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Liebe Leserinnen und Leser

Foto: Karl-Dietrich Wilske

"Der Frühling und der Sommer fordern Hingabe des Menschen an die Natur; der Mensch lebt sich aus sich heraus und in die Natur hinein. Der Herbst und der Winter regen an, sich in das Menschliche zurückzuziehen und dem Absterben der Natur die Auferstehung der Seelen- und Geisteskräfte entgegenzustellen. ... Die Natur lässt den Menschen allein mit sich.

Da beginnt die Zeit, in welcher der Mensch durch seine eigenen Kräfte sich beweisen muss, daß er lebe und nicht sterbe. Die Sommernatur hat dem Menschen gesagt: Ich nehme dein "Ich" auf; ich lasse es mit den Blüten selber in meinem eigenen Schoße blühen. Die Herbstesnatur beginnt zum Menschen zu sagen: Hole Kräfte aus den Tiefen deiner Seele, auf dass dein Ich in sich lebe, derweil ich mein Leben in die Tiefen der Erde verberge."

Dieses Worte von Rudolf Steiner sind charakteristisch für seine Weltbetrachtung, die immer dem Verhältnis von Innen- und Außenwelt, von Mensch und Welt, von Natur und Geist nachspürt. Für uns Bürger des dritten Jahrtausends, die zunehmend versucht sind, uns der Welt durch allerlei elektronische Zauberkunststückchen zu entfremden, vielleicht eine heilsame Möglichkeit, diese Balance neu zu finden? Jedenfalls wünsche ich Ihnen eine erfüllte Herbst- und Winterzeit - und natürlich auch eine anregendes Leseerlebnis beim Blättern durch diesen MoKa!
Ihr Henning Kullak-Ublick

Der nächste MoKa erscheint erst Anfang Januar 2011, weil sich die Redaktion über den nächsten Monatswechsel auf einer ausschließlich "analogen" Reise befindet... ;-)
Bitte reichen Sie Ihre Termine, Manuskripte, Leserbriefe oder Anzeigenwünsche spätestens am 29. Dezember ein - am besten im reinen Textformat (Dateiendung .txt), Bilder getrennt.

Lesen Sie in dieser Ausgabe

  • Termine
  • WalfiiSch
  • Rudolf Steiner 2011
  • Zirkus-Bilder
  • OberufererWeihnachtsspiele
  • Kleinanzeigen
  • Ansprechpartner

Termine

November:

  • Ab Montag, den 08.November, nimmt die Hausmeisterei gerne Sachspenden (Sekond-Hand-Kleidung, Bücher etc).für den Basar an.
  • 12./13.11.2010 „Winterputz“- Schulpflegewochenende
  • 20.11.2010 Erlebnisbasar
  • 26./27.11.2010 Jahresarbeiten Klasse 12

Dezember:

  • 03.12.2010 20Uhr Vortrag Dr. Fintelmann Herz- Kreislauferkrankungen
  • 04.12.2010 09-12 Uhr Seminar mit Dr. Fintelmann
  • 09.12. 2010 10 Uhr Interne Monatsfeier
  • 11.12. 2010 10 Uhr Öffentliche Monatsfeier
  • 22.12. 2010 10 Uhr Christgeburtsspiel, 11.30 Schulschluss
  • 23.12.2010- 07.01.2011 Weihnachtsferien

Elternabend, 20:00 Uhr:

  • 08.11.2010 Klasse 2b

Elternratstermine, 20 Uhr:

  • 08.11.2010
  • 22.11.2010
  • 06.12.2010
  • 20.12.2010

Externe Veranstaltungen:
Veranstaltungsort: Christengemeinschaft, Tondernweg 5, 24939 Flensburg

  • Sonntag 7.11.2010, 11:30-17:00 Uhr
    Meditation und Gebet - Ein Weg zur Regeneration unserer Lebenskräfte Seminar mit Jochen Pajunk
    Bitte melden Sie sich für dieses Seminar bei Fr. Rosenbruch an unter:
    Tel.: 04331/12 26 47 oder per Mail: sabine@rosenbruch.de
  • Freitag, 12.11.2010, 20:00 Uhr
    Die zukünftige Entfaltung des Ichs | Vortrag von Klaus Becker
  • Freitag, 26.11.2010, 20:00 Uhr
    Beitrag und Gespräch mit Sabine Rosenbruch | Nehmen Verstorbene Einfluss auf unser Leben? Wie wir den Umgang mit Verstorbenen pflegen können.

Waldorflehrer finden ihre Schule

www.bildung-fuers-leben.de

Waldorfpädagogik setzt immer auf die Begegnung der Menschen verschiedener Lebensalter. Ihr Ziel ist weder ein ökonomischer, gesellschaftlicher oder weltanschaulicher „Output“, sondern der werdende Mensch selbst, der seine individuellen Kräfte innerhalb einer Gemeinschaft entwickelt. Die Idee, dass sich eine Gesellschaft nur dann sozial gesund entwickeln kann, wenn sie auf der Freiheit des Einzelnen gründet, gehört ebenso zu den Ursprungsimpulsen der Waldorfschulen wie die Erkenntnis, dass Freiheit, wenn sie nicht in der persönlichen Willkür hängen bleiben soll, wie jede andere Kulturfähigkeit des Menschen geübt werden muss.

Von Anfang an haben die Waldorfschulen darum gerungen, alle Bereiche ihres Schullebens an dem pädagogischen Ideal einer lernenden Gemeinschaft zu orientieren. Rudolf Steiners zahlreiche pädagogisch-anthropologischen Vorträge und die Konferenzarbeit mit dem ersten Waldorfkollegium waren immer neue Versuche, die Aufmerksamkeit der Lehrer für die Entwicklungsnotwendigkeiten ihrer Schüler zu steigern und ihnen Instrumente an die Hand zu geben, präzise, aber phantasievoll darauf einzugehen. Waldorfschulen haben daher immer ein individuelles Gesicht, denn es sind die handelnden Menschen, die es durch ihre Zusammenarbeit prägen. Das einzige „Programm“, das alle Waldorfschulen vereint, ist der sich entwickelnde Mensch selbst.

Weil nun aber auch die Waldorfschulen - wie alle anderen Schulen - einen wachsenden Bedarf an jungen und erfahrenen Nachwuchslehrer/innen haben, koordiniere ich seit letztem Herbst unsere "WalfiiSch"-Kampagne: Wir begaben uns auf die Suche nach Schulen, die mit uns gemeinsam herausfinden wollen, wie wir die Menschen erreichen können, die diesen pädagogischen Impuls in die Zukunft tragen wollen. Und weil ein gehöriger Pioniergeist dazugehört, ohne die für eine breit angelegte Kommunikationskampagne notwendigen Budgets an die Öffentlichkeit zu gehen, riefen wir unternehmungslustige Schulen dazu auf, die ersten Schritte der Kampagne als „Pilotschulen“ mit uns auszuprobieren. Inzwischen hat sich daraus eine rege Zusammenarbeit entwickelt und so konnten wir bei der letzten Mitgliederversammlung des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS), die während der Herbstferien in Stuttgart stattfand, alle Schulen einladen, sich an unserer Kampagne zu beteiligen.

Mehrere Pilotschulen berichteten über die Erfahrungen, die sie mit ihren Aktionen und mit unseren Materialien gemacht hatten und vermittelten damit einen ganzen Strauß von Ideen, die auch an anderen Orten gut funktionieren können:

  • Tag der offenen Tür (Flyer an alle Haushalte in der Umgebung der Schule)
  • Plakate in der Schule, Information der Eltern über die Kampagne
  • Kolleginnen, die als „Quereinsteiger“ Lehrerinnen wurden, berichten anderen Eltern von ihren Erfahrungen
  • Infostand bei allen Veranstaltungen der Schule mit den „Blickpunkten“, Postkarten, der „Erziehungskunst“ und
  • Namenslisten für Interessierte, die man wieder ansprechen darf
  • Präsentationen bei Examensfeiern
  • Einladung: „Bei uns darf man hospitieren“ an Hochschulen
  • Presseinformationen bei Veranstaltungen mit Hinweis auf Informationsmöglichkeiten zum Lehrerberuf
  • Eine Schule hat ihre Gehaltsordnung geändert, um den Einstieg für junge Kollegen attraktiver zu machen…

Als besonders wichtige Impulsträger für die Kampagne erweisen sich immer wieder die Eltern, die nicht nur glaubwürdig argumentieren können, sondern auch an guten Lehrern für ihre Kinder interessiert sind. Deutlich ist, dass wir alle noch üben müssen, nicht nur Lehrer für unsere eigene Schule, sondern für alle Schulen zu suchen. Deshalb sollten auch alle Schulen die vom BdFWS bereitgestellten Informationsmaterialien bereithalten, mit denen sie Interessenten versorgen können (Blickpunkt, Postkarten, Erziehungskunst, Roll-Up-Displays) und dafür sorgen, dass telefonische Anfragen entweder an einen festen Ansprechpartner in der Schule oder an die Telefonnummer 0800-waldorf  (in Zahlen: 0800-9253673)  weitergeleitet werden.

Wichtig ist, dass die jungen Menschen erleben, dass sie in der Waldorfschule Zukunftsimpulse verwirklichen können, die sie sonst so nirgendwo finden.

Heute treffen sich alleine in Deutschland allmorgendlich etwa 80.000 junge Menschen und 7.500 Lehrer in einer der vielen Waldorfschulen, um zusammen zu arbeiten. Über alle Kontinente verteilt gibt es sogar mehr als 1.000 Waldorfschulen, die oftmals in sozialen Brennpunkten aktiv sind. Waldorfpädagogik ist längst ein global wirksamer Impuls geworden, der eine unglaubliche Formenvielfalt hervorgebracht hat und alles andere als ein abgeschlossenes System ist. Trotzdem leben wir besonders in Deutschland oft noch mit öffentlichen Bildern, die weniger auf unsere Dynamik als auf unsere Konventionen blicken – manchmal sogar zu Recht. Und dennoch gilt:

Wenn pädagogische Initiativkraft und das Interesse der Menschen aneinander durch eine Schule wehen, spricht sich das immer herum – auch zu unseren künftigen Lehrern. Dafür müssen wir uns allerdings als Pioniere zu erkennen geben und mit allen zusammenarbeiten, die ebenfalls für ein freies Schulwesen eintreten. Staatlich garantierte Privilegien sind eine hübsche Sache, aber ein Berufsleben, das von den Idealen und der Begeisterung der zusammenarbeitenden Menschen getragen wird, ist mehr.

Deswegen lautet unser Motto "Waldorflehrer finden ihre Schulen". Ist Flensburg dabei?
Henning Kullak-Ublick

Rudolf Steiner 2011

Selbsterkenntnis wurzelt in Welterkenntnis; Welterkenntnis sprießt aus Selbsterkenntnis!

Zirkus!

Fotos: Karl-Dietrich Wilske

Oberuferer Weihnachtsspiele

Zwei der drei Oberuferer Weihnachtsspiele werden dieses Jahr in der FWS Flensburg zu sehen sein. Mitarbeiter der Schule führen am Mittwoch, den 22.12.2010 19:00 Uhr das Paradeisspiel und nach kurzer Pause um 20;00 Uhr das Christgeburtsspiel auf.

Wir laden Sie herzlich ein sich diese Spiele anzuschauen und sich dabei in Ruhe innerlich auf Weihnachten vorzubereiten. In diesem Sinne ist es nicht “ noch ein Termin“ vor Weihnachten!

Wen beschäftigen nicht Fragen zum Sinn des Weihnachtsfestes!  Warum feiern wir heute noch ein Ereignis, das über zweitausend Jahre zurückliegt? Wozu Christgeburt? Was hat das mit uns heute zu tun? Warum sind diese Spiele den Waldorfschulen so wichtig? Und warum ein Paradeisspiel zu Weihnachten?

Ohne den Verlust des Lebens im Paradies, einem Zustand, nach dem wir uns sehnen und einen neuen Zugang suchen können, wäre die Christgeburt nicht nötig gewesen. Nach dem Sündenfall war es aber nötig, dass sich zur Zeitenwende ein Tropfen des göttlichen Schöpferwesens in einem menschlichen Leib inkarniert, um die Menschheit aus der Verfestigungstendenz des Irdischen zu befreien und ihr einen  Entwicklungsweg zur neuen Verbindung mit dem göttlichen Ursprung zu ermöglichen. Dieser kann natürlich nur aus Freiheit gegangen werden. Diese tiefgründigen Daseinsfragen können uns Menschen heute einen bewussten Zugang zu den gemüthaften Bildern der Oberuferer Weihnachtsspiele vermitteln.

Ein Traum für die Zukunft ist es auch das dritte der drei Spiele, das Dreikönigsspiel, in den  nächsten Jahren in Flensburg wieder auf die Bühne zu bringen. Da es viele Mitspieler braucht besteht die Frage, ob  Eltern oder Schüler der 11., 12. oder 13. Klasse interessiert wären mitzuspielen. (Kontakt S. Stegmeyer, Tel 04631 444612, email stegmeyer@gmx.de)

All diese Fragen beschäftigen uns Mitspieler während der Proben und so werden die Lieder und Bilder dieser traditionsreichen Spiele neu belebt. Wir haben uns auch mit der Neuausgabe der Spiele beschäftigt, in die nach umfangreichen Forschungen des Herausgebers aus verschiedenen alten Handschriften kleine Änderungen und Ergänzungen eingeflossen sind.  

Wir freuen uns  über ein offenes, interessiertes Publikum.
Susanne Stegmeyer

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www.naturheilpraxis-flensburg.de










Kleinanzeigen

Nach der großen Schweingrippeaufregung im vergangenem Jahr organisiert die Flensburger Gesundheitswerkstatt die Wochenendveranstaltung:
Novemberzeit - Erkältungszeit! Behandlungsmöglichkeiten aus der Naturheilkunde
 
Das Seminar wendet sich an Einsteiger in die Heilberufe und medizinisch Interessierte. Programmpunkte werden sein:

  • Freitag,12.11.2010 von 19.00 -21.00
    Vom sinn des Fiebers | Welche Wirkung haben Antibiotika??
  • Samstag,13.11.2010 von 10.00- 13.00
    Natürliche Antibiotika im Überblick | Wirkung von Heilkräutern bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit

An die Vorträge schließt sich jeweils ein praktischer Teil, in dem es um die Anwendungen verschiedener Naturheilmittel geht, z.B. Wickel, Fußbäder, Salbenauflagen, Herstellen von Kräutertinkturen, Zusammenstellen von Kräuterteemischungen

Kosten der Veranstaltung: Freitag und Samstag 60 Euro, incl.Script u. Material
Ort: Flensburger Gesundheitswerkstatt in der Praxisgemeinschaft an der Marienkirche Flensburg, Kompagniestr.13
Anmeldung bis 06.11.2010, Telefon 0461-807098-34 und-35
Näheres auch unter www.flensburger-gesundheitswerkstatt.de

Adressen, Ansprechpartner

Schulleitungskonferenz (SLK)
Herr Elsler, Herr Langen, Frau Mertes, Frau Perry

Vorstand
Frau Willimzig-Brozus, Herr Elsler, Herr Kullak-Ublick, Herr Lange-Mildenstein, Herr Riedel, Frau Schläger-Carstensen, Herr Voß | Koordination: Herr Fitsch (0461-90325-0)

Elternrat
Ansprechpartner: Frau Brück (04631-8705), Herr Carstensen (04638-1529), info[@]waldorfschule-flensburg.de