Gesprochen in einem Dialekt, der nicht immer leicht zu verstehen ist, aber dafür einen Klang hat, dass man einerseits ganz warm eingehüllt und andererseits durch die Direktheit und Ehrlichkeit immer wieder hellwach wird. Geradeso, als wäre die Geschichte von den ersten Christen bis ins 18. Jahrhundert nach Oberufer von Mund zu Mund weitergetragen worden.
Kennt nicht jeder diesen Wirt, dessen Text oben angeführt ist, den sogenannten "groben" Wirt, der mit seinem harten Auftreten am Ende die Maria verzweifelt auf die Knie sinken lässt? Seine Fragen könnten doch auch unsere Fragen sein: Was hab` ich mit diesem Weihnachten zu tun? Oder was hat dieses Fest, wie es landauf landab 4 Wochen durch die Kaufhäuser gepresst wird, mit mir zu tun? Gibt es nicht ganz andere, spannendere, spirituellere Geschichten, in denen sich alle Menschen wiederfinden können? Aber warum ist der Wirt bloß so erregt. Es sind doch nur zwei arme Menschen an der Tür, die keinerlei Gefahr ausstrahlen. Oder hat gerade dieser "grobe" Wirt in den Augen Marias etwas gesehen, was ihn mehr als beunruhigt? Was ihn deutlich spüren lässt: wenn ich jetzt meine Tür aufmache, verändert sich sich mein ganzes Leben. Die Herbergssuche ist nämlich nicht der Beginn einer "erbaulichen" Geschichte, sondern der Anfang von solch unerhörten "noch nie gehörten" Sätzen wie: "Liebet eure Feinde" und "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Wir freuen uns, dass wir Ihnen und Ihren Kindern auch in diesem Jahr das Weihnachtsspiel zeigen können. Seien Sie herzlich eingeladen, der genau so schlichten wie geheimnisvollen Sprache zu lauschen und sich eine gute Stunde lang einstimmen zu lassen auf die Weihnachtstage. Damit sie zu dem werden, was sie eigentlich sein wollen: Ein Zeit-Raum der Besinnung. Das Licht, die äußeren Reize der Natur, Duft und Farben, alles zieht sich vor unseren Augen zurück, damit wir in unserem Inneren ruhig werden und "dem Sinn der Geschichte" einen Ton oder gar eine Melodie ablauschen können.

Für die Kumpanei            Reinhard Elsler

Aufführungsdatum:
Donnerstag, 22.12.2011 um 20.00 Uhr
im Großen Saal der Freien Waldorfschule Flensburg

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www.naturheilpraxis-flensburg.de








Turandot - Klassenspiel der 8.Klasse

Am letzten Wochenende kam Turandot von Friedrich Schiller zur Aufführung. Gerne würden wir mehr Bilder zeigen, aber es fehlen die Einverständniserklärungen der Eltern.
Ein Erfahrungsbericht aus Schülersicht folgt im Januar.

Karl-Dietrich Wilske

Basar 2011

Samstag 19.11.2011 20:30 auf dem Schulgelände, die Basareinnahmen  sind gemeinsam sicher im Nachttressor eingezahlt worden. Die Stimmung auf dem Gelände ist ruhig, in der Küche wird noch gearbeitet, Jan Nerkamp bereitet die Küche für Montag vor.
Viele fleißige Hände haben diesen Erlebnisbasar  gestaltet, sehr viele Menschen haben die Freie Waldorfschule Flensburg erlebt. Eine wunderschön gestaltete Schule, gepflegte Außenanlagen, schöne Klassen, gepflegte Sanitäranlagen, eine tolle Stimmung, viele Aktivitäten und schöne Begegnungen mit Besuchern, Schülern, Eltern und auch vielen Ehemaligen.
Ein toller Erfolg!
Vielen Dank an die Schulgemeinschaft.

Der Elternrat

Wie stoppt man eine Falschinformation ?

Am Donnerstag, den 1. Dezember machte eine "Information" die Runde, die manche Eltern, Schülerinnen und Schüler sehr beunruhigte. Nach intensiver Prüfung, an der wir auch die Polizei beteiligten, kamen wir zu dem Ergebnis, dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich seien.
Sie können sicher sein, dass wir Sie über tatsächliche Sorgen und Bedrohungen sehr schnell über alle Medien, die uns zur Verfügung stehen (Sondermoka, Internet, Telefonketten) informieren.
Henning Fitsch

A.Paul Weber - Das Gerücht (1943)

Stellenangebot

Wir suchen eine Erzieherin oder einen Erzieher für den Hort an der Waldorfschule. Wir suchen eine Gruppenleitung für die Betreuung von Schulkindern im Alter von 6 bis ca 12 Jahre in der Zeit von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr an allen Schultagen mit gemeinsamem Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Freispiel, Schwimmbegleitung, Ferienbetreuung. Stellenumfang: 30 Stunden
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bitte z.H. Frau Hartwigsen ans Schulsekretariat (Adresse/Mail: siehe unten) senden.

Schulvielfalt sichern - ein Rückblick

Die Arbeitsgemeinschaft Schulen in freier Trägerschaft (an der auch die FWS Flensburg beteiligt ist) hat Mitte November im Schleswig-Holsteinischen Landeshaus das 2. Bildungsforum veranstaltet.

Der Präsidenten des Landesrechnungshofs, Herr Dr. Aloys Altmann gab zum Auftakt ein Impulsreferat. Er machte deutlich, dass z.B. ohne nachvollziehbaren Grund verschiedene Schulen in freier Trägerschaft ganz unterschiedlich gefördert werden (mal 50%, mal 80 %, mal 85 % - warum eigentlich ?) oder dass die Berechnungsmethodik für die Zuschüsse selbst für den Rechnungshof nicht schlüssig nachvollziehbar sind ...

Aus Flensburg waren einige Menschen gekommen. Sie konnten dort erleben, dass - trotz Zusage - die Vertreter von SPD und CDU nicht erschienen sind, dass der Bildungsminister Dr. Klug (FDP) sich darauf zurückzog, dass eine deutliche Berechnung erst später vorliegen könne, da ja gerade durch die letzte Schulgesetzänderungen eben so viele Veränderungen im kommunalen Schulwesen entstanden seien. Die erforderlichen Zahlen und Daten lägen nun mal nicht vor. Das war den Vertretern der freien Schulen zu dünn, zumal seit Jahren gleichbleibend mit diesem Argument jede konkrete Anfrage unbeantwortet bleibt ...
Auf die konkrete Frage, wie denn in dieser Legislaturperiode (bis Mai 2012) die im Koalitionsvertrag der Landesregierung festgeschriebene "Verbesserung der Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft" realisiert werden solle, blieb Herr Dr. Klug die Antwort schuldig. 
Gut vorbereitet und engagiert für mehr Autonomie im Schulwesen zeigte sich die bildungspolitische Sprecherin der Grünen - Anke Erdmann. Sie fragte Herrn Dr. Klug unter anderem,warum er einem Gesetzentwurf, den er in seiner Oppositionszeit unterstützt hatte, nun die Zustimmung verweigere.
Nach unserer Veranstaltung wurde der Entwurf der Grünen mit geringfügigen Anpassungen erneut eingebracht - und wieder abgelehnt ...

Queen of the sun

Vorankündigung!

(Fasching-) Freitag, 17.02.2012, 20.00 Uhr

Film: Queen of the Sun (Originalversion Englisch, deutsch untertitelt)
www.queenofthesun.com

Mit einer anschaulichen Bildersprache und vielfältigen Dialekten der Englischen Sprache führen die Filmemacher den Betrachter um den Globus. Dieser Dokumentarfilm ist durch vielfältige Interviews sowie originelle Einblicke in die Lebensweise der Imker weltweit ein Muss für die persönliche Kinohistorie.

Queen of The Sun behandelt ein ernstes und wichtiges Thema: Ein Film über die Welt der Bienen und über das sogenannte Bienensterben (Colony Collapse Disorder). Der Film zeigt die Honigbiene und ihren Lebensraum als Spiegel unserer globalisierten Lebensumstände.

„Queen of the Sun breathes love and hope into the catastrophic crisis inundating our oldest domesticated animal, the honey bee. I was moved from tears to hope as the film gently offered next steps anyone could take to make the world a better place…”
Barbara Booth, Santa Fe, Waldorf School

Der aktuelle Film wurde bei einer Vielzahl von Film-Festivals vorgeführt und ausgezeichnet.
Wir haben die Lizenz für ein „Small Community Screening“ erworben und freuen uns, Sie zu diesem Kinoereignis in die Waldorfschule einzuladen.

Holger Langen

Tanz in den Mai - Termin vormerken

Liebe Redaktion des Moka,
... Um ein Meinungsbild über die zu erwartende Beteiligung am Tanz in den Mai 2012 zu bekommen, habe ich einen sogenannten Doodle mit einer Umfrage mit dem Titel "Tanz in den Mai 2012" eingerichtet. Die Adresse zu der Umfrage lautet: http://doodle.com/8vcwaewc68rnrytn
Bitte sendet diese Adresse ... in den Moka als Info.
Dem Orga-Team würdet ihr einen großen Gefallen tun. Vielen Dank schon mal dafür. Liebe Grüße
Stefan Tschirner

Kleinanzeigen

Kleinanzeigen als .txt senden an ...
moka@waldorfschule-flensburg.de
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Wohnungssuche
Wir, zwei nette, ruhige Studenten, ab Ende des Jahres mit Nachwuchs, suchen für Frühjahr 2012 eine ländlich gelegene 3-Zimmerwohnung mit Gartennutzung im Umkreis von  max. 20 km um Flensburg.
Tel.: 0461-49380037
E-mail: clara.nielsen@web.de
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Anne Lassen - Tel. 01523-6801086  

Hausaufgabenbetreuung ab 4.Klasse

Hausaufgaben-Betreuung ... siehe auch November Moka
Karl-Dietrich Wilske - 0461-1605216

Schülerjahreskarten von der Autokraft

Liebe Eltern im Kreis Schleswig-Flensburg,
es besteht auch noch im Januar die Möglichkeit, die Schülerfahrkarten in Form einer Jahresnetzfahrkarte über unser Schulbüro zu beziehen. Die Kosten sind zwar die gleichen, aber der Gültigkeitsbereich ist erheblich größer.
Eine Bestellung bitte im Sekretariat schriftlich einreichen.
Wir benötigen folgende Angaben: Name, Klasse, Adresse, Haltestelle.
Lichtbild und Unterschrift eines Elternteiles nicht vergessen.
Herzliche Grüße
Henning Fitsch

Antragsformulare können im Schulbüro abgeholt werden.

Weitere Informationen finden Sie ....  www.bildungspaket-flensburg.de  

Adressen, Ansprechpartner

Schulleitungskonferenz (SLK)
Reinhard Elsler, Petra Janner-Schmid, Holger Langen, Lotte Mertes, Malte Pontoppidan

Vorstand
Reinhard Elsler, Hans-Wilhelm Lange-Mildenstein, Stefan Riedel, Dörte Schläger-Carstensen, Franz Voß, Inge Wichelhaus | Koordination: Henning Fitsch (0461-90325-0)

Elternrat
Ansprechpartner: Jörg Carstensen (04638-1529), info[@]waldorfschule-flensburg.de

Redaktion

Jörg Carstensen, Reinhard Elsler, Henning Fitsch, Henrik Köhn, Karl-Dietrich Wilske

Redaktionsschluss und -erreichbarkeit

Der nächste Moka erscheint Mitte Januar 2012. Beiträge hierfür senden Sie bitte bis zum 10.01.2012 an moka[at]waldorfschule-flensburg.de

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