Menü

Monatskalender Juni 2019

Zu dieser Zeit wurde er mit einem ganz besonderem Auftrag ausgezeichnet. Er sollte die Fahne seines Stammes zum Parteitag nach Nürnberg tragen. Seine Freude war groß. Aber als er zurückkam, trauten wir unseren Augen kaum. Er sah müde aus, und in seinem Gesicht lag eine große Enttäuschung. Irgendeine Erklärung durften wir nicht erwarten. Allmählich erfuhren wir aber doch, dass die Jugend, die ihm dort als Ideal vorgesetzt wurde, völlig verschieden war von dem Bild, dass er sich von ihr gemacht hatte. Dort Drill und Uniformierung bis ins persönliche Leben hinein – er aber hätte gewünscht, dass jeder Junge das Besondere aus sich machte, das in ihm steckte. Jeder einzelne Kerl hätte durch seine Phantasie, seine Einfälle und seine Eigenart die Gruppe bereichern sollen. Dort aber, in Nürnberg, hatte man alles nach einer Schablone ausgerichtet. Von Treue hatte man gesprochen, bei Tag und Nacht. Was aber war denn der Grundstein aller Treue: zuerst doch die zu sich selbst … Mein Gott! In Hans begann es gewaltig zu rumoren.

 

(Inge Scholl in "Die weiße Rose" über ihren Bruder Hans)

 

 

Liebe Eltern, liebe Schulgemeinschaft, liebe Leserinnen und Leser!

Vielleicht hat alles damit angefangen, dass wir in den Zeitungen gelesen haben: Die Lebenserwartung der Deutschen ist um zwei Jahre gestiegen! Und wir haben uns nicht gewundert ob der eigenartigen Formulierung! Und uns zur Wehr gesetzt wegen des Inhalts! Was ist das für ein verdächtiger Satz, der zum Inhalt hat, dass die Lebenserwartung der Deutschen (der Menschen) steigen kann wie ein Börsenkurs und messbar ist? Erwarten wir vom Leben wirklich (nur) eine bestimmte Anzahl von Jahren?


Vielleicht hat auch alles damit angefangen, dass derjenige, der einen Vorschlag zur Verbesserung der Lebensbedingungen, des Klimas oder gar der ganzen Welt macht, immer nur zu hören bekommt, dass dadurch Arbeitsplätze gefährdet seien. Und damit ist dann das letzte Wort gesprochen. Arbeitsplätze begründen alle nur erdenklichen Missstände (Plastikmüll, Waffen, Ölbohrungen in Naturreservaten, Dieselmanipulationen, Billigflieger, …). Sind die Arbeiter jemals gefragt worden, ob sie diese Verantwortung tragen wollen? Kein Mensch „träumt von einem Arbeitsplatz“, sondern von einer sinnvollen Tätigkeit, mit der er sich in die Gemeinschaft stellen kann. Aber wir haben uns schon lange gegenseitig diese Art zu träumen ausgetrieben und zur Beruhigung die „Traumreisen zum Schnäppchenpreis" erfunden. Nun aber werden wir von einer Generation junger Menschen (die ähnlich aufwachen wie Hans Scholl, der junge Fahnenführer) darauf gestoßen, dass der ganze Plan von Wohlstand nicht mehr aufgeht, wenn die Stürme uns allen das Dach wegreißen, wenn das (Salz-)Wasser in die Städte läuft, wenn die Böden wie die Brunnen erschöpft und vergiftet sind.


Wohlstand ist spürbar ein anderes Wort als Wohlergehen. Die Politik hat zu lange den materiellen Wohlstand auf der Agenda gehabt. Dieses Denken in materiellen Werten hat das Leben berechenbar gemacht und logischerweise dazu geführt, dass sogar die Arbeit der Ärzt*Innen und Pfleger*Innen in Minuten getaktet und entlohnt werden. Wer alles in Zahlen denkt, träumt natürlich auch von Pflegerobotern und Algorithmen, die den Rat eines Arztes ersetzen. Alles ist logisch. Auf den ersten Blick. Aber wer hat den Mut und Überblick, sich auch einen zweiten Blick zu erlauben? Immer wieder – ob beim Ausbringen von Glyphosat auf unsere kostbaren Böden oder beim Fliegen für 9 Euro ans Mittelmeer – wir fragen uns nicht ernsthaft genug, was die Folgen unseres Handelns sind. Wir lassen die wahren Kosten spätere Generationen bzw. die Leidtragenden im globalen Süden tragen und freuen uns über das Schnäppchen, das uns noch einmal gegönnt sei, bevor …


Auch der diesjährige Abiturjahrgang hat es wieder geschafft - dank seiner engagierten Lehrer*Innen – nach 12 Jahren Waldorfschule sich auf Staatsschulprüfungsniveau zu bringen. Das spricht eindeutig für die Elastizität ALLER Beteiligten, denn wir in der FWS Flensburg vertreten immer noch hartnäckig das Ziel, möglichst lange Waldorfschule sein zu wollen (mit ganz viel Quer- und Andersdenken), bei gleichzeitiger Ermöglichung des Abiturs für viele. Ein echtes Kunststück, das man nur mit ganz viel Applaus und Wohlwollen begleiten kann.

 

So, die Sonne erreicht ihren höchsten Stand. Es ist Johannizeit. Mehr Licht und Tag bekommen wir nicht. Die Nächte müssen kürzer treten. Ein Ausgleich für die kürzeren Nächte könnte sein, die Träume, für die in der Nacht nicht mehr genug Zeit war, einfach mal im Laufe des Tages auszuleben. Also:


                                 Handy aus und
                                 raus ins Leben
                                 in den (T)raum
                                 von Ich und Du
                                 und Berg und Tal
                                 Und Sternen Himmel

wünscht Ihnen
Reinhard Elsler


P.S. Vor den Ferien hat sich eine neue Moka-Initiative getroffen mit der Idee, unsere Schulzeitung mit mehr Schulleben zu füllen. Mit Vor- und Nachberichten unserer Veranstaltungen, mit Einblicken aus unseren Unterrichten und Klassen, mit (neuen) Lehrer*Innen, die sich vorstellen und und und. Von der redaktionellen bis zur graphischen Gestaltung gibt es viele Aufgabenfelder, die sich über Verstärkung freuen würden. Wer Lust und Ideen hat und uns unterstützen möchte (wir suchen auch neue Werbepartner), kann sich jederzeit bei uns melden.

 

 

Warum steht hier regelmäßig diese Werbung?
Weil in den nächsten Jahren jährlich (!) 600 Waldorflehrerinnen und -lehrer gebraucht werden.

Termine

Elternrat (ER)

  • Mo. 20:00 Uhr in der Klasse 6b (alle ER-Termine stehen im bunten Jahreskalender)  

 

Juni

  • Fr. 28.06.: Letzter Schultag

 

Erster Schultag wieder am Montag, den 12. August 2019


Bitte schauen Sie auch in die laufend aktualisierten Termine auf der Homepage  

 

 

Warum steht hier regelmäßig diese Werbung?
Weil in den nächsten Jahren jährlich (!) 600 Waldorflehrerinnen und -lehrer gebraucht werden.

Demokratie lebt! Wenn wir alle mitmachen.

Am vorletzten Schultag vor den Osterferien ist bei vielen von uns SchülerInnen die Luft meist schon raus und man wartet nur noch sehnlichst auf den Beginn der Ferien. Anders war es dieses Mal an unserer Waldorfschule: Hier fand am Dienstag, den 2. April auf Wunsch der Schülervertretung für die Oberstufenklassen ein Tag unter dem Motto „"Demokratie, Zivilcourage und Verantwortung"“ statt. Mitgewirkt haben daran prominente Gäste wie die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, die den Tag mit einer „couragierten“ Rede eröffnete, in der sie berichtete, was es für sie bedeutet, für Demokratie und Soziales einzustehen, und auf welchen Feldern man damit etwas bewegen kann. Unter den Durchführenden im breiten Spektrum der angebotenen Workshops waren neben unseren Lehrern auch regional und überregional bekannte Personen, die sich in Politik und Sozialwesen engagieren und sich für mehr Demokratie und Miteinander einsetzen.



Von Fridays for Future bis zur demokratischen Installation
Bei der breiten Palette an Workshops war für jeden etwas dabei. Unter der Leitung von Mitinitiator Patrick Stephan und den beiden Flensburger Aktivistinnen und Mitschülerinnen Luna Renninger und Isabel Preiß war Fridays for Future ein brandaktuelles Thema. Ein eigener Workshop gab Aufklärung zu problematischen Themen wie z.B. den fossilen Brennstoffen, speziell der Kohle. In anderen Workshops wurden die verschiedenen Formen der Partizipation in den Mittelpunkt gestellt. Unter dem Motto „"Machen ist wie wollen, nur krasser“" erarbeitete die Politaktivistin Claudine Nierth, Bundesvorsitzende des Vereins Mehr Demokratie e.V., die 2018 das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement verliehen bekam, mit den uns an Wegen der Eigenaktivierung hin zum „"Machen"“. Auch im Workshop „"Die da oben machen ja sowieso, was sie wollen"“ von Frank Storjohann, der neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Waldorfschule auch als stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der Grünen im Kreisrat Schleswig-Flensburg politisch tätig ist und in einem weiteren unter der Leitung von Barbara Winkler, der Vorsitzenden des Runden Tischs Flensburg, ging es darum, was der Einzelne tun kann. So wurden uns z.B. konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich am demokratischen Prozess beteiligen kann, zudem  berichteten die Veranstalter von ihren Erfahrungen mit und in ihrer Arbeit. Einen ganz anderen, sehr wichtigen Ansatz hatte auch der Schnupperkurs zur Schülermediation, den Christine Laude, eine der beiden Leiterinnen des Institut für Soziale Gestaltung und Mediation (ISG) in Hamburg, durchführte. Es ging in Rollenspielen und ersten Übungen um das Erlernen wertschätzender Konfliktvermittlung, um damit eine konstruktive Teilhabe an gemeinschaftlichen Prozessen zu ermöglichen. Wer sich zudem künstlerisch entfalten wollte, kam in dem Workshop Demokratie + Kunst auf seine Kosten.


Eine wertvolle Erfahrung war es im Besonderen, dem biographischen Bericht des Mediziners Dr. Hans-Joachim Gutschmidt zu lauschen. Der pensionierte Chefarzt aus Kiel erzählte uns packend und anschaulich von seinen Erlebnissen als DDR-Bürger, von seiner Verhaftung durch die Stasi bei seinem Fluchtversuch in den Westen, wo er seine Familie wieder zusammenfügen wollte. Allen Zuhörenden wurde durch seine Darstellungen eines Systems, das als Überwachungsstaat alles andere als eine Demokratie war, deutlich, was Diktatur für den Einzelnen bedeutet. Selten wurde einem so bewusst, wie dankbar wir eigentlich für unsere Demokratie und Freiheit sein müssen, wie in diesem Zeitzeugengespräch.


Mit Sicherheit gingen wir alle an Wissen reicher und angefüllt mit unterschiedlichsten Eindrücken aus diesem Tag hervor, unabhängig davon, welchen Workshop wir besucht hatten: Für jeden und jede war etwas dabei, was er oder sie mitnehmen konnte.


„"Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf!“"
Die inzwischen durch die Fridays for Future-Bewegung sehr aufgeschlossene Schulgemeinschafft ist sich wie die LeiterInnen der Workshops absolut einig, dass ein solcher Tag bald seine Fortsetzung finden sollte. Die Welt verändert sich, viele Themen fordern aktive und mündige BürgerInnen, die sich fortlaufend informieren und einbringen. Es ist wichtig, dass die Demokratie nicht verloren geht und jeder von uns, die wir in einer Demokratie leben, beginnen, uns wieder mehr für diese Errungenschaft zu interessieren. Denn sie ist es wert, dass man sich für sie einsetzt, das haben wir alle an diesem Demokratie Tag gelernt. Der Zeitzeuge Dr. Gutschmidt brachte es mit den Worten „"Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf“" außerordentlich treffend auf den Punkt.           
Darin steckt sowohl die Warnung als auch der Hinweis darauf, dass Demokratie aktiv gelebt werden muss. Und das geht jede und jeden von uns an!
 
Tim Hauswirth

 

 





Vorstellung neuer Mitarbeiter/innen an unserer Schule

Hallo, mein Name ist Christian Krüger und ich habe im letzten September hier als Hausmeister angefangen. Ich habe vorher viele Jahre als Bootsbauer gearbeitet und schöne Segelyachten gebaut und repariert. Ich hatte die Gelegenheit, die Freie Waldorfschule mehrere Jahre als Vater kennenzulernen, bevor ich mich dazu entschieden habe, mich hier als Hausmeister, letztendlich erfolgreich, zu bewerben. Nun bin ich also mit meinem Kollegen Kurt Svensson, den ihr sicher alle kennt, den lieben langen Tag damit beschäftigt, den Schulbetrieb am Laufen zu halten und all die kleinen und großen Hindernisse zu überwinden, die sich einem dabei in den Weg stellen. Die Arbeit macht mir großen Spaß und ich hoffe, dass ich es schaffe, für alle stets ein offenes Ohr und eine helfende Hand zu haben.

 

 

Team Gruppe 4 im Kindergarten

Hallo!
Wir sind Franziska Wöhrmann und Norina Abild. Seit August 2018 sind wir das neue Team der Gruppe vier im Kindergarten.

 

Wir freuen uns, hier von unseren Kollegen so offen aufgenommen worden zu sein und haben als Neulinge hier im Kindergarten das Glück, mit unserer Gruppe gemeinsam die neue Umgebung zu erkunden. Vieles hat sich schon getan, seit wir hier sind, und vieles wird sich sicherlich noch tun.

 

Wir wachsen gemeinsam mit unserer Gruppe und blicken voller Schaffensdrang und Zuversicht in die kommende Zeit!

 

 

Moin an alle, die Teil der Schulgemeinschaft sind!

Ich bin Julianna Kundoch, einige Kolleginnen und Kollegen kennen mich sicher eher als Jule, und ich habe nach den letzten Sommerferien den Englischunterricht in Klasse 2b und 3b übernommen. Studiert habe ich Sekundarschullehramt in Flensburg mit den Fächern Wirtschaft/Politik und Englisch und parallel zu meiner Masterarbeit angefangen, an der Schule zu arbeiten. Für das Projekt meiner Masterarbeit hatte ich die Gelegenheit, an der Schule ein bilinguales Politikunterrichtsmodul durchzuführen. Mein Studium ist mittlerweile abgeschlossen. Zusätzlich gebe ich einen Englischkurs an der Volkshochschule Flensburg und bin ehrenamtlich in der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung tätig. Dass ich zur Waldorfschule gekommen bin, war eher ein Zufall, aber ein glücklicher. Ich musste mich zunächst in die unbekannten Strukturen hineinarbeiten, denn vorher hatte ich keine Erfahrung mit dem Unterricht an Waldorfschulen. Das war nicht einfach, aber jetzt macht es mir viel Spaß. Ich versuche, viele Spiele oder spielerische Elemente in den Unterricht zu integrieren. Besonders gefällt mir das Lesen und Erzählen von Geschichten, auch gemeinsam mit den Kindern.

Übergangsweise war ich in diesem Schuljahr auch als Klassenassistenz und als Vertretung im Hauptunterricht der 3. Klasse tätig. Es war schön, die Schülerinnen und Schüler schon ein wenig auf ihrem Weg zu begleiten, auch außerhalb des rein Fachlichen, und ich freue mich auf das, was noch kommt.

 

 

Konnichiwa!

Einige kennen mich schon unter dem Namen Sato-Sensai, was so viel bedeutet wie Lehrer Sato. Mein voller Name ist Shingo Sato-Noltenius und ich komme aus Japan. Deswegen auch diese Begrüßung. Ich bin in Japan auch Waldorfschüler gewesen und habe nach einem Jahr in Stuttgart am Jugendseminar in Witten/Annen Klassenlehrer und Musik studiert. Seit einem Jahr bin ich nun Musiklehrer an der Freien Waldorfschule Flensburg. In diesem Jahr habe ich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern sehr viel erlebt; seien es die beiden Theaterstücke (6b und 8a), die ich musikalisch betreut habe, die Ensemble-Aufführung oder das Christgeburtspiel (ich war Crispus), bei dem ich mit meinen Kollegen tätig war. Ich freue mich, in Flensburg an der Schule tätig zu sein.

 

 

Liebe Schulgemeinschaft!

Mein Name ist Julia Lou Noltenius und ich bin Klassenlehrerin der fabelhaften und kreativen Klasse 4a. Ich wusste bereits in der 11. Klasse, dass ich unbedingt Förder-Waldorflehrerin werden möchte! Das Sozialpraktikum in der 11. Klasse an einer Waldorf-Förderschule (Christopherus-Schule in Dortmund, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) hatte mich so begeistert. Nach der Waldorfschulzeit in Dortmund und dem Gastschulhalbjahr in den USA ging ich in eine Camphill Community nach Irland und fing ein Jahr später an, am Institut für Waldorf-Pädagogik in Witten/Annen Klassenlehrer, Heilpädagogik sowie Handwerk und Bildende Kunst zu studieren.
Ich bin sehr glücklich, dass das Schicksal mir gerade diese Klasse „gesandt“ hat und ich konnte in diesem Schuljahr unglaublich viel lernen. Höhepunkte mit meiner Klasse waren der Ausflug zum Schäfer mit Frau Weckers Klasse, unsere Wand in der Klasse, an der wir uns Schönes mitteilen, die Kreativität und der Lernwille der Kinder und natürlich besonders unser kleines Schauspiel auf der Bühne „Die arbeitslosen Tuwörter” von Claus-Peter Röh. Die Begeisterung und der Enthusiasmus der Schülerinnen und Schüler ist absolut ansteckend und ich freue mich sehr auf die kommenden Schuljahre mit meiner Klasse.

 

 

An dieser Schule ist unser Team seit einem Jahr,
das ist wirklich wahr.
Bei uns läuft alles wie es soll,
denn unsere Hauswirtschaft ist ganz toll.
Die Waschmaschine wäscht immer viele Lappen,
wir müssten dennoch noch nicht nach Luft schnappen.
Die Mülltüten sind hier immer voll,
das ist nicht immer genussvoll.
Die Toiletten putzen wir ohne Groll
dabei sind wir ausgesprochen schwungvoll.
Im großen Saal gelingt uns heimlich mal ein Moll,
der Klang ist dort bekanntlich wundervoll.
Der Hausmeister kann sich vor unseren Aufträgen kaum retten,
darauf kann man wetten.
Wir verstehen uns gut mit der Stulle,
und das sogar volle Pulle.
Wir wollen diese Schule weiter pflegen
und deshalb werden wir auch in nächstem Schuljahr viel fegen.

 

 

 

„Seit einem Jahr, ist es denn wahr, sind wir schon da … es ist wunderbar …

zu sehen, was da geschieht beim Schulfach Eurythmie:

die Freude, die Leidenschaft und die Gewänder an Euch,

da pflegen wir (Eure Feen) gerne den Boden für das Geschehen …

So gehen die Jahreszeiten nicht nur an der schön bemalten Fassade herum,

sondern auch wir kümmern uns mit Herz und Freude um Euer schönes Schulgebäude …

Zum Schluss zu kommen, danke für Euer herzliches Willkommen,

Tag für Tag, was auch so kommen mag …”  (K. Kudicke)

 

 

Liebe Schulgemeinschaft!

Mein Name ist Agnieszka Dosseh. Ich komme aus Polen, habe in Bremen Soziologie studiert und nach verschiedenen beruflichen Zwischenstationen (Bremen, Lichtenfels in Oberfranken und Berchtesgaden) bin ich seit Mai 2018 die Nachfolgerin von Frau Ochs und leite das Hauswirtschaftsteam. Zu unserem Team zählen zwei langjährige Mitarbeiterinnen – Frau Comaga und Frau Küster – und vier „Neuzugänge” – Frau Kudicke, Frau Haupt, Frau Richau und für die Bodenpflege Herr Hablitzel. In den 12 Monaten an diesem wunderbaren Ort haben wir wirklich schöne Erfahrungen und Erlebnisse gehabt, unsere Arbeit stellte uns immer wieder vor neue Herausforderungen, wir sind dabei ein tolles Team geworden.


Auch die Zusammenarbeit mit der Hausmeisterei und der Küche funktioniert sehr gut und dafür sind wir besonders dankbar, denn nur so können wir die Schule mit Liebe und Hingabe pflegen. Das ist wie eine Art Zauberei, wie ein Rhythmus, der dem Tag einen Sinn verleiht. Unser Arbeitsplatz ist ein Raum der Begegnung, des Austauschs, des Wachstums und der Freude geworden. Dafür ein großes DANKE!
Und so nebenbei: unser Hauswirtschaftsteam (unser Büro befindet sich direkt neben der Hausmeisterei) ist für alle Fragen, Anregungen und Wünsche offen.

 

 

Waldorf 100 – Einblick in die Eurythmie

Eurythmie ist im Laufe der Zeit zu einem unfreiwilligen Markenzeichen der Waldorfschulen geworden. Und da die Waldorfbewegung dieses Jahr ihr 100. Jubiläum feiert, darf Eurythmie beim Höhepunkt natürlich nicht fehlen. Am 19. September findet eine Feier im Tempodrom in Berlin statt und dort wird es auch ein paar eurythmische Beiträge geben, unter anderem von Oberstufenschülern drei verschiedener Schulen. Die 10. Klasse aus Hitzacker, die 11. Klasse aus Bergstedt und das Oberstufen-Ensemble der Freien Waldorfschule Flensburg.

Wir haben Anfang dieses Schuljahres mit den Proben für Beethovens 7. Symphonie, 2. Satz begonnen. Die ersten Schritte wurden von den beiden Choreographen Bart-Jeroen Kool und Rob Barendsma, welche die Schulen immer wieder zwischendurch besuchen, in zwei Einheiten mit uns angelegt. Diese Proben liefen meistens über den ganzen Tag und waren besonders intensiv, aber dadurch auch besonders produktiv. Obwohl wir wussten, dass wir am Ende nicht alleine auf der Bühne stehen würden, hatte man diese Tatsache nicht immer wirklich im Bewusstsein. Das änderte sich schlagartig, als wir das erste Mal mit den Schülern der anderen beiden Schulen zusammenkamen.

In der letzten Märzwoche trafen sich alle drei Gruppen in der Rudolf-Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt. In einer Turnhalle. 90 Schüler. Dazu kamen noch ein paar Lehrer, zwei Pianisten und die beiden Choreographen.
Mal abgesehen von zwei wagemutigen Flensburger Jungen saßen die Gruppen zunächst getrennt, aber nach einem kurzen Kennlernspiel löste sich das recht schnell auf und bisherige Erfahrungen wurden ausgetauscht.
Begonnen wurde dann– wie sollte es auch anders sein– mit einer Einstimmungsübung. Wir stellten uns in einen Kreis, machten vier Schritte in den Kreis und traten mit einer Oktave wieder nach draußen (für alle, die keinen Eurythmieunterricht hatten: Ja, für diese seltsamen Armbewegungen gibt es Ausdrücke). Es war noch ein wenig Unruhe zu spüren und jeder war wohl neugierig, die Arbeit der anderen zu sehen.
Zunächst führte jede Gruppe zweimal hintereinander ihren geprobten Teil des Stückes auf. Das erste Mal war bei allen etwas holprig, auch für uns. Es ist immer eine Umstellung, wenn man ein Eurythmie-Stück in einem anderen Raum aufführen muss, was wir hier deutlich zu spüren bekamen. Und selbst die Turnhalle erfasste noch nicht ganz das Ausmaß, welches die runde Bühne des Tempodroms in Berlin haben würde.
Allein bei der ersten Wiederholung lief es schon wesentlich besser. So verhielt es sich die ganzen Proben hindurch. Bei jeder Wiederholung konnte man deutlich eine Verbesserung feststellen, man gewöhnte sich an den Raum und an die vielen Leute.
Es war ein besonderes Gefühl, als die Stücke aneinandergesetzt wurden. Plötzlich ergab es viel mehr Sinn, warum wer an welcher Stelle stand, in zuvor gelassenen Lücken bewegten sich nun andere. Die Arbeit an den Übergängen war eine Herausforderung, hat aber auch am meisten Spaß gemacht.
Jeder weiß, wie schwer es sein kann, eine einzelne Schulklasse bei der Sache zu halten. Bei drei Schulklassen wird es nicht gerade leichter, insbesondere, wenn sie sich die ganze Zeit bewegen. Die Stimmung war jedoch von vorneherein eine andere als in gewöhnlichem Unterricht und die Proben waren zwar anstrengend, aufgrund der langen Zeit, ständiger Wiederholung und den vielen Leuten, aber dennoch konzentriert.
Wir legten zu Beginn einen Zeitplan fest und zur allgemeinen Verwunderung ist es uns tatsächlich gelungen ihn einzuhalten. Wie vorgesehen begannen wir in der letzten halben Stunde mit allen zusammen das Ende anzulegen. Niemand hatte diesen Teil vorher schon einmal geprobt und es war erstaunlich, wie schnell so eine große Gruppe sich die Schritte und Gebärden erarbeiten konnte.
Dann kam der Durchlauf. Und zum ersten Mal hatte man tatsächlich das Gefühl, einen Eindruck davon zu bekommen, wie dieses Stück letztendlich aussehen würde. Nach der finalen Probe senkte sich mit den letzten Tönen eine so absolute Stille auf die Halle, dass man draußen die Vögel hören konnte.
Zum Abschluss, bevor wir uns schließlich zurück zum Bus begaben, wiederholten wir noch einmal die Einstimmungsübung vom Anfang. Es war verblüffend wie still und vollkommen synchron 90 Schüler sich mit einem Mal zusammen bewegen konnten.

Es war geradezu enttäuschend, nach diesem Erlebnis wieder alleine bei uns zuhause in der Schule zu proben, andererseits aber günstig, um an Feinheiten zu arbeiten, welche letztendlich das Gesamtbild vervollständigen würden. Dennoch tun wir dies nun mit einem anderen Bewusstsein, weil ein konkretes Bild davon entstanden ist, wie viel Raum einem zur Verfügung steht und von wie vielen Leuten man umgeben ist. Auch hat sich die Vorfreude verstärkt und man kann nur raten, was für ein außergewöhnliches Erlebnis die Aufführung in Berlin für uns alle sein wird.

Enya Erichsen Pereira

 

 

Aus der Klasse 4a

Um meinem frühlingshaften Tafelbild einen aktuellen Bezug für die Kinder zu geben, beschloss ich, ein Schaf und ein Lamm hinzuzufügen. Ich wollte eine Erinnerung an unseren schönen Ausflug zum Schäfer geben. Nun muss dazu gesagt werden, dass ich ein Großstadtkind war und nicht in den Genuss von einem alltäglichen Umgang mit Schafen kam. Als meine Klasse die Veränderungen auf dem Tafelbild entdeckte, fragte sie mich, was denn das Wildschwein mit dem Lamm zu tun hätte? Erst probierte ich noch, mein „Schaf” zu verteidigen, doch dann kam mir eine bessere Idee: „Wie haben sich das Wildschwein und das Lamm und vielleicht sogar auch noch der Hase denn kennengelernt?” Aufgrund dieser Frage entstanden einige wunderbare Geschichten, in einer geht es sogar um einen Igel und ein Wildschwein.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber lesen Sie selbst:

 

 

„Nun wird doch alles gut”


„Es war einmal ein Frühling und die Sonne schien schön, doch es war ein Problem gekommen: Nämlich die Schafsmutter, die häufig schwach war, war dieses Mal besonders dolle schwach und starb eine Stunde nach der Geburt ihres Lammes. Dann kam leider mal wieder ein Wildschwein vorbei und zufälligerweise war sie diesmal ganz freundlich zu den Schafen und Lämmern. Das eine Lamm, dessen Mutter bei der Geburt gestorben war, hat sie komischerweise aufgenommen, weil sie noch genügend Milch für diesen kleinen Racker hatte und ihre Kinder schon groß genug waren. So lebten sie nun zufrieden und gemeinsam. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.”

Hannah Arntz


„Es war einmal ein kleines Lamm, das sich mit einem Wildschwein befreundet hatte. Die beiden lernten noch ein kleines Häschen kennen und die drei erlebten viele Abenteuer. Das aufregendste Abenteuer war, als das Häschen drohte, einen Wasserfall hinabzustürzen, und das Lämmlein nahm einen Ast von einem Baum und hielt ihn hin. Und als das Häschen ihn dann endlich hatte, zog das Wildschwein am Lämmchen und sie hoben beide das Häschen hinauf.

Sie machten ein schönes Picknick nach dem Abenteuer und das kleine Häschen verdrückte einen großen Möhrenkuchen. Das Wildschwein aß zehn der köstlichsten Trüffel und das Lämmlein aß dem schönsten Gräselein das schönste Blättchen ab, das Feinste vom Feinsten. Und als sie dann einen schönen Sommertag hatten, liefen sie alle drei in den Wald. Sie fanden dort ein schönes Häuschen und lebten dort glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute glücklich und zufrieden.”

Jan Lins


„Ein Häselein und ein Lamm spielten auf der Wiese. Dann kam ein Raubvogel angeflogen, der Hunger hatte.  Der Hase und das Lamm rannten vor lauter Angst in den Wald und haben sich dort verlaufen. Aber sie trafen ein nettes Wildschwein, das ihnen den Weg zurück auf die Wiese zeigte.”

Von Lars Jankowski


„Gott hat sehr viele Schafe erschaffen. Er beauftragte einen Mann, einen Stall zu bauen, in dem die Schafe leben konnten. Der Mann gab den Schafen Futter. Die Schafe bekamen bald Babys, Lämmer. Vier Lämmer liefen weg. Der Mann sollte sie wieder einfangen. Die Lämmer wurden im Wald von Wölfen bedroht, diese wollten die Lämmer fressen. Da kam der Mann mit einem Stock und hat die Wölfe vertrieben. Der Mann brachte die vier Lämmer zurück zu ihren Mamas. Alle waren wieder glücklich und zufrieden.
Ende”

Julia Jipp

 

 

Eine Bilderbuch-Geschichte:

Der Igel und das Wildschwein



„Es war einmal ein Igel, der war sehr einsam, weil er so pieksig war. Eines Tages ging der Igel in den Wald, um Essen für den Winter zu suchen. Da traf er ein trauriges Wildschwein, das bitterlich weinte. Der Igel fragte: „Was hast du denn? Warum weinst du so?“ Das Wildschwein antwortete: „Ich bin so alleine, denn mein Fell ist so borstig.” – „Mir macht das gar nichts,” antwortete der Igel, „mit mir möchte auch niemand spielen, weil ich so pieksig bin.”

 

„Wollen wir Freunde sein?” fragte der Igel. Freudig rief das Wildschwein: „Jaaa” und beide waren nun glücklich.
Ende”

 

Jona Richter

 

 

 

„Es war einmal eine Schafsmutter mit einem Lamm. Doch einmal ging die Schafsmutter spazieren. Da schnappte sie ein Wolf und das Lämmchen war nun ganz alleine. Und nach zwei Tagen kam ein nettes Wildschwein und nahm das Lämmchen auf. Ende”

Luna Abraham


Das Lamm, das Wildschwein und der Hase
„Es war einmal ein Lämmchen. Das hatte bei der Geburt seine Mutter verloren. Dann kam ein Hase und brachte das Lamm zu einem Wildschwein. Das Wildschwein nahm das Lamm und den Hasen auf. Und so lebten sie bis an ihr Lebensende und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.”

Matz Bossow

 

 

42,195 Kilometer

Thorsten Peter
Stefan Riedel

Flensburg Marathon am 23. Juni mit Sonderwertung für die Waldorfschulen

Zum dritten Mal werden die Langstreckenläufer Flensburg erobern und Marathon-Atmosphäre verbreiten. Das Team um die „Lauf-Manager” Stefan Riedel (Schul-Vorstands-Elternvertreter) und Thorsten Peter (seine Töchter haben die FWS Flensburg besucht) hat seit Monaten mit großer Begeisterung und Engagement akribisch gearbeitet. Um 9:00 Uhr fällt für ca. 300 Läuferinnen und Läufer der Startschuss. Dann liegen vier Runden à 10,55 km vor ihnen. Diese sind auf der fantastischen Strecke zu absolvieren, die durch die moderne und historische Innenstadt, die Marina Sonwik und am Hafen entlang führt, ehe der Zieleinlauf auf dem Südermarkt genossen werden kann. Alle erfolgreichen Läuferinnen und Läufer erhalten im Ziel eine Finishermedaille. Auch in diesem Jahr werden nicht nur die Gesamtsieger über die 42-Kilometer-Distanz gekürt. Flensburg ist auch Austragungsort für die Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterschaften. Läuferinnen und Läufer, die einen Bezug zur Waldorfschule und dies bei ihrer Registrierung vermerkt haben, nehmen automatisch an der Sonderwertung für die Waldorfschulen und damit an einer ganz besonderen Siegerehrung teil.


Dies gilt auch beim Halbmarathon mit dem größten Teilnehmerfeld. Die Bambini und Kids starten bereits um 8.20 Uhr und 8.30 Uhr und werden von verschiedenen Maskottchen angefeuert. In den Staffeln können sich Teams mit 2-7 Läufern die Marathondistanz aufteilen.


 
Wer an dem Tag lieber neben der Strecke aktiv werden möchte, darf sich gerne noch per Mail melden: helfer@flensburg-marathon.de

 

 

Aus der 5b

Für weitere 100 Jahre: Der Spendenaufruf der Freunde der Erziehungskunst

In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Stipendien, um Menschen in aller Welt zu helfen, die Waldorflehrer oder Waldorflehrerin werden wollen.


Eine Schule ist immer so gut wie ihre Lehrerinnen und Lehrer. Dieser zugegebenermaßen banal klingende Satz stimmt aber. Deshalb hängt der pädagogische Erfolg einer Schule immer davon ab, welche Lehrerinnen und Lehrer zur Mitarbeit gewonnen werden können und wie diese ausgebildet worden sind.


Die Waldorfschulen im Ausland, besonders im nicht-europäischen Ausland, können auf keine große Zahl ausgebildeter Lehrerinnen und Lehrer zugreifen, weil es sie einfach nicht gibt. Sie müssen daher sehr oft auf Menschen mit einer staatlichen Lehrgenehmigung zugehen und diese weiter ausbilden. Die Fortbildung ist also von allergrößter Wichtigkeit – für alle Waldorfschulen in Afrika und in Asien und für die meisten in Lateinamerika. In diesen Kontinenten gibt es kaum eine Vollzeit-Waldorflehrerausbildung. Nur am Center for Creative Education in Südafrika und am University College in Brasilien können angehende Lehrer und Lehrerinnen ein grundständiges Studium absolvieren.


Die Ausbildungseinrichtungen müssen sich selbst finanzieren. Sie erhalten weder durch die noch viel zu kleinen Schulbewegungen, noch durch den Staat eine finanzielle Förderung. Sie sind daher auf die Zahlung von Studiengebühren angewiesen. Und hier liegt das Problem. Die notwendigen Studiengebühren können von vielen Studentinnen und Studenten nicht aufgebracht werden. Sie brauchen dringend Stipendien.


Den Freunden der Erziehungskunst ist die qualitativ solide Vorbereitung auf den Lehrerberuf und damit der Erfolg der Waldorfschulen ein sehr großes – eigentlich das wichtigste – Anliegen. Deshalb möchten wir solche Studentinnen und Studenten mit einem Stipendium unterstützen, die vorhaben an einer Waldorfschule zu unterrichten. Wir freuen uns, wenn wir bei diesem wichtigen Anliegen mit Ihnen zusammenarbeiten können.


                      

Weitere Informationen finden Sie unter:
freunde-waldorf.de/spendenaufrufe
Spendenkonto DE47 4306 0967 0013 0420 10 | BIC: GENODEM1GLS | GLS Bank Bochum
Verwendungszweck: Aufruf 2642

Download PDF: Spendenaufruf Stipendien

Download PDF: FREUNDE der Erziehungskunst Spendenaufruf für Schulen

 

 

Fahrradservice an der Waldorfschule

Die nächsten Termine des Fahrradservice finden Sie immer auf der Homepage.

Oder: Aufnahme in den Termininformationsletter über hans-j.gregersen@t-online.de


Eine Aktion in Zusammenarbeit mit der Initiative zur Förderung des LADENHOFes a. d. FWS FL e. V.

 

 


Kleinanzeigen

Kleine Wohnung oder Zimmer gesucht.

Lehrling (Elektriker) 22, sucht ab sofort eine kleine Wohnung oder ein Zimmer in Medelby,Schafflund oder Jardelund.
Alles hat Interesse. Vielen Dank.
Farhad Mahmudi 01603242368.

 

|

 

Termine der Christengemeinschaft

Sonntag, 23. Juni,  11.15 Uhr  J. Voigt
Betrachtungen zur Technologischen Entwicklung der Gegenwart
Die Christengemeinschaft, Tondernweg 5,  24939  Flensburg

Montag 24. Juni,  17.00 Uhr
Johannifeuer auf dem Lorenzenhof
mit Spielen für Kinder, Gesang, Johanni-Ansprache und Tanzen am Feuer auf der Wiese
Info: Lorenzenhof, Hofgemeinschaft Löstrup, Die Christengemeinschaft

 

|

 

Wohn-Suche

Alleinerziehender Vater, 64 Jahre, Nichtraucher, mit Sohn (7 Jahre alt und Waldorfschüler in Flensburg), sucht ab sofort Lebens- bzw. Wohngemeinschaft oder kleine Wohnung/Häuschen, mindestens 2 Zimmer und gerne mit Garten zu mieten.
Tel.: 0160 96282093

 

|

 

 

"Hermann verkauft sein Haus"
Einfamilienhaus mit großem Garten
Eingeschossig, 252 qm Grundfläche, 5 Zimmer, Küche, Bad, HWR, große Diele, Duschbad, Kamin, Kriechboden, Wintergarten, Carport, Gartenhaus, begrüntes Dach
1082 qm Grundstück, Flensburg Nordstadt
Bei Interesse bitte sich zu melden bei:
Synne Genzmer: 0461-43786
Leif Genzmer: 0160-97814758

 

|

 

Wiederholungsvorstellung des Dokumentarfilms "Aus einem Jahr der Nichtereignisse" im Kino 51 Stufen

Willi lebt fast neunzigjährig, allein auf einem alten norddeutschen Dreiseitenhof. Aus einem Jahr der Nichtereignisse ist die Beschreibung seiner sehr pragmatischen Lebenshaltung, in der Widerstände dazu da sind, überwunden zu werden. Die Beobachtung der alltäglichen Gegebenheiten und Hindernisse verschmelzen mit den wiederkehrenden Erzählungen weit zurückliegender Erlebnisse. Es entsteht ein Bild, das sich den gebliebenen Eindrücken seines Lebens nähert. Ein Film, der keine klassische, biographische Dokumentation ist, sondern sich auf assoziative Weise seinem Thema nähert. Gedreht mit einer alten Bolex-Aufziehkamera auf 16mm, geht er in Bild und Ton ungewohnt und experimentell mit der dokumentarischen Form um.

Die Filmemacher werden am Sonntag, dem 30.6., im Anschluss an den Film für ein Filmgespräch vor Ort sein.

Fr. 28.6. - So 30.6. jeweils 14:00 Uhr

  

|

 

 

TagungsprojektZ

Wie soll man als junger Mensch heute Orientierung finden in der Begegnung mit den Herausforderungen und Fragen der Zeit? Wie kann man in einer immer komplexer und schneller werdenden Umwelt seinen inneren Kompass, seine Stimme, seine Berufung finden?

Wir sind Künstler, Waldorfpädagogen und Naturwissenschaftler, die sich zusammengetan haben, weil wir die Chance sehen, Jugendliche zu unterstützen, indem wir die Fähigkeiten und Kräfte des Menschen fördern, die Voraussetzung zu einer konstruktiven Begegnung mit den Zukunftsfragen sind: Die Fähigkeit zur Wahrnehmung, zur Imagination und Vision sowie der Stärkung von Wille und Mut zum gemeinsamen Handeln.

Ab 5. September diesen Jahres werden wir ein Tagungsprojekt zum Thema „Zukunft” für Jugendliche und junge Erwachsene durchführen. Mit den Mitteln der Kunst, Naturwissenschaft und Philosophie werden wir uns der Thematik handelnd widmen und am Ende des Projekts eine Performance im Raum Freiburg - Basel zur Aufführung bringen.

Mehr Infos unter: www.take-part.info

 

 

|

 

 

Tipp an alle Schülerinnen und Schüler aus Familien, die ALG II erhalten
"Einnahmen von Schülerinnen und Schülern aus in den Schulferien ausgeübten Erwerbstätigkeiten sind nach § 1 Abs. 4 ALG II-V besonders privilegiert. Damit soll die Motivation leistungsberechtigter Schülerinnen und Schüler gefördert werden, sich Wünsche durch eigene Arbeitsleistung zu erfüllen."
Das bedeutet genauer: Ihr dürft pro Kalenderjahr während der Ferien 4 Wochen lang arbeiten und Geld verdienen. Die Einnahmen müssen dem Jobcenter zwar gemeldet werden, ihr dürft aber ein Bruttogehalt von bis zu 1200,- € behalten.
Gutes Gelingen, Renate Müller

 

 

Kleinanzeigen per Mail senden an ...

moka@waldorfschule-flensburg.de

 

 

Adressen, Ansprechpartner

Schulleitungskonferenz (SLK)
Uta Bischof, Henrik Köhn, Ariane Waldheim, Antoine Weise

Personalkreis (PK)
Petra Janner, Jutta Rohde-Röh, Reinhard Elsler, Eva Heimsoth

Vorstand
Lars Erichsen, Malte Pontoppidan, Stefan Riedel, Lene Wassermann, Marc Weber
Koordination: Henning Fitsch (0461-90325-0)

Elternrat
Ansprechpartner: Kathrin Hungershausen, elternrat[@]waldorfschule-flensburg.de

Vertrauenskreis
Astrid Boderius, Heike Freese, Karola Haack, Achim Langer, Jaime de Sandoval, Michael Schmid   

Redaktion

Reinhard Elsler, Henning Fitsch, Karl-Dietrich Wilske, Andreas Cziepluch

 

 

Redaktionsschluss und -erreichbarkeit

Der nächste Moka erscheint voraussichtlich Mitte September 2019. Beiträge hierfür senden Sie bitte Anfang September 2019 rechtzeitig an moka[at]waldorfschule-flensburg.de

Bitte senden Sie Ihren Text nur im TXT-Format oder in Form einer Mail (nur Mailtext – nicht als Anhang) ein. Danke !