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Monatskalender Mai/Juni 2014

Liebe Schulgemeinschaft, liebe Leserinnen und Leser !

Die langen Osterferien und das warme Wetter haben bei nicht wenigen Menschen das Gefühl erweckt, schon halbe Sommerferien erlebt zu haben. Ein überraschendes und auch leicht irritierendes Geschenk  der Natur in diesem Jahr, einige Wochen vor den ,,Eisheiligen", vor Himmelfahrt und Pfingsten. Obwohl: Die Natur ist ja immer wieder für Überraschungen gut, und wer lebt noch im Rhythmus der einzelnen Stationen unseres Kalenders. Der offizielle hält zwar noch  an den alten (christlichen) Festtagen fest, aber unser privater Kalender hat sich schon weitgehend von dieser äußeren Festschreibung emanzipiert. Entscheidend ist nur, ob wir wissen, was wir aufgeben, ob wir uns bewusst abwenden, um einen neuen Schritt zu wagen, oder ob wir lediglich auch noch den siebten Tag, den Sonntag, zum Alltag machen. Also das Einatmen vom Ausatmen nicht mehr unterscheiden können, bis wir an Hyperventilation ersticken.

      ,,Je schwächer (fremder) wir uns selber fühlen, um so mehr Angst haben wir vor dem anderen, der sich seiner Sache (Religion) sicher ist"

Welcher ,,Sache" sind wir uns noch sicher? Man könnte auch fragen: Was ist uns wichtig?
Die Kirchen mit den Priestern oben und dem Volk unten werden immer leerer. Die Religion ist in den einzelnen Menschen gezogen. Jeder bestimmt sein Thema, sein ,,Sonntagsevangelium" selber. Wir sind in die Freiheit entlassen und tragen die Verantwortung: auch worüber wir sprechen und nachdenken wollen. Und was sind unsere Themen: Katastrophen, Sport, TV, Kriege … . Nicht nur, gewiss, aber allzuschnell dringen die Themen wieder und wieder von außen auf uns ein, wie früher die Predigten der Priester. Aber welche sind unsere eigenen Fragen? Wo kommen wir zu eigenen, neuen Handlungen, aus Einsicht, zur Verbesserung der Lage?!
Ein Kind auf die Waldorfschule zu schicken ist immer noch eine ungewöhnliche Handlung. Fast schon ein ,,Glaubensbekenntnis". Dort die Regularien des Staates, hier der Schüler, der Anregungen braucht, vielfältige, um gesund heranwachsen zu können, ohne die Kränkung einer (frühen) Beurteilung (durch kalte Noten). Denn den  Menschen kann man nur als Werdenden begreifen. Er ist ein Freiheitswesen, d. h.: sein Element ist die Freiheit. Er kennt sich ja selber noch nicht und kann nur in diesem Element richtig aufblühen. Wir beschreiben einen Pinguin ja auch nicht in seiner Fähigkeit, sich mühsam auf den Beinen zu halten, sondern in seiner Meisterschaft, sich im Wasser so frei und beweglich zu zeigen wie ein Vogel in der Luft. Und wenn wir uns nun fragen, was einen Menschen am stärksten ausmacht, oder was einen Menschen erst zum Menschen macht, dann kann er gerade das nur in Freiheit ausbilden. Natürlich ist jede Freiheit eine begrenzte, sie stößt an der Freiheit des anderen an. Aber genau das macht die Freiheit ja erst interessant. Sie will wie ein Kunstwerk gestaltet werden und alle Regeln, die sich Gemeinschaften auferlegen, müssen die Integrität des anderen schützen. Niemand darf ausgebeutet werden.


Umso erstaunlicher ist es, wie gewaltig die großen Firmen dieser Welt in die Welt, die doch allen gehört, eingreifen und diese behandeln, als hielten sie sich in den eigenen vier Wänden auf.
Wenn Amerika und Europa hinter verschlossenen Türen ein Freihandelsabkommen ausloten (TTIP), dann kann man den Verdacht bekommen, dass nicht nur das Wohlergehen von Mensch und Natur im Mittelpunkt steht, und wir als mündige Bürger darauf bestehen sollten, dass genau das zum eindeutigen Ziel der Verhandlungen gemacht wird. Mensch und Natur sind wahrlich schon genug ausgebeutet worden. Wir müssen um unser aller Integrität kämpfen und das Wirtschaftsleben dürfte keinen anderen Auftrag mehr annehmen als zum Wohle aller zu produzieren und nie auf Kosten anderer.
Rudolf Steiner hat nicht nur eine neue Schule im Sinn gehabt. Aus seinem ganzheitlichen Denken heraus hat er auch die Medizin, die Landwirtschaft, die Ernährung, das Staats- und Finanzwesen, Kunst und Religion neu erfassen wollen, als Organe eines großen gemeinsamen Organismus, der sich nur gesund erhalten kann, wenn die Lebensbedingungen jedes einzelnen Organes geachtet werden. Als Lehrer und Eltern muss uns das Anregung sein, uns nicht nur um eine möglichst gute Schule zu kümmern, sondern auch um die Welt, in die wir unsere Kinder entlassen. Wir haben doch alle ein feines Gespür dafür, wie eine gute -menschengemäße- Welt aussehen müsste. Warum verlassen wir uns nicht darauf? Warum lassen wir uns immer wieder von Arbeitsplatz- und Bequemlichkeitsversprechen daran hindern, das Recht auf (Lebens-)Qualität einzufordern?
Himmelfahrt und Pfingsten  sind wunderbare Gelegenheiten -auch ohne Priester- mit Freunden darüber ins Gespräch zu kommen. Ganz spannend wird es, wenn Sie das bedingungslose Grundeinkommen ins Spiel bringen. Die großen Themen der Menschheit spiegeln sich in diesem politischen Vorschlag, der von der Wachstumswirtschaft gemieden wird wie das Weihwasser vom Teufel. Denn diese hat vor nichts mehr Angst als vor mündigen Menschen, die ihr Glück nicht in erster Linie im Konsumieren suchen, sondern in der eigenen, selbstbestimmten Tätigkeit. Auf der Basis eines solchen Grundeinkommens könnte man auch ,,Schule" neu denken, individueller, mutiger und angstfrei.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Diskutieren. Es kann sich zu einem himmlischen Vergnügen entwickeln.

      Ihr R. Elsler

Szene aus dem Klassenspiel der 8.Klasse

Termine

Elternrat (ER) Mo. 20:00 Uhr in der Klasse 7b

  • alle ER-Termine stehen im bunten Jahreskalender
  • 02.06.2014
  • 16.06.2014
  • 07.07.2014

bitte schauen Sie auch in die laufend aktualisierten Termine auf der Homepage

Mai 2014

  • 20.05.2014 | 20:00 Uhr | Elternabend der Klasse 7a
  • 23.05.2014 | 20:00 Uhr | Vortrag Dr. Tress "Angst-Ängste-Angststörungen" - Die erfahrene Jugend- und Schulärztin hilft ein menschliches Ur-Phänomen neu zu verstehen.
  • 26.05.2014 | Abfahrt zur Ensemble-Proben-Zeit (Scheersberg)
  • 30.05.2014 | Ferientag

Juni 2014

  • 03.06.2014 | 20:00 Uhr | Elternabend Klasse 4b
  • 03.06.2014 | 20:00 Uhr | Elternabend Klasse 7b
  • 05.06.2014 | 19:00 Uhr | Präsentation der Ensemblearbeiten - siehe Text unten
  • 24.06.2014 | 20:00 Uhr | Elternabend für die neue 1. Klasse 2014/15
  • 28.06.2014 | 16:00 Uhr | Biografiearbeiten der Klasse 7a
  • 23.06.2014 | Hauptgebäude "frei" weg. mündlicher Prüfungen - MR
  • 30.06.2014 | Hauptgebäude "frei" weg. mündlicher Prüfungen - Abi

Juli 2014

  • 01.07.2014 | Hauptgebäude "frei" weg. mündlicher Prüfungen - Abi

Ensemble - Präsentation der Ergebnisse

Die Ensemble Orchester, Chor, Eurythmie, Kunst und Fotografie laden Sie herzlich zu ihrer Präsentation der Ergebnisse dieses Schuljahres ein.
Kommen Sie am
Donnerstag, den 05. Juni 2014 um 19:00 Uhr in den großen Saal.
Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach in verschiedenen Bearbeitungen. Im Bereich Kunst wurden "Naturbetrachtungen: Übergänge-Verbindungen" bearbeitet. Chor und Technik AG arbeiten auch an einem "Theater-Film-Projekt".
Es wird ein spannender Abend !
Wir freuen uns auf ein großes Publikum.
Der Eintritt ist frei, großzügige Spenden am Ausgang helfen uns, die Kosten zu decken.

Szene aus dem Klassenspiel der 8.Klasse

Klassenhelfer-Seminar

Eine begeisternde, zutiefst befriedigende Tätigkeit für Väter und Mütter: Klassenhelferin zu sein!
Wollen nicht auch Sie eine Klasse (nicht mit ihrem eigenen Kind) durch die Höhen und Tiefen eines ganzen Schuljahres begleiten? Neu die eigenen Grenzen entdecken, um sie zu erweitern- in einer pädagogischen und künstlerischen Fortbildung, die vertieft wird durch intensive supervisorische Gruppenarbeit.
Während der einjährigen, kostenlosen Seminarausbildung arbeiten Klassenhelfer/innen ehrenamtlich, möglichst mehrmals pro Woche, in einer bestimmten Klasse.
Beginn eines neuen Seminar-Jahrgangs jeweils nach den großen Ferien.
Abschluss mit Zertifikat.
Interessierte melden sich bitte in der Beratungsstelle Lille havn auf dem Hügel oder telefonisch über 0461/1509500.
Klassenhelferseminar und Elternschule
des gemeinnützigen Vereins Lille havn e.V.
Lille havn - Verein zur Förderung der Zusammenarbeit von Medizin, Pädagogik und Erwachsenenbildung e.V.
Valentiner Allee 1, 24941 Flensburg
Tel. der Beratungsstelle: +49 461 1509500





Was wird aus der Schularztpraxis? - Der Elternratsvorsitzende im Gespräch mit dem Schularzt

Jörg Carstensen: Es ist gut, Dottore, dass jetzt Klarheit entsteht über die Zukunft der Schularztpraxis. Es kursieren allerhand Gerüchte bis hin zu der unfreundlichen Annahme, du seiest schon tot.
Dr. K. Hadamovsky: Ach nee, so richtig tot bin ich noch nicht, aber ziemlich angemackt. Seit jedoch mein Nachfolger feststeht, bin ich zu 80% wieder lebendig. Diese Aussicht gibt mir schon enormen Aufschwung.
JC: Warum war das eigentlich so eine schwere Geburt mit der Nachfolge? Andere Praxen werden doch auch  übergeben? Ist das immer so kompliziert?
Dr. KH: In einer 2-jährigen Suchaktion hatten wir, die Schule und die Praxis, ganze 7 Bewerber. Es gibt viel zu wenig Jungärzte, die sich in einer Einzelpraxis niederlassen wollen; die suchen alle Gemeinschaftspraxen und medizinische Zentren, Anthroposophische Ärzte sind eher noch deutlicher als andere Fachrichtungen an kollegialer Zusammenarbeit interessiert.
Das nächste Hindernis war natürlich die Privatpraxis, aber man kann in dieser Lage keine Kassenpraxis betreiben. Die Tätigkeit als Schularzt dagegen fanden alle Bewerber in Ordnung.
JC: Und wieso ist ausgerechnet Dr. King dein Wahlkandidat geworden?
Dr.KH: Dr. Thomas King – er ist übrigens waschechter Deutscher, wir hatten auch eine halbe Dänin als Bewerberin – passt in so vielen Aspekten auf diesen Posten, dass ich aufpassen muss,  nicht zu schwärmen. Wir haben bereits eine Woche miteinander gearbeitet und die Chemie überprüft, aber auch die geistige Wellenlänge. Er will wirklich die enge Zusammenarbeit mit der Schule und mit Lille havn, und er sucht diese intime Art ärztlicher Tätigkeit am Patienten, wie sie nur in der Privatpraxis möglich ist. Und er ist der einzige ernsthafte Bewerber mit einer Anerkennung als Anthroposophischer Arzt.
JC: Aber er ist doch Facharzt für Neurologie! Ist das nicht eine komische Fachrichtung, wenn man deine Praxis übernehmen will?
Dr.KH: Ja und Nein. Er hat eine Menge Erfahrung mit Kindern, auch wenn er noch keine eigenen hat. Und der neurologisch geschulte Blick dürfte gerade in den unteren Klassen, wo jedes dritte Kind heutzutage sensomotorische Defizite aufweist, durchaus hilfreich sein. Für den Praxisbetrieb fehlt ihm natürlich die Allgemeinmedizin. Die hofft er von mir zu lernen.
JC: Wie konkret stellst du dir die Übergabe vor?
Dr.KH: Thomas King wird im September d.J. hier anfangen und mir zunächst eine Weile über die Schulter gucken, dann schrittweise eigene Patienten übernehmen. Ich habe vor, ihn zwei Jahre lang engmaschig zu begleiten, so dass wir miteinander am Patienten lernen können. Ich habe schon einige Male Jungärzte eingearbeitet  und hoffe, dass meine Gesundheit es so lang zulässt, denn diese Zeit braucht man schon.
JC: Heißt das, du willst noch zwei Jahre voll im Geschäft bleiben?
Dr.KH: Ich arbeite doch jetzt schon reduziert, und ich werde mich  schrittweise zurückziehen in dem Maße, in dem Dr. King in die Puschen kommt.
JC: Wird die Lerntherapie von Frau Caliebe-Hadamovksy dann auch geschlossen?
Dr.KH: Meine Frau ist ja inzwischen auch im Rentenalter. Sie hat allerdings sehr viel Freude an ihrer Arbeit, und Dr. King hat auf Anhieb erkannt, wie fruchtbar diese Zusammenarbeit Tür an Tür sein kann.  Ich denke, man muss abwarten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen den beiden entwickelt – und auch in ihrem Alter muss natürlich die Gesundheit mitspielen.

Bitte um Bücherspenden

Liebe Eltern und Freunde der Schule !
Für die ersten Schulklassen unserer Schule möchte ich gerne eine kleine Bibliothek anlegen. Dafür wünsche ich uns neben schönen, gemüthaften und spannenden Erstlesebüchern eine bunte Auswahl an Bilderbüchern (gerne auch für kleinere Kinder) und schönen alterstauglichen Bildbänden zu Tieren, Landschaften, Natur und anderem.
Wenn Sie etwas beisteuern können und wollen, bringen Sie es bitte zu mir in die 2.Klasse oder lassen es über Kollegen mir zukommen.
In Vorfreude auf Ihre Spenden
grüßt Sie herzlich
Antoine Weise (Klassenlehrer der 2.Klasse)

Szene aus dem Klassenspiel der 8.Klasse

Unser Dorfplatz wird schöner !

Liebe Schulgemeinschaft,
in den Sommerferien wird der Dorfplatz neu gestaltet. Kurz möchte ich Ihnen das Konzept und den Entwurf darstellen, denn alle Elemente sind bewusst gestaltet worden. Die Planung erfolgte über Jahre hinweg anhand von Ideenskizzen der SchülerInnen in Zusammenarbeit mit dem Baukreis sowie dem Kollegium.
Der Platz hat Funktionen zu erfüllen: Aufenthaltsfläche für spielende, rennende, lernende Kinder. Treffpunkt für Eltern sowie Kreuzung der Wege zwischen Hauptgebäude, Unterstufe, Mittelstufe, Hort, Kindergarten und Bolzplatz. Um dies gewährleisten zu können, ist der Einbau einer Drainage  zur fachgerechten Entwässerung sowie die Herstellung gefahrenfreier Wege nötig. Die Reduktion des Sandeintrags aus dem Spielbereich in die Klassenräume ist ein weiteres Ziel.
Von der Technischen Konferenz erhielten Frau Bädecker, Herr Bäse und Herr Langer den Auftrag den Dorfplatz geomantisch zu untersuchen. Sie beschrieben die Situation des Dorfplatzes als unruhig, in seiner seelisch-geistigen Struktur dissonant verschoben. Die Verteilung der Elemente ist nicht eindeutig, was zu einer unharmonischen Situation führt .
Durch diese Wahrnehmung des Dorfplatzes ergaben sich drei Punkte, an denen das Wesen des Platzes in seinen denkerischen, willenshaften und gefühlsmäßigen Eigenschaften erlebbar ist. Die geomantische Untersuchung des Raumes zeigte Zentren auf, deren Energien mit dem Spiel der Kinder zusammenfließen [anhalten - wahrnehmen – annehmen]. Aufgabe ist es, die Erlebnisse der auf dem Gelände befindlichen Menschen zu einem Ganzen zusammen zu führen. Einige Punkte der Fläche dürfen daher nicht bebaut werden. Die Linde fungiert als Herzbaum. Sie ist ein Ruhe- und Sammlungspunkt. Die Linde dimensioniert den Platz auf ein Harmoniemaß, das Mensch und Natur zugleich eigen ist.
Für die Wiederherstellung der Harmonie der Elemente (Erde, Wasser, Feuer Luft) wird eine angemessene Gestaltung an den jeweiligen Fokuspunkten vorgenommen und einen Elementestein im Zentrum des Platzes zu errichten.

Der Dorfplatz ist das außenräumliche Zentrum der Unterstufenklassen. Der Raum unterliegt einem intensiven Nutzungsdruck und fordert eine Lenkung und Aufnahme der ausgesandten Energien.
Das Zentrum des Platzes wird freigelassen und bietet damit auch weiterhin Raum für großflächige Bewegung.
Die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft wurden verortet und sind mit Stein und Holz erlebbar gemacht. Das Zentrum wird umflossen von diesen Elementen. Granitsteinpflaster verlegt in wassergebundener Wegedecke zeigt wellenartige Bewegung. Am Punkt Erde geht der Granitstein in die Dreidimensionale und wird zu Findlingen, die Erdung sind. Wasser folgt und wird dargestellt durch organisch angeordnete Linien aus Holzbohlen in unterschiedlicher Höhe zum Balancieren. Feuer erhebt sich aus dem Wasser und wird durch Baumstämme bis zu 1,40m versinnbildlicht. Die Enge des Raumes wird verstärkt durch die teilweise Begrenzung nach oben durch die Linde. Im Element Luft öffnet sich der Raum wieder und findet sich in unterschiedlich langer und hoher Mikadoanordnung von Holzbalken.
Sitzen, Ausruhen und Lernen ist auf einer Rundbank um die Linde möglich. Holzhackschnitzel wird als Fallschutz für die Parcourfläche eingesetzt. Um den Austrag des Materials so gering wie möglich zu halten, umstellen Bänke die Fläche. Diese werden im Stil den Außenbänke der Mensa angepasst. Es entsteht somit eine lange Rundbank, die für vielfältige passive und aktive Nutzungen geeignet ist. Weiterhin wird der Treppenzugang zur Unterstufe erneuert sowie erweitert, was eine Platzfläche rund um die Linde schafft.
Im Foyer vor dem Sekretariat sind derzeit Pläne, Fotos und Zeichnungen auf Stellwänden zu sehen.

Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
(0461 660 5471)
Mit Freude auf die Umsetzung,
Anne Langen
(Landschaftsarchitektin und Mutter von 2 Kindern in der 2. und 4. Klasse)
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Anne Langen - Dipl.-Ing. Landschaftsplanung
Voigtstr. 13
24937 Flensburg
0461 6605471

Studie: Flensburger Waldorfschüler sind überdurchschnittlich gut berufsorientiert

Im Frühsommer 2012 hat das Projekt Perspektive gemeinsam mit dem Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik der Universität Flensburg eine Befragung der Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge der Sekundarstufe 1 aller allgemein bildender Schulen sowie verschiedener Bildungsgänge der Regionalen Bildungszentren in Flensburg durchgeführt. Im Rahmen einer Zufallsstichprobe wurden ca. 650 Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen befragt. Die Stichprobengröße war dabei so bemessen, dass auch Aussagen über einzelne Schulen getroffen werden können.
Informationen zur Berufsorientierung erlangen die WaldorfschülerInnen auf vielfältige Weise. Mehrere und lange Praktika tragen zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule bei. Dieser ausgeprägte Praxisbezug unterscheidet die Schule deutlich von dem Gesamtergebnis aller befragten Jugendlichen.
Ganz deutlich ist hinsichtlich der Zukunftsperspektiven die Wichtigkeit der Meinung und der tatkräftigen Unterstützung der Eltern und anderer Verwandter. Nicht alle Schülerinnen Flensburgs verfügen über so ein gutes Unterstützersystem schon von Haus aus wie die Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule. Auch auf die Meinung von Lehrern und Berufsberatern wird Wert gelegt, wohingegen bei tatkräftiger Unterstützung nach der Familie sich mehr noch auf Freunde verlassen wird.
Der Bekanntheitsgrad von Angeboten nach dem Schulabschluss ist bis auf den Wert der Berufsfachschule, die allen Befragten bekannt ist, noch ausbaufähig; wobei zu beachten ist, dass nicht alle Angebote für jeden Jugendlichen überhaupt relevant sind.
Hinsichtlich der Zukunftsplanung fällt auf, dass die Jugendlichen der Waldorfschule, die sich beruflich orientiert haben, in ihrer Entscheidung deutlich sicherer sind als die der Gesamtgruppe. Eine realistische Berufswahl vorausgesetzt deutet dies auf einen gelungenen Berufsorientierungsprozess hin.
Für die weitere Arbeit ist festzustellen, auf welche Weise auch die beruflich noch unorientierten Jugendlichen diesen Weg beschreiten können. Das Berufsinformationszentrum und der Berufswahlpass wurden von den Jugendlichen bisher nicht genutzt. Diese oder ähnliche Instrumente können ebenfalls den Berufsorientierungsprozess unterstützen. Lehrer und Berufsberater haben gerade im Vergleich zu anderen Schulen einen hohen Stellenwert für die Meinungsbildung der WaldorfschülerInnen. Die starke Rolle der Eltern und Verwandten sowohl als Ratgeber als auch tatkräftige Unterstützer bietet damit einen wichtigen Ansatzpunkt für die Arbeit der für Berufsorientierung Verantwortlichen an der Waldorfschule.

(Auszüge einer 54-Seitigen Arbeit, die gerne im Schulbüro bei Herrn Fitsch eingesehen werden kann)

Helgoland - Insel der Abenteuer

14 Kinder und Jugendliche der Freien Waldorfschule Flensburg fuhren am 9. Mai mit 7 Erwachsenen zum Helgoland-Marathon. Viele weitere Interessenten waren wegen Konfirmationen und anderen Gründen terminlich verhindert. Hier sei schon einmal verraten: Die Organisation der Reise hat sich bewährt und es ist wahrscheinlich, dass eine Wiederholung stattfinden wird. Der Ausflug fand im Rahmen der Offenen Ganztagsschule statt und bot die Möglichkeit, ohne Leistungsdruck an einem Langstreckenlauf auf Deutschlands Hochseeinsel teilzunehmen. Es gibt dort nämlich neben dem Hauptlauf für Volljährige über die Marathondistanz von 42,195 km seit einigen Jahren auch einen sogenannten Mini-Marathon über 5,8 km, für dessen Startberechtigung ein Mindestalter von 10 Jahren gilt. Von unserer Gruppe waren 14 Starter für den Familienlauf gemeldet und  drei Läufer stellten sich der Marathondistanz. Bei einem Gesamtteilnehmerfeld von 331 Personen kam also etwa jeder 20. von unserer Schule. Und die machten ihre Sache richtig gut: Kjell Kruse und Linus Riedel errannten auf der Kurzstrecke in ihrer Altersklasse jeweils den 1. Platz, Julien und Jean Schüller, Kim Lendeckel und Ida Riedel freuten sich über 2. Plätze, Mats und Georg Scherdin, Philippe Schüller, Jasper von Spreckelsen und Bele Schätzle kamen als 3. an und Simon Gondesen wurde in einer stark besetzen Altersgruppe 4. Unsere beiden erwachsenen Teilnehmer Anne Cramer und Jörn von Spreckelsen erreichten fast zeitgleich im Mittelfeld das Ziel, beeindruckt von der anspruchsvollen und atemberaubend schönen Runde.
Malte Pontoppidan schien beim Marathon über der Strecke zu schweben. Er erreichte mit 3:07:23 Stunden die fünftschnellste Zeit des gesamten Feldes. Frank Lorenzen gelang ein toller 2. Platz seiner Altersklasse und Stefan Riedel kam in seiner Gruppe als 4. an. Von 9 gewerteten Mannschaften errang unser Trio die Silbermedaille.
Neben dem sportlichen Großereignis freuten sich alle Teilnehmer an den vielen Attraktionen der Insel. Allen voran natürlich die Lange Anna und die angrenzenden roten Steilküsten mit tausenden brütender Seevögel: Hübsche goldköpfige Basstölpel, wie kleine Pinguine aussehende Trottellummen und verschiedene Möwenarten. Die Überfahrt zur "Düne" lohnte mit spektakulären Kegelrobben- und Seehundbegegnungen sowie Funden des "Helgoländer Diamanten", eines roten Feuersteines, der weltweit einzig an diesem Ort vorkommt. Zwischenzeitlich wurde vor allem von den Kindern immer wieder unser Nachtquartier in der Turnhalle für Ballspiele genutzt. Die Einnahme der Mahlzeiten in der Jugendherberge war immer mit einem 20-minütigen Gang vom Ober- zum Unterland und zurück verbunden und damit der Überwindung von ungefähr 150 Höhenmetern.
Überraschend und langwierig wurde die Rückfahrt, denn die Schiffe nach Büsum konnten an dem Sonntag wegen stürmischer See nicht fahren. So wurden wir mit einer günstigeren Wellenrichtung nach Bremerhaven gebracht. Von dort ging es mit Bus und Elbfähre zurück nach Büsum zu unseren Autos. Wir erreichten letztlich unser Ziel an der Schule mit 5 Stunden Verspätung erst weit nach Mitternacht, hundemüde, prallvoll mit Erlebnissen und glücklich, dies Abenteuer unbeschadet überstanden zu haben.

Stefan Riedel

Flamenco aus Málaga

Einladung für LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern an der Waldorfschule Flensburg
Es war einmal eine Flamenco-Tänzerin aus Málaga. Sie hieß Tamara. Sie tanzte mit ihrer Schwester jedes Wochenende im „Jardin“  zu dem Gesang ihres Vaters besonders beeindruckend Flamenco. Eine Frau aus Flensburg, die Anfang des Jahres in  Málaga überwinterte, war begeisterte Zuschauerin und wollte das auch lernen. Sie fragte Tamara, ob sie ihr Unterricht geben würde. Tamara sagte „Si, claro“.
Das Meublement der Wohnstube des Vaters der großen Flamenco-Familie wurde zur  Seite geräumt, fertig war der Tanzraum und los ging‘s. Die 7 Monate alte  Lucia mit ihrem Papa David waren jedes Mal aufmerksame Zuschauer und den anderen Verwandten und Besuchern, die manchmal spontan auftauchten, wurde auch was vorgeführt.
Die Begeisterung der Frau aus Flensburg für den Flamenco und für Tamaras unerschütterliche Geduld, gute Stimmung und funkensprühende Freude war so nachhaltig, dass sie Tamara fragte, ob sie nach Flensburg kommen würde, um anderen ihr spezielles Flamenco Tanzflair nahezubringen? Tamara sagte – ja, was wohl?  „Si, claro“.
Programm
                Flamencoworkshops mit Tamara für Eltern und LehrerInnen
                Montag, den 30.6.14  von 17-19 Uhr
                Mittwoch, den 2.7.2014 von 19-21 Uhr
                Waldorfschule kl. Saal

                Flamenco für die SchülerInnen mit Tamara
                Nach Absprache mit Musik-und Eurythmielehrern.

                Flamenco Sonntagsfrühschoppen zum Kennenlernen
                Sonntag, den 29.6.14 von 11-13 Uhr Spanisches Frühstück
                Tamara zeigt eine Flamenco-Kostprobe.
                Nordern Art, Norderstr. 38, Flensburg

                Wochenend-Seminar für alle Interessierten
                Freitag, den 4.7.14 von 17-19 Uhr
                Samstag, den 5.7.14 von 11-14 Uhr
                Nordern Art, Norderstr. 38, Flensburg

                Spanische Fiesta mit selbstmitgebrachten Tapas und Rotgetränken
                Samstag, den 5.7.14 ab 19 Uhr
                Bei Marietta Blaue, Horsbecker Weg 8, Holt

Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos! Spenden für die Tänzerin gerne gesehen.
Info und Anmeldung bis zum 25.06.2014:
Eurythmiefortbildung Nord/Marietta Blaue  04605 188936
info@eufono.de   -   www.eufono.de

Szene aus dem Klassenspiel der 8.Klasse

Gemeinschaft und Bewegung - T'ai Chi Kurs

Unter dem Motto „Gemeinschaft und Bewegung“ findet ab 09. Mai 2014 bis zum Sommerferienbeginn, ein kostenfreier T´ai Chi Kurs freitags (bei guter Wetterlage) von 08:00h bis 08:30h statt.
Kursleitung: Kerstin Klingenschmid
Ort: Freigelände am Amphitheater
T'ai Chi Ch'uan wirkt gleichermaßen auf Körper, Geist und Seele, eine ganzheitliche Gesundheitsübung, sozusagen Meditation in Bewegung. Von 5 unterschiedlichen Stilrichtungen wird Yang-Stil unterrichtet.
Keine Anmeldung erforderlich.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Kultur & Suppe und der INITIATIVE zur Förderung des LADENHOFes an der FWS FL e.V.

Werkstatt der Guten Gedanken.

In lockerer Folge übers Jahr verteilt kommen wir zusammen zu einer Wohnzimmerrunde, im Winter am Kamin, im Sommer im Glashäuschen. Ein Text (darunter auch Steiner)wird von allen gelesen, einer bereitet einen kleinen Abschnitt daraus vor und gibt ihn mit eigenen Worten wieder. Zuhören,(kontrovers)besprochen, die persönlichen Lebenserfahrungen miteinbezogen. Raum ist auch für gegenseitige Unterstützung und Erfahrungsaustausch, wie man meditative Übungen im Alltag hinkriegt.
Und nach dänischer Sitte (Motto: Uden mad og drikke, duer helten ikke, d.h. ohne Essen und Trinken taugt auch der beste Held nichts) gibt's im Anschluss Leckeres mit Tee oder Kaffee.
Wir freuen uns auf neue, gute Gedanken von Menschen, die Lust haben mitzuwerkeln. Das nächste Treffen findet am Donnerstag den 17.7.14  19.00 für Daheimgebliebene, Horsbecker Weg 8, 24994 Holt
Magst du dazukommen?? - Bitte vorher anmelden.
Marietta Blaue, Horsbecker Weg 8, 24994 Holt, Tel: 04605 188936, info@eufono.de

Mitfahrgelegenheiten aus Handewitt, Leck, Flensburg möglich.
Wochentag ist flexibel, wenn du nicht an dem Termin kannst, melde dich trotzdem, wir finden einen anderen Termin.

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Der Waldorfkindergarten Glücksburg/Meierwik sucht ab August 2014 eine/n erfahrene/n Waldorfkindergärtner/in in Voll-oder auch Teilzeit. Um sich ein Bild von unserm Kindergarten zu machen, besuchen Sie unsere Webseite www.waldorfkindergarten-gluecksburg.de
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Ich suche, wegen einer Sehnenscheidenentzündung, für die kommenden Wochen jeweils 8 Stunden täglich eine Hilfe im Haushalt und für die Betreuung meiner 10 Monate alten Drillinge Mia, Lina und Jonas. Die Krankenkasse hat mir diese Haushaltshilfe bewilligt, kann mir jedoch niemanden stellen. Ich selber bin ehemalige Waldorfschülerin aus Flensburg und hoffe, über diesen Weg jemanden zu finden.
Rikke Jakobsen (ehemals Schümann) Tel.: 0177-3215963 oder 0461-4936123
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NEUERSCHEINUNG
Der nächste Band der „Geschichten von Käptn Bullerjahn“  von K. Hadamovsky ist erschienen: SCHLEPPER MAX IN RIO. Zu haben in der Buchhandlung „Regenbogen“ / Ladenhof, in der Praxis Hadamovsky auf dem Hügel sowie im Buchhandel.
 

 

 

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Adressen, Ansprechpartner

Schulleitungskonferenz (SLK)
Petra Janner-Schmid, Hans-Wilhelm Lange-Mildenstein, Lotte Mertes, Malte Pontoppidan  

Vorstand
Reinhard Elsler, Hans-Wilhelm Lange-Mildenstein, Stefan Riedel, Dörte Schläger-Carstensen, Franz Voß, Inge Wichelhaus | Koordination: Henning Fitsch (0461-90325-0)

Elternrat
Ansprechpartner: Jörg Carstensen (04638-1529), info[@]waldorfschule-flensburg.de

Redaktion

Jörg Carstensen, Reinhard Elsler, Henning Fitsch, Henrik Köhn, Karl-Dietrich Wilske

Szene aus dem Klassenspiel der 8.Klasse

Redaktionsschluss und -erreichbarkeit

Ob vor den Sommerferien noch ein Moka erscheint, hängt davon ab, ob es Berichte, Rückblicke, Fotos ... gibt.
Beiträge senden Sie bitte bis Mitte Juni 2014 an moka[at]waldorfschule-flensburg.de

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