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Liebe Leserinnen und Leser

Bergwandern der 8a in Berchtesgaden | © Karl-Dietrich Wilske

Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung -
Warum nicht auch sein Herz?
Indisches Sprichwort (wie auch alle anderen Sprüche in diesem MoKa)

Heute entsteht der MoKa zur Abwechslung mal in Indien - während der Asian Pacific Waldorf Teacher Conference (AWTC) in Hyderabad. Waldorflehrer/innen aus den verschiedensten asiatischen Ländern, Neuseeland und Australien bilden sich hier gemeinsam fort und beraten über die Herausforderungen, die durch die unglaubliche Dynamik, mit der sich die Waldorfschulen in Asien ausbreiten, gelöst werden müssen. Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners gehören zu den Hauptveranstaltern und nicht wenige der hier vertretenen Schulen waren unmittelbare Nutznießer der Spenden, die im vergangenen Jahr von den Schülerinnen und Schülern sehr vieler deutscher Waldorfschulen durch ihre Arbeit beim WOW-Day erwirtschaftet wurden.

Etwas näher dran sind eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die im Mai an der Schule stattfinden. Zwei bedeutende Bühnenereignisse sind das Oberstufen-Ensemble-Konzert, bei dem sich die bildenden, musikalischen und eurythmischen Künste die goldenen Eimer reichen - und das Klassenspiel der Klasse 6a, das den "goldenen Brunnen" dazu liefert. Besonders möchten wir Sie auch auf die Lesung in der Buchhandlung Regenbogen hinweisen (Taja Gut hat, durch den Mund von Frau Hafner zweifellos pointiert vorgetragen, etwas zu sagen) sowie auf den Eurythmiekurs, der vor den Anzeigen angekündigt wird. Die Jugendfeier findet zur Monatsmitte statt.

Nun wünsche ich ihnen eine interessante Lektüre und einen schönen Mai,
Ihr Henning Kullak-Ublick

Der nächste MoKa erscheint im Juni. Bitte reichen Sie Ihre Termine, Manuskripte, Leserbriefe oder Anzeigenwünsche spätestens am 27. Mai ein - am besten im reinen Textformat (Dateiendung .txt), Bilder getrennt.

Lesen Sie in dieser Ausgabe

  • Termine
  • Der Goldene Brunnen
  • Rückblick auf Anatevka
  • Die Schularztpraxis
  • Freies Jugendseminar Stuttgart
  • Heilende Bewegung
  • Kleinanzeigen
  • Ansprechpartner

Termine

April 2011

  • Montag 02.05.2011 | Erster Schultag

Vorschau Mai 2011

  • 03.-06.05.2011 | Oberstufen-Ensemble-Probentage
  • 15.05.2011 11:00 Uhr | Jugendfeier
  • 18.05.2011 19:00 Uhr | Oberstufen-Ensemble-Konzert
  • 20./21.05.2011 | Sommerputz
  • 24.05.2011 20:00 Uhr | Lesung in der Buchhandlung Regenbogen:
    Wie hast du's mit der Anthroposophie?
    Eine Selbstbefragung von Taja Gut (Pforte Verlag, 2010)
    Lesung: Constanze Hafner
    Musik: Pelle Prieß
  • 26.05. und 27.05.11 10:00 Uhr sowie am
    28.05.2011 16:00 Uhr | „Der goldene Brunnen“ von Otfried Preußler Klassenspiel der Klasse 6a

Elternabende 20 Uhr, wenn nicht anders angegeben

  • Mo.09.05.2011 Klasse 4b Frau Wecker

Elternrat Mo. 20 Uhr

  • 09.05.2011
  • 23.05.2011

Tadele nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst.

Der goldene Brunnen

Klassenspiel nach Otfried Preußler

Seit Wochen ist die Klasse 6A bereits im Klassenspiel-Fieber. Wir freuen uns sehr darauf, Ende Mai das spannende und ereignisreiche Märchenspiel für die Schulgemeinschaft aufzuführen.

Das Stück handelt von dem Brunnen des Dorfes, in dem Maschenka wohnt. Er ist versiegt. Das Wasser für Mensch und Vieh muss von weither geschleppt werden. Niemand kann den Brunnen wieder zum Fließen bringen. Maschenkas Großmutter wüsste einen Weg, ihn zu heilen. Der Weg führt zum goldenen Brunnen. Es kostet Mut ihn zu beschreiten. Wer zum goldenen Brunnen will, muss viele Gefahren bestehen. Maschenka will das Abenteuer wagen.

Mit diesem Märchenspiel greift Otfried Preußler witzig und phantasievoll das Thema des vergifteten Wassers auf. Er regt auch zum Nachdenken über die Zukunft unserer Lebensgrundlagen an.
Wir laden herzlich dazu ein.

Aufführungstermine werden sein:
Donnerstag, 26. Mai 2011, 10 Uhr
Freitag, 27.Mai 2011, 10 Uhr
Samstag, 28. Mai 2011, 16 Uhr
Ort: Kleiner Saal, FWS Flensburg

Die gleiche Zeit, die es dauert, über die Vergangenheit zu trauern,
hat man zur Verfügung, um die Zukunft zu gestalten.

Rückblick auf Anatevka

Am 10.04.2011 haben mein Mann und ich uns das Klassenspiel der 8b angeschaut.

Die Randinformationen, die wir zuvor von unserem Sohn (3. Klasse) erhalten haben aus der Schulaufführung waren: „Mama, Papa das Spiel geht über drei Stunden und die Singen da ganz viel- bestimmt über 20 Lieder!“ – Das hat unsere Neugier geweckt und wir haben uns ganz oben im Saal einen Platz gesucht.

Frau Bennett gab in ihrer Rede einen guten Einstieg in die Zeit und den Ort Anatevka, so dass wir ohne Vorkenntnisse sehr gut in die Geschichte einsteigen konnten.

Gleich zu Beginn waren wir von der musikalischen Untermalung, die durch Frau Olizeg unterstützt, aber fast ausschließlich durch Schüler der 8. Klasse ausgeführt wurde ganz stark beeindruckt. Im weiteren Verlauf hatten wir immer wieder Gänsehaut vor Freude über die teilweise unglaublich starke Gesangsleistung der Solisten und des Chores.

Schauspielerisch befanden wir uns sehr schnell in Gefangenschaft der 8b. Wir waren gefesselt und hingen an den Worten der Darsteller, dreieinhalb Stunden begierig zu erfahren, wie es weiter geht und bemerkten dabei nicht, wie die Zeit verging.

Die Worte waren bis in die letzten Reihen gut zu verstehen und die humorvollen Stellen sorgten mit dafür, dass wir uns köstlich unterhalten gefühlt haben.

Vor dem Hintergrund, dass dies ein Spiel der gesamten 8. Klasse und keine Theater AG  oder andere schauspielbegeisterte Unterstützung auf der Bühne präsent gewesen ist, steigt das Geleistete noch einmal.
Auf dem Weg nach Hause haben wir uns geärgert, dass wir uns die andere Besetzung am Abend zuvor nicht auch ansehen konnten. –

Liebe Frau Bennett, liebe Frau Olizeg und alle, die die Klasse auf dem Weg dahin motiviert und begleitet haben – und liebe 8b:
Es war eine sehr gelungene und überaus herausragende Leistung, die Ihr alle gemeinsam unter dem Namen Anatevka erbracht habt. Wir möchten Euch danken, dass wir dabei sein durften.

So summt die ganze Familie der Anatevka-Freunde weithin: „Maseltoff, Maseltoff,….“

Viktoria Christiane Claußen

Höflichkeit verlangt man vom Menschen, Duft von der Blume.

Die Schularztpraxis

Ein Bericht von Klaus Hadamovsky

Seit September 2000 hat die Flensburger Waldorfschule einen Schularzt. Das ist viel zu kurz, sie hätte ihn von Anfang an gebraucht. Warum? Weil der Schularzt zur Waldorfpädagogik dazugehört! Schule braucht den Arzt nicht erst seit der Jahrtausendwende, seit allgemein bekannt ist, dass etwa 1/3 aller Schüler bundesweit mit sensomotorischen und konstitutionellen Schwächen eingeschult werden. Der Bedarf nach dem ärztlichen Gesamtüberblick über die Entwicklung eines Kindes war den ersten Waldorfpionieren vor 90 Jahren bereits so dringlich, dass schon die erste Schule mit einem Arzt als vollem Kollegiumsmitglied eröffnet wurde.

Ärztlicher Gesamtüberblick - das meint damals wie heute die körperliche, seelische und geistige Entwicklung eines Kindes, und zwar nicht in einzelnen Testergebnissen, check-ups und Befunden, sondern in einem großen Gesamtbild . Dieses Bild, so das Ideal, soll eine wirklich individuelle Pädagogik ermöglichen. Ein Ziel, dem man sich nur annähern kann, ohne es je zu erreichen. Aber ohne ein bisschen Idealismus geht auf Erden gar nichts. Immerhin hat die Flensburger Waldorfschule einige Instrumente entwickelt, Einrichtungen der Zusammenarbeit, die sie diesem Ziele näher bringen. Hier nur die wichtigsten:

Der Arzt wird an den Schulaufnahme-Untersuchungen beteiligt, sobald Fragen auftauchen nach einem besonderen Förderbedarf oder dem besten Platz für dieses Kind (Großklasse? Kleinklasse? Offene Eingangsstufe? Kindergarten?). Er hospitiert regelmäßig in allen Klassen der Unterstufe, der offenen Eingangsstufen und im Kindergarten. Anschließend bespricht er seine Beobachtungen mit den Pädagogen (und mit den Eltern, wenn diese das wünschen).

Eltern können mit ihren Kindern die kostenlose Schulsprechstunde aufsuchen. Dabei geht es vor allem um Beratung zu konstitutionellen Problemen. Was heißt hier konstitutionell oder gar Konstitutionstherapie? Im Sinne der Waldorfpädagogik lässt sich das mit ein paar Fragen beantworten , die wie alle echten Lebensfragen zugleich einfach und schwierig sind: ? Wie steckt die Geistseele dieses Kindes im Leib? Wie äußert sie sich? Wie fühlt sie sich dabei? Oder besser zunächst einmal Wie fühlt sich das an? Lauter Fragen, die sich selbstverständlich nicht abschließend beantworten lassen; trotzdem hilft jeder Schritt, der sich ihnen nähert, allen Beteiligten. Konstitution meint dieses Beziehungsgeflecht auf allen drei Ebenen, der körperlichen, der seelischen und der geistigen, wie es sich im Alltag äußert, in gesunden und in kranken Tagen. Anthroposophische Konstitutionstherapie versucht, diese Ebenen zu berücksichtigen.    

Sehr hilfreich dabei sind Kinderkonferenzen, die Schularzt und Förderpädagogin gemeinsam mit dem Lehrerkollegium abhalten. In schwierigen Fällen führen Rundgespräche weiter, bei denen nur die unmittelbar Beteiligten - Eltern, Lehrer/innen und Therapeuten  gemeinsam mit dem Arzt eine Helfer-Runde für dieses eine Kind bilden.

Wird ein besonderer Förderbedarf festgestellt, dann finden orientierende Gespräche zwischen den im Umfeld der Schule tätigen Therapeuten (Rhythmische Massage, Sprachtherapie, Musiktherapie, Kunsttherapie) statt, vor allem natürlich mit den Heileurythmistinnen und der Förderpädagogin, die besonders eng mit der Schule verbunden sind.

Was das Beste daran ist? Dass all dieses in einem Freiraum stattfindet, als ein Angebot! Von jedem der Beteiligten, Eltern, Pädagogen, Therapeuten oder Arzt, kann die Initialzündung ausgehen, dass für dieses besondere Kind jetzt etwas Besonderes geschehen muss. Es sind sogar Fälle bekannt, da bestehen die Kinder selbst darauf, sie müssten dringend mal wieder in der Praxis auf dem Hügel vorbeischauen. Echt, das kommt vor!

Dieser Freiraum wird gesichert durch den gemeinnützigen Verein Lille havn, der durch seine Beratungsstelle kostengünstige Begleitung bei konstitutionellen Schwierigkeiten und Entwicklungskrisen ermöglicht, wenn diese den Rahmen der Schulsprechstunde überschreiten. Über Lille havn wird in einer der nächsten Ausgaben des Monatskalenders berichtet.

Wenn du den Hahn einsperrst, geht die Sonne doch auf.

Eine Chance für fragende junge Menschen

Eltern machen sich naturgemäß oft Sorgen, wenn ihre Kinder am Ende der Schulzeit noch nicht genau wissen, was sie danach tun möchten: ein Studium beginnen? Oder lieber eine Ausbildung? Ein Jahr ins Ausland? Zivildienst oder ein praktisches Jahr? Oder lieber doch in die Entwicklungshilfe? ... Nicht selten zeigt sich, dass  bei jungen Menschen unter einer derartigen Oberfläche von Unentschlossenheit tiefere Fragen und Begabungen schlummern.

Solchen jungen Menschen bietet das Freie Jugendseminar in Stuttgart die Möglichkeit, ein Jahr lang mit Gleichaltrigen (19-28 Jahre) aus aller Welt an ihren Lebens- und Berufsfragen zu arbeiten. Sie bilden eine Lebensgemeinschaft mit etwa 30 Teilnehmern und erüben sich intellektuelle, kreative und soziale Schlüsselqualifikationen. Durch Kurse mit Fachleuten aus den verschiedensten Lebensbereichen, durch intensive künstlerische Arbeit in vielfältiger Form sowie Praktika und Hospitationen bei innovativen Unternehmungen wird der Boden für eine gereifte Berufsentscheidung bereitet. Das Jugendseminar blickt dabei auf über 40 Jahre erfolgreicher Vermittlungsarbeit zurück.

An unser Seminar kommen auch viele Ex-Waldorfschüler, die nach der Schulzeit zunächst das Bedürfnis hatten, Abstand zum Elternhaus und zur Schule zu gewinnen, bei denen sich  dann aber durch die Erfahrungen, die sie mit der „normalen Welt“ machen, das Bedürfnis einstellt, die Hintergründe dessen zu verstehen, was sie in ihrer Schule zwölf Jahre lang erlebt haben. Sie können im Jugendseminar die Anthroposophie direkt kennen lernen und in kleinen Gesprächsgruppen hinterfragen.

Daraus ergibt sich, dass der Entschluss zu einem solchen Jahr von den jungen Menschen selbst kommen muss. Eltern haben aber die wichtige Aufgabe, die in ihnen aufbrechenden Fragen zu bemerken und auf das Angebot aufmerksam zu machen.

Ein Bild können sich Interessierte jederzeit durch ein- oder zweitägige Hospitationen und durch eingehende Gespräche mit den Seminarleitern machen. Ein kurzer Telefonanruf genügt, um dies in die Wege zu leiten. Informationsmaterial wird gern zugeschickt.

Freies Jugendseminar Stuttgart
Ameisenbergstraße 44, 70188 Stuttgart
Tel.: 0711-261956 | info@jugendseminar.de

Glaube ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.

Heilende Bewegung

Eurythmie für Eltern und Interessierte
Ab 09.Mai 2011 5x montags von 8.00 Uhr bis 8.40
Kostenbeitrag € 25,- erbeten.
Fragen und Anmeldung an Susanne Stegmeyer
Tel. 04631 444612  e-mail stegmeyer@gmx.de

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.
Ich handelte und siehe, die Pflicht ist Freude.

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www.naturheilpraxis-flensburg.de










Kleinanzeigen

Alabaster-Skulpturen: In der Bildhauerwerkstatt entstehen unter der Anleitung der Bildhauerin Silke Reinhold aus Strande Skulpturen aus Alabaster. Sa/ So 14./ 15.05.2011 jeweils 10:00-15:00 Uhr in der Regenbogenschule in Satrup, Anmeldung: 04633/ 966391



Möglichkeit zum Schrüh- und Glasurbrand, gerne 1-2 mal im Monat gegen Kostenbeteiligung gesucht, in Flensburg wäre toll.
Bitte anrufen bei M. Bohlen, Tel: 0461/5008983



Haus m. sep. Einliegerwohnung in Ringsberg zu verkaufen. 180 qm Wohnfläche, 3 Bäder, 1998 kompl. biologisch umgebaut, 800 qm Garten m. kleinem Teich u. Baumbestand. VB 210.000 €.
Tel. 04636/8199 und 0160/1127812 | Monika Heeg/Norbert Bäckmann




Adressen, Ansprechpartner

Schulleitungskonferenz (SLK)
Herr Elsler, Herr Langen, Frau Mertes, Frau Perry, Herr Pontoppidan

Vorstand
Frau Willimzig-Brozus, Herr Elsler, Herr Kullak-Ublick, Herr Lange-Mildenstein, Herr Riedel, Frau Schläger-Carstensen, Herr Voß | Koordination: Herr Fitsch (0461-90325-0)

Elternrat
Ansprechpartner: Herr Carstensen (04638-1529), info[@]waldorfschule-flensburg.de