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Monatskalender Januar 2014

Liebe Schulgemeinschaft, liebe Eltern, liebe Leserinnen und Leser !

Das neue Jahr hat zwar schon die ersten Gebrauchsspuren abbekommen, aber es ist noch jung, und es kann noch ein richtig ,, gutes Neues Jahr " werden. Aber was heißt gut, was heißt neu? Ist das Neue allein schon gut? Reicht es nicht auch,  das Gute mit neuem, frischem Bewusstsein zu tun? Sozusagen mit Freude! Und wenn die Freude plötzlich fehlt? Oder die Waagschale von Freud und Leid sich immer tiefer auf der Seite des Leidens neigt? Wenn also der Leidensdruck immer größer und größer wird? Dann komme ich in Bewegung, suche eine Lösung, einen Ausweg, der mich aus meiner Situation herausführt.
Aber woher nehme ich überhaupt den Mut und die Kraft, über mich und das, was ist,  hinauszuwachsen?
Das ist die andere Seite der Geschichte und davon möchte ich Ihnen eigentlich erzählen. In einem der ärmsten Länder der Welt sind Jugendliche gefragt worden, was sie sich am meisten wünschen. Ich habe meine Schüler gefragt, welche Antworten sie vermuten, und sie haben aufgezählt, was wir wohl alle gesagt hätten: Genug zu essen, Kleidung, Frieden, eine feste Arbeit, eine Familie, Gesundheit … .
Aber die Jugendlichen haben auf ihrem Zettel in großer Mehrheit zwei ganz andere Wünsche geschrieben:
                                  Respekt und Zuspruch.
Wenn Sie einen Moment diese Worte auf sich wirken lassen, entsteht etwas Zauberhaftes. Es eröffnen sich von ganz allein (bzw. durch die Kraft des Wortes) die inneren "Reiche" Ihres Wesens. Was nützen mir all die Trophäen des materiellen Wohlstandes, wenn mir die inneren Reiche verschlossen bleiben?! Sie allein bringen mich in Bewegung. Aus ihnen heraus fange ich an zu gestalten. Ohne bin ich ein Bewegter, mit dem etwas passiert. Die jungen Menschen haben mit ihren Wünschen ihr Bedürfnis nach Wahrnehmung und Anerkennung, nach Ausdruck und Mitgestaltung artikuliert. Das Eine bedingt das Andere und beschreibt nichts weniger als den aktiven und teilnehmenden Menschen. Mehr kann man sich für ein gutes Neues Jahr nicht wünschen und schöner kann man es nicht ausdrücken:
                                  Respekt und Zuspruch.
Und wie bei allen großen Geschenken ist auch hier der vornehmste und sicherste Weg, in selbigen Genuss zu kommen: selber dem Anderen ganz viel davon entgegenzubringen und auszusprechen.

          ,,Wenn wir einen Menschen nicht anschauen und die Schönheit in ihm sehen,
          können wir gar nichts für ihn tun. Man hilft einem Menschen nicht dadurch,
          dass man entdeckt, was bei ihm falsch, hässlich und verzerrt ist. Jeder
          einzelne von uns ist ein Abbild Gottes, aber jeder einzelne ist ein
          ,,beschädigtes" Bild. Wenn wir eine Ikone erhielten, die durch Abnutzung,
          durch menschlichen Hass oder andere Umstände beschädigt wurde, würden
          wir sie mit Ehrfurcht, Zärtlichkeit und Trauer betrachten. Wir würden unsere
          Aufmerksamkeit nicht in erster Linie der Tatsache zuwenden, dass sie
          beschädigt ist, sondern der Tragödie ihrer Beschädigung. Wir würden uns
          darauf konzentrieren, was von der Schönheit übrig ist und nicht auf das, was
          verloren ist.
          Und das ist, was wir bezüglich jedes Menschen noch lernen müssen." 
                Anthony Bloom, Arzt, Widerstandskämpfer in der Resistance, orthodoxer Mönch

Mit herzlichem Gruß
                Reinhard Elsler

Termine

Elternrat (ER) Mo. 20:00 Uhr in der Klasse 7b

  • alle ER-Termine stehen im bunten Jahreskalender
  • 27.01.2014
  • 10.02.2014

bitte schauen Sie auch in die laufend aktualisierten Termine auf der Homepage

Januar 2014

  • 22.01.2014 | 20:00 | Elternabend Klasse 7b
  • 24.01.2014 | 16:00 | Präsentation der Jahresarbeiten der Klasse 12 - Teil 1
  • 25.01.2014 | 12:00 | Präsentation der Jahresarbeiten der Klasse 12 - Teil 2
  • 27.01.2014 | 20:00 | öffentlicher Gesamtelternabend | Kleiner Saal | "Öffentlicher Umgang mit dem Thema Drogen" - Gespräch mit Herrn Himmelstoss

Februar 2014

  • 07.02.2014 | 14:30 | Präsentation der Jahresarbeiten der Klasse 8 - Teil 1
  • 08.02.2014 | 14:30 | Präsentation der Jahresarbeiten der Klasse 8 - Teil 2

Schülerberichte zu dem Klassenspiel der 6. Klasse „Jim Knopf und die Wilde 13“ nach Michael Ende 07.12.2013 und 09.12.2013

Hinter den Kulissen
Als wir nach den Herbstferien in die Schule kamen und klar war, dass wir „Jim Knopf und die Wilde 13“ spielen würden, waren die meisten nicht so begeistert. Doch nach und nach änderte sich das. Aufregung machte sich breit. Wer sollte Lukas spielen oder Jim? Wie sollte man LiSi besetzen, die die meisten spielen wollten. Doch zuerst lasen wir gemeinsam in verschiedenen Rollen das Textbuch vor. Als die Rollen von Lukas, Jim, LiSi und den anderen Personen besetzt waren, übten wir den Text im Hauptunterricht. In der Klasse probten einige und der kleine Saal wurde langsam, aber sicher unser zweites „Wohnzimmer“. Nun freuten wir uns auf die Generalproben und die Kostüme! Endlich war es soweit, es ging jetzt richtig los. General- und Hauptproben standen uns bevor. Alle waren aufgeregt und hofften auf das Beste, auf ein gutes Gelingen. Als wir unsere Kostüme anziehen durften, gab es zuerst eine große Hektik. Doch als dann alle fertig angezogen vor dem kleinen Saal standen, war die große Aufregung, dank unserer Lehrer, schon fast wieder verflogen.
Die Hauptproben verliefen mehr oder weniger gut, der Eine vergaß plötzlich seine Einsätze, die Andere ihren Text. Jetzt war es an jedem, sein Bestes für die Generalprobe der 1. Besetzung zu geben. Es war Mittwoch vor der Aufführung und schon jetzt war klar: Morgen würde wegen eines Orkans die Schule ausfallen. Nicht fest stand jedoch, ob am Freitag der Unterricht wieder stattfinden würde. Große Hektik: Keine Generalprobe für die Samstagsbesetzung – also auch keine Aufführung? Dann die Nachricht: Schulausfall am Freitag! Unser Plan war... nein, wir hatten noch keinen Plan. Die erste Vorstellung am Samstagnachmittag war somit Generalprobe und Aufführung in einem. Die Schüleraufführung fand am darauf folgenden Montag statt.

Die Aufführung
Alle waren aufgeregt -Lampenfieber- gleich würde es losgehen, auch ohne Generalprobe, um die uns Sturm Xaver gebracht hatte, trauten wir uns das Klassenspiel am Samstag aufzuführen.
Wir freuten uns…schminken, umkleiden, wir waren viel früher als gedacht mit allem fertig und die Zeit bis 16 Uhr wollte einfach nicht vergehen. Der eine oder andere übte noch schnell einzelne Textpassagen und lief dabei unruhig hin und her. Wird alles gelingen? „Das schaffst Du schon!“ wurde einem immer wieder gesagt….und dann war es soweit, wir wünschten uns Glück und gingen auf unsere Positionen. Der Vorhang war noch geschlossen, Herr Köhn hielt vor dem Publikum eine kleine Rede.
Der Vorhang öffnete sich und das Spiel konnte beginnen. „Tut Tut“, das Signal, dass die Lokomotiven Emma und Molly rausfahren konnten. Jeder war in seiner Rolle und schwups- war es auch schon vorbei. Lohn für die ganze Arbeit und Anspannung war der anerkennende Applaus des Publikums. Es war toll, da oben zu stehen und es gemeinsam geschafft zu haben, aber neben der Freude war da auch das Gefühl der Wehmut, dass nun alles vorbei war.

Lena, Bele, Zoe

Rückblick auf die Monatsfeier

Die zurückhaltend als Arbeitstreffen bezeichnete Monatsfeier war auch im vergangenen Jahr, kurz vor Weihnachten, ein festlicher und bewundernswerter Abschluss des ersten Schulhalbjahres.
Diese Halbjahres-Feiern sind einzigartig und ein bemerkenswerter Lernteil der Waldorfschulen. Was früher tatsächlich fast monatlich stattfand, und durchaus als ein Arbeitstreffen anzusehen war, ist heute nur noch schwer im Schulalltag unterzubringen. Dafür ist es umso schöner, diese Einzigartigkeit und die Arbeit und Leistung eines jeden Schülers auf diesen wenigen Feiern erleben zu dürfen.
Fast schon traditionell eingeleitet wurde diese Weihnachtsfeier durch den Lucia-Umzug der 5. Klasse. Für diese andächtige vor-weihnachtliche Stille, die durch den Gesang und den Kerzenschein hervorgerufen wird, bin ich jedesmal wieder unendlich dankbar. Einen Moment in der Hetze des kommerziellen und Werbungsbelasteten Weihnachtschaos innehalten, lauschen, zu sich kommen zu dürfen.
Verschiedene Musikprojekte unserer Schule erklangen auf der Bühne. Mal forsch, mal mehrstimmig und mal ganz leise aus der Dunkelheit. Jedes Stück ein klingender Beweis von ergreifender und ergriffener Kunst.
Erstaunt und beeindruckt erlebe ich jedesmal wieder die jüngeren Klassen, die kraftvoll, textsicher und mutig auftreten, um Erlerntes zu zeigen. Ein Krippenspiel was bezaubernd und in beachtlicher Länge auf Weihnachten einstimmen wollte. Einen Tanz, der an Fröhlichkeit und Taktgefühl kaum zu übertreffen war. Spielerisch gelernt und mit Leichtigkeit präsentierte Lieder in Englisch und Französisch als ob dies eine Kleinigkeit wäre.
Einen präzisen Stabtanz, der den Rhythmus und den Reim vereinte zu sichtbar werdender Sprache.
Ein faszinierendes Schattenspiel einer Ballade, welches durch Einfachheit jedem Zuschauer die wahre Bedeutung von Freundschaft  zeigte.
Fröhlich, hin und wieder stürmisch und immer gewürzt mit leichter Ironie wurde durch diese Monatsfeier geführt, für die wir uns bei allen Schülern und Lehrern bedanken möchten. Durch dieses Erleben des Unterrichtes in den Aufführungen wird immer wieder die Besonderheit unserer Schule öffentlich präsentiert auf die wir sehr stolz sein dürfen.

Der Elternrat

Jahresarbeiten Klasse 12

Liebe Schulgemeinschaft,
Zu den Präsentationen unserer Jahresarbeiten möchten wir Sie herzlich einladen.
Die Präsentationen werden am 24.01. von 16:00 - 21:00 Uhr und am 25.01. von 12:00 - 17:00 Uhr im großen Saal stattfinden.
Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Wir freuen uns auf Sie,
Ihre 12. Klasse


Einladung nach Helgoland - Ankündigung einer klassenübergreifenden Schulfahrt im Mai 2014

Einmal auf Helgoland an einem Lauf teilzunehmen ist für viele unserer SchülerInnen ein Traum. Dieser kann in diesem Jahr Wirklichkeit werden! Denn der Helgoland Marathon (nicht zu verwechseln mit dem Staffel-Marathon der Schulen) bietet auch einen Mini-Marathon über 5,8 km an. Ich führe seit gut einem Jahr die Lauf- und Kletter-AG als Angebot der offenen Ganztagsschule durch. In diesem Rahmen werden wir eine klassenübergreifende Fahrt vom 09. bis 11. Mai 2014 nach Helgoland durchführen. Die Teilnahme daran steht allen Menschen unserer Schulgemeinschaft und deren Freunden offen. Zudem ist es möglich, an der Fahrt teilzunehmen ohne selbst an den Start zu gehen, sofern noch Plätze verfügbar sind. Die Konferenz hat diese Fahrt genehmigt. Damit fällt sie unter den Erlass "Lernen am anderen Ort" und ist somit förderfähig durch "Bildung und Teilhabe".
Zudem sind teilnehmende SchülerInnen dadurch für Freitag, den 09.05.14 entschuldigt vom Unterricht frei zu stellen. Die Kosten können gering gehalten werden, da wir in der Halle des Sportvereines nächtigen dürfen und in der Jugendherberge essen werden. Es soll niemand aus Kostengründen zu Hause bleiben müssen. Insgesamt rechne ich mit etwa 120.- Euro für SchülerInnen (incl. Startgebühr Mini-Marathon) und etwa 170.- Euro für Erwachsene (incl. Startgebühr Marathon). Für die Planung benötige ich baldmöglichst Rückmeldungen per Mail: familie.riedel@einpla.net oder Telefon: 04602-96664. Demnächst wird es noch eine Ranzenpost geben mit der Möglichkeit der schriftlichen Antwort. Eine verbindliche Zusage ist noch nicht nötig, ich brauche zunächst aber eine ungefähre Anzahl der interessierten Menschen, die dann weitere ausführliche Informationen erhalten.
Mit herzlichen Grüßen
          Stefan Riedel





Bitte um Bücherspenden

Liebe Eltern und Freunde der Schule !
Für die ersten Schulklassen unserer Schule möchte ich gerne eine kleine Bibliothek anlegen. Dafür wünsche ich uns neben schönen, gemüthaften und spannenden Erstlesebüchern eine bunte Auswahl an Bilderbüchern (gerne auch für kleinere Kinder) und schönen alterstauglichen Bildbänden zu Tieren, Landschaften, Natur und anderem.
Wenn Sie etwas beisteuern können und wollen, bringen Sie es bitte zu mir in die 2.Klasse oder lassen es über Kollegen mir zukommen.
In Vorfreude auf Ihre Spenden
grüßt Sie herzlich
Antoine Weise (Klassenlehrer der 2.Klasse)

Dorfplatzgestaltung - Es ist an der Zeit

Liebe Eltern und Freunde der Schule,
wer heute über den Schulhof der Klassen 1 bis 6 ("Dorfplatz") schlendert, läuft Gefahr in Pfützen und Matsche stecken zu bleiben.Dies wollen wir im kommenden Sommer ändern:
Es wird eine neue Entwässerung / Drainage gelegt werden.
Nach den Tiefbauarbeiten sollen Kletter-, Balancier- und geschicklichkeitsanregende Spielbereiche, sowie Sitzflächen/-bänke und Begegnungsmöglichkeiten entstehen.
Das Projekt kostet natürlich Geld, ein Teil der Summe ist schon jetzt im Haushalt 2014 enthalten.
Eine Überlegung zur Gewinnung von Spenden ist z.B. wieder einen Sponsorenlauf - wie schon einmal erfolgreich für das Bauprojekt der Sporthalle durchgeführt - zu organisieren.
Wir sind auch auf der Suche nach Unterstützern für das Projekt.
Werden auch Sie Unterstützer und Spender - die Kinder werden sich freuen.
Unsere Kontoverbindung bei der GLS-Gemeinschaftsbank: DE36 4306 0967 0000 6103 00 (BIC: GENODEM1GLS).
Vielen Dank
Ihr
    Henning Fitsch

 

Kleinanzeigen

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moka@waldorfschule-flensburg.de
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Licht, Kraft und Freude durch Bewegung
Mittwochs 8.05 bis 8.55 Uhr - Ort: Eurythmiesaal Freie Waldorfschule Flensburg - Beginn: 05.02.2014   8 x - Keine Vorkenntnisse erforderlich - Kosten: 65,-€ bzw. nach Rücksprache
Anmeldung unter 04602 9679612  oder stegmeyer@gmx.de
Kursleitung: Susanne Stegmeyer, Eurythmielehrerin  und  Heileurythmistin
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Menschen gesucht, die sich vegan oder vegetarisch ernähren für Wohngemeinschaft bei Sulingen (Niedersachsen). Martha Schreiber 0157 70753451
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Adressen, Ansprechpartner

Schulleitungskonferenz (SLK)
Petra Janner-Schmid, Hans-Wilhelm Lange-Mildenstein, Lotte Mertes, Malte Pontoppidan  

Vorstand
Reinhard Elsler, Hans-Wilhelm Lange-Mildenstein, Stefan Riedel, Dörte Schläger-Carstensen, Franz Voß, Inge Wichelhaus | Koordination: Henning Fitsch (0461-90325-0)

Elternrat
Ansprechpartner: Jörg Carstensen (04638-1529), info[@]waldorfschule-flensburg.de

Redaktion

Jörg Carstensen, Reinhard Elsler, Henning Fitsch, Henrik Köhn, Karl-Dietrich Wilske

Redaktionsschluss und -erreichbarkeit

Der nächste Moka erscheint Anfang Februar. Beiträge hierfür senden Sie bitte bis zum 1.2.2014 an moka[at]waldorfschule-flensburg.de

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