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Antikörper

„Da die Körper sich weniger und weniger auf ihre Antikörper verlassen können, muss man sie von außen schützen. Die künstliche Reinigung der Umgebung wird die innerlich schwachen Immunsysteme ersetzen. Die Immunsysteme versagen, weil eine unumkehrbare Tendenz, häufig Fortschritt genannt, den menschlichen Körper und Geist dazu drängt, seine Initiativ- und Verteidigungssysteme aufzugeben, um sich technischen Artefakten zu überlassen. Der Mensch wird seiner Abwehrkräfte beraubt, höchst anfällig für Wissenschaft und Technik, wie er, gänzlich seiner Leidenschaften beraubt, anfällig wird für Psychologie und daraus folgenden Therapien und, seiner Affekte und Krankheiten enthoben, höchst anfällig wird für die Medizin. (…) Die Annahme ist nicht absurd, dass die Vernichtung des Menschen mit der Vernichtung der Keime beginnt. Denn so, wie er ist, ist der Mensch mit seinen Launen, seinen Leidenschaften, seinem Lachen, seinem Sex, seinen Ausscheidungen nur ein dreckiger kleiner Keim, ein irrationaler Virus, der das Universum der Transparenz stört. Wenn der Virus ausgemerzt sein wird, wenn alles gereinigt sein wird und man jeder sozialen und bazillenhaften Ansteckung ein Ende gesetzt haben wird, bleibt nurmehr der Virus der Traurigkeit in einem Universum der tödlichen Sauberkeit und tödlichen technischen Vervollkommnung übrig.”

 

 

Liebe Eltern, liebe Schulgemeinschaft, liebe Leserinnen und Leser!

Diesen Text hat Jean Baudrillard, ein französischer Philosoph und Soziologe, 1992 geschrieben. „Puh!” habe ich gedacht und ordentlich schlucken müssen. Noch jemand, der uns die Pandemie erklärt, aber weit vor ihrem Ausbruch. Als Vorahnung, indem er die Phänomene seiner Zeit auf sich wirken lässt und sie zu Ende denkt. Der vor 30 Jahren schon geahnt hat, wie anfällig wir werden, wenn wir uns selber nicht mehr zur Wehr setzen können. Eigentlich ist ja jeder (Viren-)Angriff ein Training unseres Abwehrsystems, aber wir haben uns mehr und mehr angewöhnt, diesem Training aus dem Weg zu gehen und uns stattdessen schützen zu lassen. Nein, mir geht es jetzt nicht um das leidige Thema: Impfen - Ja oder Nein, sondern um das Phänomen, dass uns mehr und mehr Aktivitäten abgenommen werden, die eigentlich mal zum Kerngeschäft unserer menschlichen Existenz gehört haben. Sie wissen alle, wie viel Tierarten und Pflanzenarten jährlich aussterben, aber es sterben auch Sprachen aus, unsere Handschrift geht verloren, unser Kopfrechnen, unsere Fitness, unser Wortschatz, unsere Aufmerksamkeitsspanne, unser Überblick und unser Durchblick. Aber dafür stehen überall Maschinen, Algorithmen, „Alexas“ zur Verfügung, die genau das besser können, was gerade von uns verlangt wird. Puh! Glück gehabt! Und warum dann nicht auch unsere Immunabwehr outsourcen…? Die Frage ist nur, was ist eine effektive Abwehr. Es gibt auch Scheinsicherheiten wie die vielen Überwachungskameras, die die Straftaten aufzeichnen, aber deshalb diese ja nicht verhindern, bestenfalls den Täter identifizieren.


Viele, viele Fragen hat diese Pandemie bereits ausgelöst, die bis in die Grundfeste unserer Existenz reichen. Wie bedroht sind wir und wie stark sind wir noch? Jeder könnte eine lange Liste von dem aufstellen, was er alles verloren hat, was ihm genommen wurde: Arbeit, Begegnungen, spontane Berührungen, Unbekümmertheit, Urlaubsziele, planbare Zukunft, Gewissheiten … So, wie jeder diese Liste anders ausfüllt und ganz oben seinen größten Schmerz benennt, so geht auch jeder mit dieser Belastung anders um. Jeder Schüler, jede Schülerin, jedes Elternteil, jeder Lehrer, jeder Lehrerin und in der Summe auch jede Schule. Keiner hat ein Rezept für diese Wunde, die uns geschlagen wurde, in der Tasche. Wir versuchen gerade alle irgendwie ans Ufer zu kommen, wieder festen Boden zu spüren und ahnen immer mehr, dass man es alleine gar nicht bis ans Ufer schaffen kann (weltweite (Impf-) Gerechtigkeit).


Dass wir aber noch schwimmen, dass wir kämpfen und streiten, liegt allein daran, dass uns ein menschliches Attribut, quasi unsere Grundsubstanz noch nicht abhanden gekommen ist, noch nicht (ab-) genommen wurde: Die Hoffnung.
Diese ist neben der Liebe unsere größte Kraftquelle. Beide hängen zusammen. Wie Weihnachten und Ostern.
Weihnachten will uns mit der Bedingungslosigkeit der Liebe beschenken, welche bei jeder Geburt von neuem mitgeboren wird und mit welcher die Eltern und mit ihnen die Welt immer wieder neu geimpft werden. Und zu Ostern wurde uns Menschen der Schmerz der Endgültigkeit genommen. Der Tod hat durch die Auferstehung sein Ende verloren und ist zum Durchgang geworden. Das Blut, das auf Golgatha in die Erde tropfte, ist unsere zweite Impfung: Die Menschheit wurde neu belebt. Wir dürfen alle wieder auf(er)stehen, uns verwandeln, weitergehen. ((…) Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde // Uns neuen Räumen jung entgegen senden, // Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden… // Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! H. Hesse: Stufen)


Wir müssen überall neue Antworten finden. Die Pandemie hat die gewaltigen Krisen, die unsere Welt auch ohne Coronavirus in Beschlag genommen haben, weder ausgelöscht noch beantwortet. Sie hat diese aber an vielen Stellen grell angestrahlt. Und sie hat uns allen vor Augen geführt, dass die Weltengemeinschaft anhalten und reagieren und sogar mächtige Industrien abbremsen kann (Flug- und Tourismusbranche), wenn es Spitz auf Knopf steht. Jetzt müssen wir uns einig werden, worauf wir uns als nächstes gemeinsam konzentrieren, um Schaden FÜR ALLE abzuwenden.Und am Ende müssen wir uns darauf besinnen, wie unser Handeln aussehen muss, auf dass die LIEBE und die HOFFNUNG keinen (weiteren) Schaden nehmen.


In diesem Sinne möchte ich Dietrich Bonhoeffer das letzte Wort geben und Ihnen eine frohe Osterzeit wünschen.


Mit herzlichen Grüßen
Reinhard Elsler



OPTIMISMUS
Optimismus ist bei den Klugen verpönt. Es ist klüger, pessimistisch zu sein: Vergessen sind die Enttäuschungen und man steht vor den Menschen nicht blamiert da. Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignieren, eine Kraft, den Kopf hochzuhalten, wenn alles fehlzuschlagen scheint, eine Kraft Rückschläge zu ertragen, eine Kraft, die die Zukunft niemals dem Gegner überlässt, sondern sie für sich in Anspruch nimmt. Es gibt auch einen dummen, feigen Optimismus, der verpönt werden muss. Aber den Optimismus als Willen zur Zukunft soll niemand verächtlich machen, auch wenn er hundertmal irrt. Er ist die Gesundheit des Lebens.

 

 

Warum steht hier regelmäßig diese Werbung?
Weil in den nächsten Jahren jährlich (!) 600 Waldorflehrerinnen und -lehrer gebraucht werden.

Termine

April 2021

Die Osterferien beginnen am 1.4. und enden mit dem 16.4.

 

Freitag, den 23. und Samstag, den 24.4.:

Präsentation der Jahresarbeiten der Klasse 12b

 

Mai 2021

Montag, den 31.5., 20 Uhr: Vortrag Frau Dr. Treß über Angst im Großen Saal
(Veranstalter: Lille havn)

 

Die Sommerferien beginnen am 21. Juni 2021

 

Bitte schauen Sie auch in die laufend aktualisierten Termine auf der Homepage  

 

 

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Weil in den nächsten Jahren jährlich (!) 600 Waldorflehrerinnen und -lehrer gebraucht werden.

Hinweis zu den eingebetteten Videos

Als vollkommen neuer Bestandteil eines MoKas finden sich dieses Mal eingebettete Videos zwischen den Texten. Wer auf das jeweilige Bild klickt, wird auf die Video-Plattform "vimeo" geleitet, auf der das entsprechende Video in einem privaten Bereich bereitgestellt ist, ohne dass es automatisch eingebettet oder verlinkt werden kann – das wollen wir aus datenschutzrechtlichen Gründen auch vermeiden.

© Die Videos sind zum internen schulischen Gebrauch gedacht und dürfen in keiner Weise anderweitig verwertet oder verbreitet werden. Mit der Ansicht eines Videos in diesem MoKa erklärt sich jede/r Einzelne mit diesen daten- und urheberschutzrechtlichen Einschränkungen einverstanden.

 

 

"was bisher geschah"…

Liebe Eltern,


nun steht Ostern schon fast vor der Tür und wir wollen Ihnen gerne einen kleinen Einblick in das „Leben” unserer Schule geben. Nachdem kurz vor Weihnachten völlig unerwartet und von jetzt auf gleich das allgemeine Leben, vor allem aber das Leben an der Schule, „heruntergefahren“ und in den digitalen Raum und in die Distanz verlagert wurde, nun ein Rückblick auf das, „was bisher geschah”…


Dass Schule in diesen Zeiten eine „ganz besondere Herausforderung” für alle Beteiligten darstellt, ist sicher nichts, was einer großen Erklärung bedarf. Dennoch ist es uns wichtig, einmal darzustellen, dass die allgemeinen Einschränkungen für den Schulbetrieb Waldorfschule an sich im Kern stark berühren. Unser Bekenntnis zu „Lernräumen“ und Lernformen, die das Digitale so lange wie möglich außen vor lassen und damit in der Unterstufe und auch noch in der Mittelstufe ganz auf die real stattfindende Begegnung zwischen der Person der Lehrerin und des Lehrers fokussieren, ist mehr denn je gültig. Umso härter ist das Ringen um die Form, wie dieses kostbare Band zwischen den Schüler*innen und ihren Lehrer*innen auch in der Distanz erhalten und immer wieder neu geknüpft werden kann. Natürlich trifft das auch auf alle anderen Schulformen zu. Und dennoch rütteln die Einschränkungen im musikalisch-künstlerisch-handwerklichen Bereich an den Fundamenten unserer waldorfpädagogischen Unterrichte. Es ist nicht nur schade, dass im Moment nicht gesungen, chorisch gesprochen, auf Blasinstrumenten gespielt, keine Klassenspiele mehr gemacht werden können, Eurythmie nur in sehr eingeschränktem Maße gemacht werden kann, etc.. Es ist ein großes Unglück! Gerade weil es unsere Pädagogik so sehr im Kern trifft.


An der Situation im Allgemeinen können wir nichts ändern. Wir können Ihnen nur versichern, dass wir aufrichtig und mit unseren besten Kräften bemüht sind, dies aufzufangen und neue Wege zu suchen!
Erste vorsichtige Schritte in Richtung „Schulalltag” sind mit der Einführung des Wechselunterrichts ja auch schon getan…
Nun aber zurück zu dem „Was bisher geschah”…!


Die Woche vor den Weihnachtsferien haben die Lehrer*innen und Schüler*innen dazu genutzt, die neu installierte Plattform „Nextcloud” zu erproben. Nach den Weihnachtsferien ging es dann so richtig los mit Online- und Distanzunterricht in der Oberstufe, gleichzeitig gab es für die Abschlussklassen Präsenzunterricht. Für die Kolleg*innen, die sowohl im Präsenzunterricht als auch im Distanzunterricht tätig waren, bedeutete dies eine große Herausforderung. Neue Stundenpläne mussten erstellt werden und die Räumlichkeiten an der Schule anders ausgestattet werden, sodass Kolleg*innen auch von der Schule aus online unterrichten konnten. Die Kolleg*innen der Oberstufe, die eine Klasse betreuen, haben Laufbahngespräche und Gespräche zu Abschlussempfehlungen online und telefonisch geführt und versucht, die Kommunikation trotz der fehlenden Elternabende mit Ihnen als Eltern aufrecht zu erhalten. Die Kolleg*innen, die mit den Abschlüssen an unserer Schule betraut sind, tun alles, um die so wichtige Unterrichtsversorgung vor den Prüfungen und die damit verbundene Vorbereitung auf die Abschlüsse zu gewährleisten und den Schüler*innen damit die nötige Sicherheit dafür zu geben. Die ständig wechselnden und sich laufend aktualisierenden Bestimmungen von Seiten des Ministeriums erschweren diese Arbeit auf allen Seiten.


Eine „bittere Pille” mussten die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 12 schlucken, die sich nun fast ein Jahr mit ihren Projekt- und Jahresarbeiten befasst haben und die, wie Sie unserem Jahreskalender noch vom Anfang des Schuljahres entnehmen konnten, ihre Arbeiten gerne Ende Januar vor Publikum gezeigt hätten. Die Präsentation konnte unter den gegebenen Umständen so leider nicht stattfinden und wir hoffen alle mit den Schüler*innen, dass dies innerhalb des kurzen Zeitraums zwischen den Osterferien und den Sommerferien noch möglich wird!


Auch die 12a musste wie die 8a und die 8b die Hoffnung auf ihr Klassenspiel aufgeben, in die die Klassen und die begleitenden Kolleg*innen schon viel Arbeit investiert haben. Es wurden jedoch gute andere Lösungen gefunden, um den Schüler*innen andere besondere Erfahrungen zu ermöglichen.

 

 

Malte Pontoppidan

 

Einen besonderen Weg, Verbindung mit ihren Schüler*innen und ihrem Fach herzustellen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn, haben die Kolleginnen aus der Fachschaft Eurythmie gesucht und auch gefunden! Mit großem Engagement des Kollegen im Fach Werken wurden 140 Kupferstäbe zugesägt und bearbeitet, die fast über Nacht den Weg in die entsprechenden Elternhäuser gefunden haben und nun zur täglichen Nutzung einladen. Vielleicht dürfen Sie sich den Stab von Ihrem Kind ja einmal leihen und die Wirkung der Stabübungen selbst erleben. Ein entsprechendes Video mit den Anleitungen finden Sie hier:

 

 

Diese Video ist entstanden für die Oberstufen Schüler*Innen als Unterrichts Material.

In der Unter- und Mittelstufe werden die Schüler*innen seit Weihnachten mit Materialien für den Distanzunterricht versorgt und bearbeiten mit Begleitung ihrer Lehrkräfte diese von zu Hause aus. Es wurden seither unzählige Tüten und Materialpakete gepackt und verschickt, die nicht nur den Erhalt und die Entwicklung der grundlegenden Kulturtechniken wie Rechnen, Schreiben und Lesen fördern sollten, sondern auch Anregungen zur Sinnesschulung und zum spielerischen Umgang mit Sprache, Bildern, Formenzeichnen, Rhythmus und Bewegung enthielten.


Bis einschließlich Klassenstufe 6 gab es von Beginn an eine Notbetreuung, die nach angemeldetem Bedarf in mehreren Gruppen stattgefunden hat. Es wurden separate Gruppen für die erste Klasse, eine Gruppe für die Klasse 2a und 2b und eine zusammengefasste Gruppe für die Schüler*innen der Klasse 3 bis 6 eingerichtet. Auch der Hort hat während der ganzen Zeit die Betreuung der Kinder wunderbar tatkräftig unterstützt. Inzwischen hat der Wechselunterricht in den großen Klassen 1-6 begonnen und für die Schüler*innen unserer kleinen Klassen bedeutet dies sogar, dass sie schon wieder täglichen Präsenzunterricht haben.


Schrittweise nähern wir uns dem Gefühl von „Schulalltag” wieder … Die Unterrichtsversorgung im Distanzlernen hat einen enormen Mehraufwand mit sich gebracht. Die ersten Wochen waren sehr geprägt von technischen Unwägbarkeiten und Unsicherheiten auf allen Seiten im Umgang mit der neuen Plattform. Unterschiedliche Dateiformate, „langsame Leitungen”, die Auffindbarkeit der hochgeladenen Dateien,… all dies hat zu „schwerem Verkehr” auf der Plattform und zahlreichen Telefonaten geführt. Zum Glück haben wir nun den „technischen Support”, ein Team aus drei Kollegen, die uns technisch jederzeit und weit über die normalen Arbeitszeiten hinaus unterstützen und dafür gesorgt haben, dass sowohl auf Schüler*innen wie auch auf Kolleg*innen - Seite niemals die „Luft ausging” und Unterrichten immer weiter möglich blieb. Digitaler Unterricht und das Lernen in Distanz haben ganz neue Phänomene hervorgebracht, deren Auswirkungen wir immer mehr spüren und die für alle Beteiligten auch belastend sind. Lange Bildschirmzeiten, die Verteilung der Arbeit über den ganzen Tag, viel zusätzliche Kommunikation über die technischen Belange, Beschaffung der entsprechenden Ausrüstung … Sicher kennen Sie diese Situation auch aus Elternsicht.


Die Frage, was unsere Schüler*innen gerade in dieser besonderen Zeit und auch in Zukunft brauchen werden, hat uns im gesamten Kollegium sehr bewegt. Obwohl die Austauschmöglichkeiten darüber im Online-Verfahren sehr begrenzt sind, hat sich trotzdem eine Gruppe von Kolleg*innen zusammengefunden, die sich regelmäßig mit diesen Themen beschäftigt und Impulse in unsere Konferenzen hineinträgt. Sehr deutlich ist uns allen, dass das Soziale und das Neu-Zusammenführen der Schüler*innen - die sich im Moment stark mit ihren Stärken und Schwächen selbst erleben - zu einer wieder tragenden Gemeinschaft eine große Aufgabe sein und auch neue Wege erfordern wird.


Ein großer Lichtblick in den letzten Wochen waren die Aufnahmegespräche mit den Kindern und Eltern der kommenden Erstklässler!! Und so freuen wir uns schon jetzt sehr auf die neuen Schüler*innen, die im Sommer zu uns kommen werden!
In der Selbstverwaltung mussten auch neue Wege gegangen werden. Die Konferenzarbeit wurde teilweise, in der Oberstufe regelmäßig, in den digitalen Raum verlagert, die Unter- und Mittelstufenkonferenzen haben sich im Großen Saal verteilt getroffen. Für die Schulleitung und den Personalkreis war diese letzte Phase auch eine Zeit intensiver Beratungen. Auch die anderen Delegationen sind weiterhin miteinander im Gespräch; es ist nur alles viel leichter, wenn man/frau sich endlich wieder sehen kann! Darauf hoffen wir sehr!


Die Geschäftsführung und das Büro waren durchgehend in Präsenz vor Ort und haben diese ganze Arbeit mitgestaltet und sehr unterstützt. Auch in der Hausmeisterei und in der Hauswirtschaft war durchgehender Betrieb, viele Dinge wurden instandgesetzt und erneuert, z.B. wurden viele Böden neu bearbeitet und die Klassenzimmer liebevoll grundgereinigt. Auch in den Außenanlagen ist vieles passiert: Der Frühjahrsschnitt bei den Pflanzen hat auch hier für ein „frisches Aussehen” gesorgt. Während mancher Kollege und manche Kollegin inzwischen sehnsüchtig auf den nächsten freien Friseurtermin wartet, so ist dort der Schnitt schon gelungen!! Mit großer Hingabe waren die Mitarbeiter*innen aus diesen Bereichen tätig und lassen die Schule in wunderbarem Glanz erstrahlen. Es ist alles bereit, es fehlen nur die Schüler*innen!


Die allergrößte Herausforderung für uns an der Schule Tätigen war während dieser ganzen Zeit, die Schule nicht nur in ihrer physischen Form am Leben zu erhalten, sondern auszuhalten, dass dieses lebendige Pulsieren, die Begegnung mit den Schüler*innen nicht möglich war. Langsam wird spürbar, dass allen Beteiligten allmählich „die Luft ausgeht“ und eine gewisse Erschöpfung eintritt. Wir versuchen einfach weiter, das Beste aus der Situation zu machen und wir sind sehr stolz auf unsere Schüler*innen! Sie haben diese besondere Zeit mit viel Geduld, Ausdauer, Fleiß, Kreativität und Zuversicht gemeistert. Ohne die dauerhafte Unterstützung von Ihnen als Eltern, Großeltern und Freun-den wäre dies nur halb so gut gelungen!


Für das Kollegium

Franziska Basselli und Tatiana Sordia

 

 



„Guten Morgen Liebe 9. Klasse”

Diese Videos und Briefe sind entstanden im Rahmen der 8-wöchigen Reihe
„Guten Morgen Liebe 9. Klasse”

Tatiana Sordia

 

 

Video: Lorenzo-Michael Piacenza
Video: Lorenzo-Michael Piacenza

Gartenbau, die Klassen der Mittelstufe

 

Die Klassen der Mittelstufe beschäftigten sich im Fach Gartenbau mit der Frage des Wassergebrauchs und lasen dazu eine Woche lang täglich den Stand der Wasseruhr ab, notierten diesen, errechneten die Differenz zum Vortag und konnten so den durchschnittlichen Wassergebrauch pro Person und Tag ermitteln. Dies führte zu einigem Erstaunen, wie aus Rückmeldungen deutlich wurde.
Eine andere Aufgabe war es, während der drei Januarwochen ein Wetter- und Himmelbeobachtungsbuch zu führen. So finden sich Angaben zu Außentemperatur, Niederschlag, Himmel und Wind. Zu diesen Angaben entstanden Buntstiftskizzen, die den Himmel am Vormittag und in der Abenddämmerung zeigen.
Manchmal wurden auch eigene Erzählungen zu den Wahrnehmungen an der nächsten Umgebung verfasst oder sich auf den Text "Januarspaziergang" bezogen.
Wunderbare Darstellungen von Vögeln schmücken viele Epochenheftseiten und auch so manche Rätsel wurden gelöst - so sind verschiedene Gemüse wie Maotet, Kureg und auch Karipap den meisten bekannt und in vielen Gewächshäusern zu finden.

Rosa von Hippel

 

 

 

Vorstellungen neuer Mitarbeiter*innen

Mira Joan Woitaschek

Ich bin ein Frühlingskind, komme auch vom Wasser, vom fließenden Rhein. Nach meiner Schule verschlägt es mich einen Monat später nach Schottland. Dort will ich ein Jahr bleiben. Schlussendlich werden es aber ein paar mehr. Ein paar meiner Lebensstationen sind nach Schottland die Shetland Inseln, Südengland, Schweden, Südafrika, die Schweiz, Frankreich und Namibia. Reisen mag ich auch in andere Länder, aber dort halte ich mich nicht lange auf. Dort arbeite ich in anthroposophischen Einrichtungen mit Menschen in der Landwirtschaft, in der Küche, in der Pflege, mit Tieren, in den Bergen und in verschiedenen Waldorfschulen. Ich begebe mich in meinem Leben immer wieder in wunderbare Abenteuer, suche Risiken, Extreme, charismatische Menschen, die etwas Neues mitbringen, mich mitreißen und mit denen ich viel erleben und kreieren kann. Immer auf der Suche nach dem absolut Schönen.


Nach Flensburg hat mich der Zufall gebracht. Auf der Suche nach Neuland haben meine Tochter (15) und ich beschlossen, dass die Nähe zum Meer der richtige Ort für uns ist. Tatsächlich hat sich dieser Zufall als ein sehr glücklicher für uns herausgestellt. Wir kommen an - auch wenn die Gegebenheiten zur Zeit so andersartig sind.


Hier treffen Sie mich als Klassenlehrerin der 6a an. Außerdem unterrichte ich das Fach Englisch und bin im kommenden Schuljahr in verschiedenen Klassen unterwegs.


Ich freue mich so sehr darauf, Sie in der Zukunft persönlich kennenzulernen!

 

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Moin liebe Schulgemeinschaft,

seit Beginn des Schuljahres unterrichte ich, Sven Roevens, einige Ihrer Kinder in den Fächern Englisch und Geschichte. Nun wurde ich von der MoKa-Redaktion gebeten, mich vorzustellen:


Geboren wurde ich 1977 in der Nähe von Antwerpen, Belgien. Bereits in meiner Jugend wurde mir von mehreren Seiten zugetragen, einen guten Umgang gegenüber Kindern zu haben. Nach der obligatorischen Schulzeit und einem Abstecher an die Universität absolvierte ich die staatliche Lehrerausbildung in Belgien. Dass ich in meinem ersten Arbeitsjahr sowohl an einer Waldorfschule als auch an einer Staatsschule tätig war, entwickelte sich durch Zufall. In dieser Zeit nahm ich die immensen Unterschiede zwischen den jeweiligen Schulen hinsichtlich ihrer Methoden wahr. Die Waldorfschule war schlussendlich überzeugend und richtig für mich.


Aus persönlichen Gründen verschlug es mich im Jahr 2003 in die Schweiz, wo ich bis Juni letzten Jahres an zwei Waldorfschulen arbeitete. Dort hatte ich das Vergnügen, Kinder und Jugendliche zwischen 5. und 13. Klasse in einem breiten Spektrum zu unterrichten. Hierbei lernte ich mindestens genauso viel von ihnen  wie sie von mir. Ich bekam ebenfalls, als Teil der Personalgruppe und Schulleitung, tiefe Einblicke in das Innenleben einer Waldorfschule und deren Selbstverwaltung.


Der Ruf des Meeres und der Weitsicht wurde die letzten Jahre aber stetig lauter, bis nur noch eine Möglichkeit bestand: ihm folgen und mit meiner Familie ins schöne Flensburg ziehen. Die äußeren Umstände waren zwar nicht immer einfach, dennoch wurde ich sehr herzlich und offen von den Schülern und Schülerinnen sowie dem Kollegium empfangen.
Ich bin dankbar, an der Freien Waldorfschule Flensburg in einem neuen Tätigkeitsfeld aktiv sein zu dürfen und hoffe auf viele interessante Begegnungen und Unterrichtsstunden in der Zukunft.

 

 

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Geschätzte Schulgemeinschaft,

seit August bin ich nun an der Schule, doch der Osterhase sagte zu mir, ich würde keine Ostereier bekommen, ehe ich mich nicht vorgestellt hätte! Und als Schweizer Ostern ohne Schokolade - das geht gar nicht. Also! Mein Name ist Lorenzo-Michael Piacenza, ehemaliger Waldorfschüler in der italienischsprachigen Schweiz, wo ich auch aufgewachsen bin. Mein Weg nach Flensburg führte mich über unterschiedlichste Pfade hierher. Als irgendwann meine erträumte Piloten-Karriere bei Lufthansa nicht zustande kam, war mein Rucksack schon so voll, dass ich dachte, es sei mal an der Zeit, etwas davon zurückzugeben. So wurde ich Sportlehrer und Klassenlehrer an Waldorfschulen. Während meines Studiums begeisterten mich die Bothmer Gymnastik und die Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn man das waldorfpädagogische Menschenbild auch in der Bewegung (im Fach Sport) anwendet. Ohnehin kenne ich in meiner Muttersprache dieses Fach als „leibliche Erziehung“ (im Französischen und Englischen übrigens auch), was meiner Meinung nach treffender ist als „Sport”. Denn leibliche Erziehung ist viel mehr. Es beinhaltet die Frage, wie die Heranwachsenden ihren Leib durch Bewegung so ergreifen können, dass er im Leben eine Stütze wird und kein Hindernis! Diese Frage ist eine unglaublich spannende! Nach dieser Frage versuche ich mein Bestes zu geben und den Unterricht hier an der Schule - wenn die Umstände das endlich wieder erlauben - dementsprechend zu gestalten.

 

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Liebe Waldörfler*innen!
„Drei Schritte tue nach innen, dann den nach außen.” R. Steiner


Eines meiner Lieblingszitate Rudolf Steiners, denn es berührte bereits viele Situationen im Laufe meines Lebens. Die Schritte nach innen, die bin ich bereits gegangen; jetzt kommt einer der Schritte, der nach außen führt …


And here I go – ich bin Annie (May) Hopfengart, die neue Englischlehrerin; Jahrgang 1979. Aufgewachsen im Überall und Nirgendwo – als Tochter einer internationalen Künstlerfamilie, war ich sehr früh schon eine alternative Weltenbummlerin, drum gibt es viel Heimat. Meine Schulzeit verbrachte ich in Deutschland, England und den USA. Nach meinem Abschluss ging ich auf Reisen durch viele Städte, Länder, Berufe und Studiengänge. Ich begann ein Musikstudium in den USA, absolvierte eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Ich arbeitete als Flugbegleiterin, Heimatflughafen Zürich. In Mannheim entschied ich mich doch nochmal den Studienschritt zu wagen. Den BA begann ich an der jüdischen Hochschule Heidelberg und beendete ihn an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz/Germersheim (Sprache-, Kultur- und Translationswissenschaften). Dann kam die Liebe... ich zog nach Kitzingen (bei Würzburg) und unterrichtete an der Dolmetscherschule angehende Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen. Dort entdeckte ich die Liebe zum Unterrichten (meine Mutter wusste es natürlich schon IMMER! ☺). 2014 heiratete ich meinen Mann Mäx und seine zwei Kinder, Max und Marie, gleich mit. 2014 zog auch unser Kater Abraxas ein, 2015 kam unsere Tochter Juni zur Welt und 2017 unser Sohn Béla. Während der Elternzeit begann ich mein Masterstudium „English Speaking Cultures“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Danach besuchte ich das Seminar für Waldorfpädagogik in Nürnberg. Dort entdeckte ich die „Erziehungskunst“ und das Stellenangebot in Flensburg.. Der Norden, die Schule, das Meer, die Stadt, die Menschen, die Tiere, die Pflanzen – alles lockte und wir wollten nicht länger warten …


Und nun noch das Wichtigste – warum Waldorf?
Ganz kurz also mein Empfinden: „Aus dem Geist ist alles Sein entsprungen. In dem Geist wurzelt alles Leben. Nach dem Geiste zielen alle Wesen.“ (R. Steiner) ... so auch ich und darum bin ich heute hier. Kinder sind für mich mehr als geistige Wesen und sie zu lehren und mit ihnen zu lernen und gemeinsam zu wachsen, ein großes Privileg. Danke an alle, die dies hier möglich machen, in welcher Form auch immer. Sehr gerne wäre ich Ihnen allen hier persönlich begegnet, aber das wird in Zukunft hoffentlich noch einmal möglich sein!


Herzlichste Grüße und bleiben Sie gesund!

 

 

Beiträge aus der Corona-Zeit, Klasse 6b

Hier sammeln wir Beiträge der Klasse 6b aus der Coronazeit. 

Susanne Wecker

 

 

Der frühe Vogel fängt den Wurm


Die kleine Meise Peep war ein Spätaufsteher. Würde er doch nur die Energie dazu haben früh morgens wie die anderen aufzustehen, um auch an die dicken Regenwürmer heranzukommen, dann hätte er jetzt keinen Hunger.

Er fragte den Hahn: „Könntest du mich früher wecken als die anderen?“ „Dich weckt doch nichts und niemand! Aber ich werde es probieren.”


Peep stellte sich einen Wecker. Er fragte den Specht. Dieser sagte:


„Bis du wach bist, ist der Baum zerbrochen und verrottet!“Er zerstörte den Wecker der Regenwürmer und noch viel mehr. Doch nie klappte es. Er dachte, er habe alles versucht, doch da kam ihm die Idee! Er fragte seine Freunde, ob sie ihn wecken würden und endlich klappte es!


Emil v. d. Heide

 

 

Poetik-Epoche, Klasse 10b

Die Poetik-Epoche ist fester Bestandteil des Literaturunterrichts in der 10. Klasse der Waldorfschule. Sie versteht sich jedoch nicht nur als wesentlicher Beitrag zur ästhetischen Bildung, sondern bietet den Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, mit der Ausdruckskraft poetischen Sprechens zu experimentieren und sich als das Ich eines lyrischen Textes zugleich zu zeigen und zu verbergen. Nachdem im Rahmen des Epochenunterrichts der 10b daher auch die Aufgabe bestand, jeweils zwei freirhythmische Gedichte zu verfassen, und diese in einem Reader zusammengestellt worden waren, zeigte sich angesichts der hohen Qualität der Texte schnell der Wunsch nach einer öffentlicheren Form der Präsentation.

 

Daher hatten die Schülerinnen und Schüler, mittlerweile im Distanzunterricht, erneute Gelegenheit, sich mit den eigenen Texten nochmals künstlerisch auseinanderzusetzen. Erfreulich ist dabei nicht nur der entstandene ästhetische Mehrgewinn, sondern auch der unter den herrschenden Bedingungen kreative Umgang mit digitalen Möglichkeiten künstlerischen Arbeitens.

 

Sebastian Reus

 

 

Martha von Samson-Himmelstjerna
Mia Ullrich
Sophia de Sandoval Blaue
Caspar Menzel
Fini-Abu-Toboul
Jannäus Enneking

Die vier Elemente     Zoé Senait Steen

Das erste Element:
mal still, mal tosend laut,
mal kalt, mal warm,
es wirbelt, fließt und rauscht;
das Wasser

das zweite Element:
rotgolden anzusehen,
es faucht und flackert,
knackt und zittert
zu einem Rhythmus,
den nur es allein versteht,
es verschlingt und zerstört
und ist doch so wunderschön;
das Feuer

das dritte Element:
von ungezähmter Energie erfasst
stürmt und tobt,
brüllt und flüstert es;
der Wind

das vierte Element:
bewegt sich fast nie,
es schläft und wacht dabei
über Pflanze und Tier,
doch wird es wütend
rüttelt und schüttelt es sich
bis kein Haus, kein Baum mehr grade steht;
die Erde

 

Wenn der Wind tanzt     Zoé Senait Steen

Bäume schwanken, wenn er erwacht.
Ob groß oder klein, alt oder jung,
sie verneigen sich, verharren zitternd;
wenn der Wind tanzt

Mal stürmisch, wütend und laut brausend,
mal leise, sanft und kaum zu spüren,
launisch ist er allemal!
Er tost und braust,
flüstert und schwebt;
wenn der Wind tanzt

Er dreht sich, windet sich,
fliegt hoch und tief.
Er brüllt und wispert,
ist mal leise und mal laut,
wie es ihm gefällt;
wenn er tanzt

Zerstörung kann er bringen:
eine silberweiße Birke;
entwurzelt
ein hölzerner Schuppen;
donnernd umgefallen;
wenn der Wind tanzt

Am liebsten tobt er mit dem Meer,
wirbelt das salzige Wasser auf;
mit Vergnügen!
Und glitzernd fliegen die Tropfen,
das Meerwasser wallt,
wirbelt seinem alten Freund entgegen;
wenn der Wind tanzt

Er tanzt seit Jahrtausenden,
ist jung und alt zugleich.
Er wirbelt, braust und tost
zu jeder Zeit;
wenn der Wind tanzt

 

 

Next Cloud –> Parzival: Read and Meet

Im Deutschunterricht der Oberstufe an Waldorfschulen gehört die Parzival-Epoche gewissermaßen zu den prächtigsten Kronjuwelen. In der 11. Klasse, wenn die seelische Innerlichkeit erblüht und sich beseelte Urteilskraft entfalten will, ist alles bereit, um sich gemeinsam mit Parzival auf den Weg zu machen. Die letztlich zeitlosen Bilder dieser alten Erzählung (um 1210) können uns Lesende noch heute hinausführen in unermessliche Weltenweiten und hinein in tiefes Schauen und Erkennen.



Januar 2021: Parzival geht dann mal online abenteuern …  Und mit ihm zwei Lehrerinnen, die schon lange analog verabredet hatten, in dieser Epoche ihre beiden Fächer Deutsch und Musik zusammenarbeiten zu lassen. Das ursprüngliche Ziel unverdrossen innerlich vor Augen, rüsteten sie ihre Pläne nun um und begannen, den kostbaren Stoff in die bockige Apparatur der multiplen digitalen Gegebenheiten einzufädeln.  



Wunderbar aufnahmebereit und ernsthaft konnten sich viele der Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse auf dieses Read and Meet einlassen. Es galt zum einen, den einzelnen Entwicklungsschritten des jungen Parzivals sorgfältig nachzuspüren. Seine Suche, sein Streben, sein Stolz, sein Scheitern, sein Trotz und sein Demütig-Werden offenbarten sich uns in den mittelalterlichen Bildern und wurden dabei zu einer Spurenlese des menschlichen Erwachsens. Zum anderen ermöglichte das Erlauschen und Mittönen der musikalischen Intervalle in ihrer jeweils ganz eigenen, wesenhaften Qualität uns allen die Entdeckung, dass sich der Parzival-Weg in der Abfolge der Intervalle von der Prim bis zur Oktav bis ins Unaussprechliche wundersam abbildet.



Daraus entstanden u. a. auch einige Eigenkompositionen von Schülerinnen und Schülern, von denen Sie hier Kostproben anhören können.

Constanze Hafner und Franziska Basselli

 

 

Sinje Krackert
Chester Looks
Lia Arndt
Lia Arndt

Liebe Schulgemeinschaft, liebe Freunde


Hoffnungsvoll kündigen wir hiermit schon frühzeitig einen Vortrag von Frau Dr. Treß an. Wir konnten sie gewinnen am Montag, den 31. Mai  2021 20 Uhr zum Thema Angst zu uns zu sprechen. Viele von Ihnen werden die Hamburger Ärztin schon von früheren Vorträgen kennen- unvergessliche, begeisternde Abende, so lebendig und erhellend, dass man nichts zum Mitschreiben braucht.


Wir haben den Großen Saal der Schule dafür reserviert und hoffen, dass es uns erlaubt sein wird uns, während wir verbindende Luft atmen, in positivem, hilfreichen Sinne mit  diesem Thema zu beschäftigen. "Wie gehen Kinder und Jugendliche, wie Erwachsene mit Angst um? Wie kann aus Angst ein neuer Entwicklungsschritt „geboren” werden?"
Das sind Fragestellungen, die Frau Dr. Treß, uns und ja vielleicht auch Sie  bewegen. Der Vortrag ist auch für Oberstufenschüler geeignet.


Wir freuen uns auf Ihr kommen!
 
Ihr  Vorstand von Verein Lille havn mit der Beratungsstelle für Entwicklungshilfe und Therapie
 
Lille havn – Verein zur Förderung der Zusammenarbeit von Medizin, Pädagogik und Erwachsenenbildung
Valentiner Allee 1, 24941 Flensburg
Telefon: 0461 1509500 Telefon
www.vereinlillehavn.de

 

 

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Waldorflehrerin sucht Mieter für eine kleine Altbauwohnung vor den Toren von Schleswig, in Seenähe

Die Einliegerwohnung verfügt über 52 qm Wohnfläche und soll 360 € Warmmiete kosten. Über einen Terrasse von zusätzlich ca. 10 qm (gehört zur Wohnung dazu) gelangt man direkt in die Küche (13 qm). Von der Küche führt ein Flur zum Wohnzimmer (15 qm, Parkett). Dahinter liegt das Schlafzimmer (12 qm, Parkett). Vom Flur geht ein kleines Bad (70er Jahre) mit Badewanne ab, ebenso eine Vorratskammer. Das Beste an der Wohnung ist der riesige Garten 2000 qm (Mitbenutzung möglich) mit sehr altem Baumbestand. Der Arenholzer See ist keine 100 m entfernt. Auch Haustiere sind erlaubt. Der Hühner- und Gänseschuppen darf sehr gerne wieder aktiviert werden. Die Wohnung verfügt zur Zeit über kein W-LAN und liegt eher im Funkloch.
Reizvoll ist auch die ausgezeichnete Anbindung nach Flensburg, Hamburg, Eckernförde und Rendsburg.
Bei Interesse senden Sie eine E-Mail an: i-e.gabriel@web.de oder rufen an: 0152-25319466

 

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Kleinanzeigen per Mail senden an ...

moka@waldorfschule-flensburg.de

 

 

Adressen, Ansprechpartner

Schulleitungskonferenz (SLK)
Uta Bischof, Reinhard Elsler, Simone Voigt, Ariane Waldheim

Personalkreis (PK)

Eva Heimsoth, Petra Janner, Jutta Rohde-Röh

Kindertagesstättenleitung (KLK)

Meike Gerden-Hein, Lene Wassermann, Franziska Wöhrmann, Kathrin Zydek

Vorstand
Lars Erichsen, Malte Pontoppidan, Stefan Riedel, Ariane Waldheim, Marc Weber, Kathrin Zydek, Katja Schulz
Koordination: Frank Schade (0461-90325-14)

Elternrat
Ansprechpartner: Katja Harding, Christine Weber, elternrat[@]waldorfschule-flensburg.de

Vertrauenskreis
Astrid Boderius, Heike Freese, Karola Haack, Achim Langer, Jaime de Sandoval

Schulsozialarbeiterin
Nadja Fiedler

Redaktion

Andreas Cziepluch, Reinhard Elsler, Constanze Hafner