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Sterne sprachen einst zum Menschen.
Ihr Verstummen ist Weltenschicksal;
Des Verstummens Wahrnehmung
Kann Leid sein des Erdenmenschen;
 
In der stummen Stille aber reift,
Was Menschen sprechen zu Sternen;
Ihres Sprechens Wahrnehmung
Kann Kraft werden des Geistesmenschen.

            Rudolf Steiner


Liebe Eltern, liebe Leserinnen und Leser

Das neue Jahr hat zwar schon begonnen, aber die meisten Tage, Wochen und Monate liegen noch vor uns. Was macht man bloß mit so viel freier Fläche!? Stellen Sie sich ein großes Blatt mit 365 weißen Feldern vor. Die dürfen Sie alle ausmalen.

"Na ja," werden Sie sagen, "einige Linien und Farben sind schon vorgegeben" und "schön wärs, wenn die Felder alle leer wären....!" Nun, dann stellen Sie sich bitte einmal das Gegenteil vor! Möglichst detailliert: Jeder Tag des neuen Jahres wäre Ihnen bekannt, alle Fortschritte, alle Niederlagen, Ihr Glück und Ihr Scheitern, jede Begegnung, jedes Alleinsein. Alles.
Eine spannende Gedankenübung und genauso unvorstellbar, wie das menschliche Leben in diesen Rahmen nicht hineinpasst. Unser Dasein ist existentiell von der Möglichkeit zur Freiheit abhängig. Das Ende ist und muss offen sein. Hätte man uns zu Sylvester gesagt: "Die Freiheit ist nun zu Ende! Ihr habt sie schlecht verwaltet (Atomkraftwerke, Schulen mit Sitzenbleiben, Autos statt Kinder auf der Straße, Hühner ohne Federn und Tageslicht...). Ihr lebt ab heute nach einem weisheitsvollen Masterplan!" Unsere Existenz würde sofort verlöschen wie eine Kerze unter einer Glasglocke.
Aber - Gott sei Dank ! - wenn ich mir einmal dieses Wortspiel erlauben darf - haben wir noch unsere Freiheit und man spürt in solchen Gedankenmomenten, wenn man sich das Gegenteil vorstellt, wie buchstäblich unendlich kostbar und gleichzeitig zerbrechlich dieses Glück ist.
Was machen wir mit dieser edlen Ressource die nächsten 365 Tage? Die Vorstellung, die Menschheit würde sich ein Jahr gemeinsam einem Problem widmen, ist schlicht verführerisch. Welche Energien und Ideen würde das freisetzen! Aber davor steht die Freiheit jedes Einzelnen. Die wiederum hätten wir nicht, wenn wir nicht auch die Fähigkeit hätten, allergrößte Gedanken zu denken.
Das ist meine Hoffnung für das Jahr 2012. Dass wir alle geistig höchst aktiv werden, ganz im Sinne von Albert Einstein:

"Der Mensch ist Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein durch Zeit und Raum begrenzter Teil. Er erfährt sich, seine Gedanken und Gefühle als etwas, das von dem Übrigen getrennt ist - eine optische Illusion seines Bewußtseins. Diese Illusion ist eine Art Gefängnis, das uns auf unsere persönlichen Wünsche und die Zuneigung zu einigen wenigen Menschen, die uns nahestehen, beschränkt. Unsere Aufgabe muss darin bestehen, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Mitgefühls auf alle Lebewesen und die ganze Natur in  ihrer Schönheit ausdehnen und sie umarmen."
             Ihr
                    Reinhard Elsler

Lesen Sie in dieser Ausgabe

  • Termine
  • Jahresarbeiten der Klasse 12
  • Die neue Schülerbibliothek
  • Stellenangebot im Waldorfkindergarten
  • Grüße aus Indien
  • Elternbrief der Schulleitungskonferenz
  • Kultur und Suppe
  • Waldorfschule erleben
  • Ein Basar Erlebnis
  • Queen of the Sun
  • Ehemaligenverein
  • Jahresarbeit ... 2013
  • Kleinanzeigen und Fundsachen
  • Hausaufgabenbetreuung ab der 4. Klasse
  • Ansprechpartner / Redaktionsschluss

Termine

Elternrat Mo. 20:00 Uhr, im Lehrerzimmer

  • 16.01.2012
  • 30.01.2012
  • 13.02.2012

Januar 2011

  • 20.01.2012 | 16:00 Uhr | Präsentation I. der Jahresarbeiten Klasse 12
  • 21.01.2012 | 10:00 Uhr | Präsentation II. der Jahresarbeiten Klasse 12
  • 24.01.2012 | 20:00 Uhr | Elternabend der Klasse 7b.
  • 27.01.2012 | 19:00 Uhr | Kultur und Suppe - siehe auch Infotext

Februar 2011

Externe Termine

  • "An den Zähnen hängt ein Mensch ..."| In der Waldorfschule Eckernförde ... fällt aus ...
  • 20.01.2012 | 20:00 Uhr | Minna Röder | Herrenstall 11 | "Mit dem Kühlschiff POLAR COLOMBIA nach China, Korea und Südafrika" Filmvortrag von Dieter Grote
  • 03.02.2012 | 20:00 Uhr | Minna Röder | Campusallee 5 | Schiffsführungssimulator im Maritimen Zentrum der FH Flensburg - Führung und Probefahrt mit Dieter Grote                           

Jahresarbeiten der 12. Klasse

Die 12. Klasse lädt alle Interessierten ganz herzlich zur Präsentation ihrer Jahresarbeiten am
Freitag, dem 20. Januar 2012, ab 16 Uhr
und
Samstag, dem 21. Januar 2012, ab 10 Uhr
in die Waldorfschule ein.
Nachdem sich die SchülerInnen ein Jahr lang mit der Aufgabe beschäftigt haben, ihr Thema zu finden, dieses einzugrenzen, sich theoretisch und praktisch damit auseinanderzusetzen und den Prozess zu verschriftlichen, sind nun alle darauf gespannt, die Ergebnisse präsentieren zu können.
Wir wünschen allen ein gutes Gelingen und freuen uns auf Ihren Besuch.

Freitag, 20.01.2012 - 16:00 Uhr


Begrüßung und Beginn im kleinen Saal

Greta Schlüter: Chinesische Medizin – Qi Gong
Julian Schaller: Erneuerbare Energien
Patricia Weise: Die klassische Reitkunst
Ronja Isler: Porträtkunst
Lasse Boderius: Aufbau einer Kinderfußballmannschaft
Sinje Petersen: Ehrgeiz, eine positive Eigenschaft?
Nora Gohrt: Lernprozesse im Kindesalter
Sebastian Makowski: Organische Architektur
Inken Hansen: Zeitspiegel Kunst
Milena Elsner: Scientology – (k)eine Religion?!
Simon Petersen: Umweltschutz und Energieversorgung in Deutschland
Anna-Maria Andresen: „Let Me Fall“ – Vertikaltuch (Vortrag)

Sporthalle:
Anna-Maria Andresen: „Let Me Fall“ – Vertikaltuch (praktischer Teil)
Deike Sander: Das Rhönradturnen
Großer Saal:
Charlotte Görrissen: Jonglage
Jeremias Daniel: Einblicke in die Filmmusik
Julietta Waldheim: Edith Piaf

Großer Saal:
Lena Sander: Der Tod
Max Roehrich: Kindheit im Wandel der Zeit
Thore Lüthje: PC- und Onlinesucht
Chiara Brodersen: Die Welt der Mode


Samstag, 21.01.2012 - 10:00 Uhr


Begrüßung und Beginn im großen Saal
Ronja Schwarz: Der Einfluss der Religion auf den Menschen
Lea Rosemann: Bikram Yoga
Elisabeth Röh: Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen und deren Bildungsweg
Sarah Marie Gesk: Gedichte im Wandel der Geschichte
Milan Sieberichs: Aspekte der Schuld – Vom Todeskandidaten zum Knastliteraten
Christopher Märtens: Die Schritte des Lebens – bildlich und musikalisch dargestellt

Kleiner Saal:
Uwe Carstens: Gartenbauarchitektur
Peter Müller: Die geistliche Oase im Westen Thüringens – Das Kloster Volkenroda
Lena Kuschmierz: Arachnophobie – Spinnenangst
Milan Rosinke: Bogenbau der Wikinger
Celine Weller: Fotografie als Kunstform: analog / schwarz-weiß

Die neue Schülerbibliothek

Lange Zeit war sie nur ein Wunsch, etwas, das spürbar fehlte, aber eigentlich nicht fehlen durfte, eine notwendige, doch leider unerreichbare Ergänzung.... jetzt ist sie da:
unsere Oberstufenbibliothek!  Endlich ein Ort, wo man nachschlagen, entdecken, aufarbeiten, vertiefen, recherchieren und ungestört stöbern kann. Wo sich – nicht nur unterrichtsbezogen – selbständiges Arbeiten üben und erproben lässt. Auf kürzestem Weg erreichbar. Ein Raum, der weitere Räume öffnen kann, als Ergänzung innerhalb des Unterrichts, etwa bei Gruppenarbeiten oder bei differenzierenden Aufgaben, aber auch darüber hinaus, bei der Vorbereitung von Referaten, Jahresarbeiten, Projekten, Prüfungsthemen, Praktika oder Bewerbungen.
Und nicht zuletzt: ein Raum, wo man „seetüchtig“ werden kann für die eigene Fahrt durch die Informationsfluten, wo sich ein freier Geist weiterentwickeln lässt, der wach und kritisch sichtet und sortiert, bevor er zu einem eigenen Urteil kommt.  

Ohne die Hilfe der Flensburger Pressestiftung und des Basarkreises unserer Schule wäre die Bibliothek auch weiterhin ein ferner Traum geblieben. Wir sind von Herzen dankbar dafür, dass unsere Bitte offene Ohren fand!! Dank eines wohltätigen Zuschusses konnte nun in den vergangenen Monaten aus dem Wunsch Wirklichkeit werden. Der ehemalige Siebtklassraum (gleich neben dem Sekretariat) wurde umgebaut und mit Regalen und weiterem Mobiliar bestückt. Zudem wurde ein zukunftsfähiger (!) Computerarbeitsplatz eingerichtet, dessen technische Möglichkeiten nichts zu wünschen übrig lassen.

Inzwischen haben sich die ersten Regale gefüllt. Orientiert an den Unterrichtsfächern der Oberstufe gibt es jetzt einen anfänglichen Bestand, eine Art Grundstock. Dieser wird in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern bedarfsgerecht erweitert – Wünsche und Anregungen sind willkommen!

Die Oberstufenbibliothek steht den Schülern der  9. - 13. Klasse zur Verfügung und ist als Arbeitsraum gedacht. Sie wird daher als sogenannte Präsenzbibliothek geführt, eine Ausleihe ist also derzeit nicht möglich. Die Betreuung der Bibliothek übernehmen Kollegium und Schülervertretung gemeinsam. In der Anfangsphase wird sie täglich in mindestens einer großen Pause sowie an zwei Nachmittagen in der Woche (13-15 Uhr) geöffnet sein (siehe Aushang). Wir freuen uns über jeden, der unser Betreuerteam vor allem in den Mittagszeiten unterstützen mag!

             Constanze Hafner

Der Waldorfkindergarten sucht eine Erzieherin oder einen Erzieher

Aus persönlichen Gründen wird Frau Igboerika unseren Kindergarten verlassen und nach Süddeutschland ziehen. Aus diesem Anlass sucht das Kollegium des Flensburger Waldorfkindergartens ab sofort eine Nachfolger/in für ihre frei werdende Stelle in der Nachmittagsgruppe des Kindergartens. Diese Arbeitsstelle ist für durchschnittlich 20 wöchentliche Stunden ausgeschrieben und setzt - neben der Freude an der Arbeit mit Kindern im Alter von 3-6 Jahren - eine abgeschlossene Ausbildung als staatlich anerkannte Erzieher/in voraus. Über waldorfpädagogische Vorkenntnisse würden wir uns freuen, jedoch sind diese keine unbedingte Voraussetzung.

Ihre Aufgabe würde das Betreuen von ca. 18 Kindern in dem Zeitraum von 12.30h-15 Uhr beinhalten. Sie würden in dieser Zeit in der Nachmittagsgruppe als Zweitkraft mitarbeiten.

In unserem Kindergarten treffen sich nach der ersten Abholzeit um 12.30 Uhr alle Kinder der Nachmittagsgruppe zu einem gemeinsamen Mittagessen, welches von den Erziehern aus der Schulküche abgeholt wird. Danach schließt sich eine Ruhepause und ein letztes Freispiel an.

Einmal wöchentlich nehmen Sie auch an der gemeinsamen Konferenz des Kindergartens in der Zeit von 16-18 Uhr teil.

Sollte Ihnen das Gelesene zusagen, richten Sie bitte Ihre schriftliche Bewerbung an
den Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik e.V., Kindergartenkonferenz, z.Hd. Frau Willimzig-Brozus, Valentinerallee 1, 24941 Flensburg, Tel: 0461-9032523

Für weitere Fragen steht Ihnen das Kollegium des Flensburger Waldorfkindergartens gerne zur Verfügung

Grüsse aus Indien

Liebe Waldorffreunde,
ich wünsche allen eine friedvolle Weihnacht und einen guten Sprung in unser Neues Jahr. Hier in Indien feiert man ja so drei bis vier mal Neujahr, je nach Religions-zugehörigkeit und Kulturprägung.
Da sind wir mit 2012 Jahren relativ jung. Nur die Moslems sind jünger. So ist das Mass der Zeit.
Shanti
Eure, Ihre
Ute Meuser (Eurythmistin an der Waldorfschule Flensburg bis 2008)

 

Elternbrief der Schulleitungskonferenz

Liebe Eltern,
im letzten Monatskalender wurde bereits in knapper Form Bezug genommen auf die am 2. Dezember entstandenen Gerüchte über eine mögliche Drohung gegenüber der Schule. Diese hat manche unter Ihnen – verständlicherweise -  beunruhigt. Da inzwischen die notwendigen Gespräche sowohl mit Schülern und Eltern als auch in der Lehrerkonferenz und anderen Gremien der Schule stattgefunden haben, möchten wir Ihnen abschließend einen kurzen Überblick über den Verlauf der Ereignisse geben.

Am Vormittag des 1. Dezember, einem Donnerstag, berichteten drei Schülerinnen der Mittelstufe davon, auf einem Schülertisch in einem Fachunterrichtsraum einen schriftlichen Hinweis gelesen zu haben, der sie beängstigte.
Bei der späteren Prüfung des eindeutig zu lokalisierenden Tisches durch einen Lehrer konnte ein solcher Schriftzug nicht gefunden werden, sodass aus unserer Sicht kein Anlass zur Sorge bestand.
Als gegen Mittag dennoch verunsicherte Eltern im Sekretariat anriefen, wurde der gesamte Raum von mehreren Kollegen auf mögliche Hinweise hin untersucht. Es wurde nichts gefunden. Somit konnte bei weiteren Anrufen Entwarnung gegeben werden.
Leider nahm die Sache dennoch einen nicht mehr aufzuhaltenden Verlauf hin zu den abenteuerlichsten Gerüchten, die dazu führten, dass viele SchülerInnen am folgenden Tag der Schule fernblieben. Dies ist in Anbetracht des Inhalts der entstandenen Gerüchte nachvollziehbar und verständlich.
Die Polizei, die zur Sicherheit und zur Beratung verständigt worden war, besuchte am Freitagmorgen die Schule, sprach mit Schülern sowie Kollegen und besichtigte den besagten Unterrichtsraum. Auch die Beamten konnten auf dem Tisch nichts erkennen, auch keine verwischten oder radierten Spuren, sodass der Unterricht und das Klassenspiel der 8. Klasse ungestört stattfinden konnten.

Wie Sie diesem Bericht entnehmen können, hat das Kollegium die Hinweise der Kinder ernst genommen, ist ihnen, so gut es in der Situation möglich war, nachgegangen, hat die Sorgen beunruhigter Eltern aufgenommen und versucht, in Zusammenarbeit mit der Polizei zu einem geregelten Schulleben zurückzufinden.
Die SchülerInnen, welche von dem Schriftzug berichtet haben, sind weiter von ihrer Erinnerung überzeugt. Wir gestehen ihnen dies zu. Es muss für Kinder der Schule möglich sein, Sorgen zu äußern. Sie dürfen erwarten, dass wir Pädagogen sie ernst nehmen und diesen nachgehen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern ein gutes neues Jahr.
             Lotte Mertes
- für die Schulleitungskonferenz -

P.S. Dieser Brief erschien bereits kurz vor Weihnachten auf der Internetseite der Waldorfschule Flensburg und sei an dieser Stelle noch einmal veröffentlicht.

Kultur und Suppe

Liebe Freunde von Kultur und Suppe

Wir freuen uns sehr  in unserem nun vierten  Jahr Sie und Euch zu einer neuen Veranstaltungsreihe einladen zu dürfen.
In den vergangenen Jahren hatten wir sehr inspirierende und berührende Begegnungen mit den Themen  „ Bedingungsloses Grundeinkommen“ , „ die Arbeit der Zukunft “ und „vom
  Wandel  des Geldes “ . Alle unsere Reihen führten  neben den verschiedensten Vorträgen, Filmen und Werkstattgesprächen zu Verbindungen und Kooperationen mit Menschen anderer Initiativen zu diesen Themen, und natürlich zu wundervollen Begegnungen von Menschen jeden  Alters bei  einem Teller Suppe.
Gemeinsame  Bewußtseinsbildung  zu Themen  unser  Zeit,  Zusammenkunft  in freien Foren, in freiwilligem Denken und Tun : Mehr den je brauchen wir dies und einander zum Gestalten unser  individuellen und gemeinsamen Realität.
Unser neues Thema  für das Frühjahr 2012 ist unsere Nahrung :                            

 „ Mensch und Erde, eine  Heilung im Dialog“.... ( ein zur Zeit unheiliger Dialog , ein vielleicht wieder zu heiligender  Dialog? ).

Entwicklung findet im Dialog statt, jedes Kind, jeder Mensch kann sich am besten  in einem gelungenen Dialog entwickeln, in dem beide Partner eine mittlere Veränderbarkeit anbieten. Bei einem misslungenen Dialog antwortet  der  Gegenüber mit Rückzug oder Angriff, mit Regression oder Agression.
So steht der Mensch im Dialog mit seinem Planeten, der Erde , und wie wir inzwischen alle mitbekommen haben  findet der Dialog seit 100-200 Jahren nicht mehr im gesunden Gleichgewicht statt. Die Erde antwortet mit Naturkatastrophen  oder Verödung auf  die brutale Ausbeutung durch den Menschen, dem nicht mehr Hinhören und Wahrnehmen ihrer  Lebensgrundlagen...Lebenszusammenhänge
Der Mensch reagiert auf den nicht stattfindenden  oder nicht gelingenden Dialog mit der Erde und ihrer inneren und äußeren Natur mit Depression  oder  auf der anderen Seite mit sinnloser Gewalt und  Eskalation  im Kleinen wie im Großen.
Die Erde nährt uns und wir wiederum nähren die Erde mit unserem Geist und unser Liebe.
„Das Brot ernährt uns nicht, was uns im Brote nährt ist Leben und ist Licht“. Diesen Untertitel wählten wir in Anlehnung an den Spruch von Angelus Silesius:
Das Brot ernährt dich nicht:
  was dich im Brote speist,
Ist Gottes ew´ges Wort,
  ist Leben und ist Geist.
Während der Vorbereitung  auf die Reihe zeigte sich uns wie sehr unsere Nahrung  auf allen Lebensebenen wirksam ist:  Wie Nahrung uns miteinander (auch global) verbindet , uns seelisch nährt und trägt durch die gemeinsame Mahlzeit, wie unser Umgang  mit Lebensmitteln Ausdruck unseres Selbst und unserer Überzeugungen sein kann,wie sowohl in der Landschaft als auch  in Blüte und Frucht Schönheit und Leben sich verkörpern (oder auch nicht mehr), wie nicht  zuletzt unser aller Gesundheit und Zukunft einer Neubesinnung diesbezüglich bedürfen.
So soll der Vortrag bei unserer „ Zusammenkunft“  am 27.01.2012 auch den Titel tragen:

  „Lebensmittelpunkt“  Nahrung für Körper, Seele und Geist.

Wir freuen uns über das Mitwirken von Martin Beck in der Vorbereitung. Er ist Agraringenieur, Berater für Biologische Landbau in Dänemark und Waldorfvater an unserem Kindergarten und wird zusammen mit dem Landwirt Günther Lorenzen, Biologisch-Dynamischer Landwirt aus Dänemark,  den einführenden Vortag halten .
Am 9.03.2012 laden wir ein zu unserem Filmabend „ Cinema Verité “ mit dem Dokumentar- film „Good Food, Bad Food “ von Coline Serreau.
Am 27.04.2012 laden wir zu unserer „ Werkstatt“ : Gespräche,Reflektionen, Begegnung von inneren Bildern und Erfahrungen aus den vorherigen Abenden und gesellschaftlichen Initiativen und Impulsen, Austausch zwischen Menschen, die das Thema in ihrem Alltag zum Ausdruck bringen wollen.
Der letzte Teil der Reihe wird am 25.05.2012 unser „Arbeitsgesang “ sein und diesmal  planen wir natürlich ein Kochhappening im besten Sinne . Im Sinne der sozialen Kunst die Suppe als Kunstwerk, der Abend zur Mitgestaltung durch die Anwesenden, jeder , auch der schweigt, wirkt mit.
Alle Abende beginnen um 19 Uhr mit einem Teller Suppe in der Mensa der Waldorfschule  und alle sind eingeladen an der Veranstaltungsreihe mit Rat und Tat teilzunehmen oder als  Besucher/-in den einen oder anderen Abend  durch seine/ ihre Anwesenheit zu bereichern.
Der Eintritt ist frei, die schönen Flyer von Jaime sind schon unterwegs und die Kontakte und weitere Infos über www.kultur-und-suppe.de sind möglich.
Eine schönes und gesundes Jahr 2012 , mit vielen neuen und mutigen gesellschaftlichen Initiativen wünscht  Ihnen , Euch und uns im Namen aller Beteiligten von Kultur und Suppe
Thomas Westphalen, Jaime de Sandoval, Martin Beck, Felicia und Reinhard Elsler


Waldorfschule erleben

Liebe Eltern,
der Elternrat hat den Wunsch Waldorfschule zu erleben aus verschiedenen Elternhäusern aufgenommen und möchte Ihnen gemeinsam mit dem Kollegium Einblick in viele Bereiche des künstlerschisch-handwerklichen Unterrichtes geben. Wenn Sie immer schon einmal Malen, Plastizieren, Eurythmie, Fotografieren oder Werken kennen lernen wollten, dann ist dieser Samstag Vormittag eine günstige Gelegenheit.

Bitte melden Sie sich und Ihre Wünsche bis zum 31. Januar 2012 per Mail an info@waldorfschule-flensburg.de oder ...
Das genaue Programm erscheint dann im Februar-Moka bzw. als Ranzenpost.

die Redaktion

Mein Erlebnis auf dem Basar

Erlebnis – Basar 19.11.2011
… endlich kann ich es erzählen, denn Weihnachten ist nun vorbei!
Schöne selbstgemachte Dinge wurden verkauft, eifrige und fröhliche Schüler leisteten ihren Beitrag zum Gelingen, fürs leibliche Wohl war gesorgt … wie immer halt.
Ich aber hatte ein ganz besonderes Erlebnis auf diesem Basar, das mich nachhaltiger berührt hat als all die schönen Waren und Darbietungen:
Ich betreute mit Frau Mikoleit das Filzen. Eine Menge Schüler und auch jüngere Kinder kamen vorbei und filzten Schnüre  oder kleine Bilder. Erst ziemlich gegen  Ende der zweiten „Schicht“ kam noch eine Mittelstufenschülerin in den Handarbeitsraum und stand etwas unschlüssig da … Sie wolle ein Weihnachtsgeschenk machen, für ihre Eltern.  Nein, sie habe noch nie gefilzt. Lange stand sie dann vor der Wolle und überlegte. Um sie herum war ein frohes Schaffen, aber sie grübelte immer noch. Auf unser Nachfragen kam keine klare Antwort, also leiteten wir erst einmal diejenigen an, die zielstrebiger einen Plan entwickelt hatten. Eigentlich war es inzwischen  zu spät um noch ein Bild anzufangen  und ich dachte fast, sie würde wieder gehen.
Doch dann plötzlich lag da vor ihr ein großer Engel, den sie mit geschickten Händen und ganz entschlossen zu bearbeiten begann. Haare, Flügel und  Gewand, Haltung und Ausdruck dieses Engels wurden so schön, dass ich gerne noch eine Stunde länger blieb als geplant. Ohne zu wissen, was dort am Entstehen war, hatten auch die Eltern des Mädchens  so viel Geduld, dass das Kunstwerk ganz in Ruhe von ihm fertiggestellt  werden konnte.
Während ich das Bild bei mir zu Hause trocknen ließ und es so noch ein paar Tage bewundern konnte, bis ich es dann aufgerollt und neutral  verpackt der Schülerin überreichte, überkam  mich immer wieder eine tiefe Freude …  und ich denke, so ist es ihren Eltern an Weihnachten beim Anblick dieses Geschenks auch ergangen.
        Renate Müller

Queen of the sun

(Faschings-) Freitag, 17.02.2012, 20.00 Uhr

Film: Queen of the Sun (Originalversion Englisch, deutsch untertitelt)
http://www.queenofthesun.com

Mit einer anschaulichen Bildersprache und vielfältigen Dialekten der Englischen Sprache führen die Filmemacher den Betrachter um den Globus. Dieser Dokumentarfilm ist durch vielfältige Interviews sowie originelle Einblicke in die Lebensweise der Imker weltweit ein Muss für die persönliche Kinohistorie.

Queen of The Sun behandelt ein ernstes und wichtiges Thema: Ein Film über die Welt der Bienen und über das sogenannte Bienensterben (Colony Collapse Disorder). Der Film zeigt die Honigbiene und ihren Lebensraum als Spiegel unserer globalisierten Lebensumstände.

„Queen of the Sun breathes love and hope into the catastrophic crisis inundating our oldest domesticated animal, the honey bee. I was moved from tears to hope as the film gently offered next steps anyone could take to make the world a better place…”
Barbara Booth, Santa Fe, Waldorf School

Der aktuelle Film wurde bei einer Vielzahl von Film-Festivals vorgeführt und ausgezeichnet.
Wir haben die Lizenz für ein „Small Community Screening“ erworben und freuen uns, Sie zu diesem Kinoereignis in die Waldorfschule einzuladen.
Unsere Vorführung wird übrigens sogar in Amerika angekündigt.
siehe: http://www.queenofthesun.com/screenings/us/

Holger Langen

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Liebe ehemalige Schülerinnen, Schüler, Eltern, liebe Freunde der Freien Waldorfschule Flensburg

der Basar liegt hinter uns - viele ehemalige Schüler und Eltern nutzen diesen Termin, um zum Beispiel im Musikcafé ehemalige Klassenkameraden und -eltern wiederzusehen.
Die Advents- und Weihnachtszeit bietet für viele Ehemaligenjahrgänge eine weitere Gelegenheit, bekannte Gesichter wiederzusehen und Zeit und Muße für Gespräche zu finden.
Im Laufe der letzten Jahre ist so im Kreise von Lehrern, ehemaligen Schülern und Eltern der Gedanke gereift, die Verbindungen zu unseren Schulabsolventen in einer besonderen Weise zu pflegen.

Ganz konkret planen wir einen Rahmen, in dem sowohl Jahrgangstreffen stattfinden können als auch ein Austausch unserer heutigen Oberstufenschüler mit Menschen, die der Schule verbunden sind und durch deren Erfahrungen und Lebenswege unsere Oberstufenschüler profitieren können.
Wir könnten uns diesen Rahmen als einen „Ehemaligen-Verein“ vorstellen, der - wie es an vielen anderen Schulen auch üblich ist - seine Ziele aus Mitgliedsbeiträgen oder Spenden verwirklicht.

Um unser Vorhaben weiter gedeihen zu lassen, freuen wir uns über Ihre Unterstützung. Diese könnten Sie uns z.B. durch eine Mitteilung Ihrer aktuellen Adresse signalisieren.

Für die Freie Waldorfschule Flensburg   -    Hans-Wilhelm Lange-Mildenstein

Eine Jahresarbeit wirft ihre Schatten voraus

Tausch dich reich! - Was wird aus dem Luftballon?
Ich bin Jakob aus der 11. Klasse und möchte an dieser Stelle auf meine Jahresarbeit in der 12. Klasse hinweisen. Ich benötige für meine Jahresarbeit Ihre Hilfe. Ein Teil meiner Arbeit wird das Hochtauschen sein. Von einem Luftballon zum Reichtum? Weitere Informationen und den aktuellen Stand, sowie den zu tauschenden Gegenstand finden Sie auf meiner Homepage www.tausch-wunder.de Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich unterstützen, durch den Tausch eines Gegenstandes oder aber einfach auch nur durchs Erzählen. Reinschauen auf die Homepage lohnt sich, garantiert! Sollten sie Fragen haben, melden sie sich:
jakob@tausch-wunder.de oder jakob.strehlow@web.de oder 04635/292245.
--- Jakob Strehlow --- Winderatt 4 --- D-24966 Sörup ---

Fundsache des Monats

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

es findet sich nicht nur Kleidung, sondern auch Dinge an, die man besser gar nicht in die Schule mitbringt. Dieses scheinbar neue Handy mit Tasche wurde im Sekretariat abgegeben. Die Batterie fehlt allerdings.

 

Kleinanzeigen

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moka@waldorfschule-flensburg.de
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Für die Klassenfahrt meiner Tochter möchte ich einen schmalen leichten Wanderrucksack gebraucht kaufen oder ausleihen.
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Wunderschönes altes Jugendstil-Klavier sucht neues Zuhause. Mit seinen Original-Kerzenhaltern, der Tastatur aus Elfenbein und dem schwungvoll gestalteten Korpus ist es ein echter Hingucker. Es wurde regelmäßig gestimmt, bedarf aber einer Überholung. Klanglich kein Steinway, aber für Anfänger geeignet! Maße: Breite 68 cm, Höhe 138 cm. Kontakt:  Fam. Basselli 04603-9649298 oder frankasol@hotmail.com
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Adressen, Ansprechpartner

Schulleitungskonferenz (SLK)
Reinhard Elsler, Petra Janner-Schmid, Holger Langen, Lotte Mertes, Malte Pontoppidan

Vorstand
Reinhard Elsler, Hans-Wilhelm Lange-Mildenstein, Stefan Riedel, Dörte Schläger-Carstensen, Franz Voß, Inge Wichelhaus | Koordination: Henning Fitsch (0461-90325-0)

Elternrat
Ansprechpartner: Jörg Carstensen (04638-1529), info[@]waldorfschule-flensburg.de

Redaktion

Jörg Carstensen, Reinhard Elsler, Henning Fitsch, Henrik Köhn, Karl-Dietrich Wilske

Redaktionsschluss und -erreichbarkeit

Der nächste Moka erscheint Anfang Februar 2012. Beiträge hierfür senden Sie bitte bis zum 31.01.2012 an moka[at]waldorfschule-flensburg.de

Wie man eine .txt Datei erstellt:
Starttaste - Programm - Zubehör - Editor ... Es öffnet sich eine Datei, in die Sie Ihren Text wie auf einer Schreibmaschine eintippen können. Wenn Sie Datei - Speichern klicken wird die Datei automatisch unter dem von Ihnen gewählten Namen.TXT gespeichert. Dieses Format kann ohne lästige Steuerzeichen in den Moka-Teil der Homepage kopiert werden.
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