Menü

Sie sind hier:

kulturzeit

                                    Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich  

                                              (Rudolf Steiner, 1861 - 1925)

 

Liebe Kulturbegeisterte !

Die Initiative kulturzeit möchte sich Ihnen gerne vorstellen. Unser Ziel ist es, weiterhin ein lebendiges Kultur(er)leben an unserer Schule zu ermöglichen. Dazu brauchen wir unbedingt auch Ihre Unterstützung, sei sie finanzieller, logistischer oder auch ideeller Art.

Was wünschen Sie sich? Zirkus? Tanz? Theater? Musical? Performance? Orchester? eine Ausstellung? Oder kennen Sie Künstler, die Sie gerne einmal zu uns einladen möchten? Welche Veranstaltung wünschen Sie sich für Ihre Kinder? Über Ihre Anregungen freuen wir uns sehr!

Eine Spende gibt dem Projekt erweiterte Zukunftsperspektiven. Bitte überweisen Sie mit dem Verwendungszweck kulturzeit an: Waldorfschule Flensburg, Nord-Ostsee-Sparkasse, IBAN:DE36 2175 0000 0000 2725 31, SWIFT-BIC: NOLADE21NOS. Sie erhalten umgehend eine Spendenbescheinigung (Adressangaben bitte nicht vergessen).

Für dieses Jahr haben wir bereits einige Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Sprache, Bewegung und Film geplant. Näheres können Sie auf der Website der Schule unter kulturzeit erfahren.

Mit Ihnen zusammen möchten wir gerne noch viele kulturzeiten gestalten und erleben!

 

Es grüßen Sie

Tatiana Sordia, Franziska Basselli, Katja Möller, Reinhardt Schmidt, Jaime de Sandoval, Malte Pontoppidan, Martin Klingenschmid, Jörn von Spreckelsen

 

 

hunter tompson musik — Eurythmie / Schauspiel

Die Mitwirkenden

EURYTHMIE
Charlotte C. Frisch 
Bettina Grube

SPRACHE / SCHAUSPIEL 
Roswitha Meyer-Wahl

REGIE 
Kjell-Johan Häggmark
Bodo Bühling 

LICHT
Stephan Kraske

MUSIK-COLLAGE
Mela Meierhans 

KOSTÜME
Katja Nestle

 

Die Erzählung

Der Tag, an dem dann doch noch einmal etwas geschieht, ist der Freitag vor Ostern...“ so beginnt Judith Hermanns Erzählung. Unmerklich dringen wir ein in den scheinbar schlichten Lebensradius der Titelfigur Hunter Tompson, Bewohner des heruntergekommenen Washington-Jefferson-Hotels, einer letzten ‚Station’ eines ‚Asyls’ für alte Menschen, die dort ihre letzten Lebensjahre und -tage fristen.

In der Zeitspanne zwischen‚ Freitag vor Ostern’ und der Osternacht, gerät Hunter durch eine nicht zu erwartende Begegnung in eine plötzliche Unruhe von existenzieller Dimension, ja Wucht sogar, die ihn selbst sein Liebstes, ....‚seine’ Musik..(!), seinen einzigen Lebensstoff wegschenken lässt...

Der Schauplatz ist New York. Doch ebenso gut könnte sich die Geschichte an jedem anderen Ort ereignen; das Altern, das allmähliche Herausfallen aus der Zeit, den sicheren Strukturen und Zusammenhängen, das Sterben, aber auch das Aufflackern von letztem Leben und Sehnsucht im Abschiednehmen...

Diese Erzählung aus dem Erstlingswerk der Autorin ›Sommerhaus, später‹ (1998) ist ein Meisterwerk der Verdichtung, der Reduktion und Fragmentierung sowie einer signifikanten Gebärdenhaftigkeit der ‚Figuren’ bzw.Charaktere.

 

Die Autorin

JUDITH HERMANN * 1970 in Berlin. Ihrem Debüt ›Sommerhaus, später‹ (S. Fischer-Verlag 1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband ›Nichts als Gespenster‹. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. ›Alice‹ (2009), fünf Erzählungen, wurde international gefeiert. Zuletzt erschienen der Roman ›Aller Liebe Anfang‹ und 2016 der Erzählband ›Lettipark‹. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin. 

 

Gefördert durch: DAMUS DONATA e.V. . Stiftung EDITH MARYON Stiftung EVIDENFÖRDERSTIFTUNG ANTHROPOSOPHIE . oh-r42 e.V. Dachstifung individuelles Schenken der GLS Treuhand