Aktuelles aus dem Schulleben
Wir blicken auf aktuelle Ereignisse an unserer Schule, zeigen frische Impressionen und haben neueste Ankündigungen für Sie.


Gehört Olivier Brusson, der Geselle des Goldschmiedemeisters René Cardillac zur heimtückischen Bande der Diamantenmörder? Seitdem er im Gefängnis sitzt, gab es keinen weiteren Mord. La Martinière, die Kammerfrau des am königlichen Hofe hoch verehrten Fräulein von Scuderi, erkennt den in der Gefängniszelle sitzenden Olivier Brusson als denjenigen wieder, der das Schmuckkästchen in der schauerlichen Nacht brachte. Alles spricht dafür, dass Olivier der Mörder Cardillacs ist, nur Madelon, die engelgleiche Tochter des Goldschmiedemeisters, die von der Scuderi vorübergehend aufgenommen und gepflegt wird, glaubt an seine Unschuld. Olivier möchte dem Fräulein von Scuderi ein Geheimnis anvertrauen. Dieses Geheimnis wirft Licht auf die vergangenen Ereignisse. Wird der König das Fräulein von Scuderi anhören und sein Herz rühren lassen?
Bis zum Schluss wird es spannend bleiben.
E.T.A. Hoffmann wurde 1776, also vor genau 250 Jahren geboren.
Er war mit vielen Talenten begabt, so dass er sich als Komponist, Zeichner und Dichter betätigen konnte.
Aber er musste tagsüber als Jurist am Kammergericht in Berlin arbeiten, um seinen Lebensunterhalt verdienen zu können.
Nachts ging er gerne spazieren oder saß am Schreibtisch und verfasste viele Erzählungen und Romane. Er war ein genauer Beobachter und versuchte die schattenhafte Nachtseite des Menschen auszuleuchten. Mit Vernunft und Phantasie holte er aus dem Alltäglichen etwas Geheimnisvolles meisterhaft hervor. Er wollte dem Endlichen das Unendliche entlocken.
„Das Fräulein von Scuderi“ gilt als erste deutsche Kriminalnovelle. Sie handelt von der Aufklärung einer rätselhaften Mordserie in Paris zur Zeit Ludwig XIV. durch die am Hofe hoch geachtete Dichterin von Scuderi.
E.T.A. Hoffmann wurde nur 46 Jahre alt.
Unsere Achtklassfahrt nach Ruhpolding
Am Sonntag, dem 11. Januar 2026, trafen wir uns im Bahnhof von Flensburg. Hier erfuhren wir, dass unser ICE von Hamburg nach München ausfallen würde. Es gab viele Schneeverwehungen in einigen Gebieten Deutschlands. Es herrschte vielerorts Verkehrschaos.
Nun war es noch offen, ob wir am darauffolgenden Tag, am Montag, einen Zug bekommen könnten. Am späten Vormittag kam die Nachricht, dass wir um 7 Uhr 17 vom Flensburger Bahnhof starten würden. Nach der vorhergehenden Enttäuschung war die Freude groß. Ohne nennenswerte Verspätung kamen wir nach langer Fahrt in Ruhpolding an und wurden mit Kleinbussen zu unserer Herberge, dem Bergwalderlebniszentrum, gefahren. Als wir ausgepackt hatten, gab es noch warmes Abendessen. Es schmeckte lecker!
Am nächsten Morgen erhielten wir passende Skischuhe, Langlaufskier und Skistöcke. Hiernach gingen wir auf eine Wiese, wo wir Trockenübungen gemacht haben, wie zum Beispiel Füße kreisen und Hände bewegen. Wir bekamen gezeigt, wie wir die Skier anziehen mussten, und dann fuhren wir die erste Runde. Wir erlernten die verschiedenen Techniken. Nach circa 1,5 bis 2 Stunden machten wir eine Pause. Wer wollte, konnte eine nächste Skitour mitmachen. Zum Anfang sind wir einen kleinen Berg hochgekraxelt, dann ging es richtig los. Wir sind ein bisschen gefahren, bis wir an einen Hügel kamen, den wir runterfahren sollten, wir sind nacheinander gefahren, manche haben sich hingelegt, andere nicht. Niemandem ist etwas Schlimmes passiert. Nachdem alle unten waren, ging es weiter über eine Brücke, über Straßen und winzige Hügel. Die Tour ging fünf Kilometer, doch einige sind bei der Hälfte umgedreht, da der Schnee matschig wurde oder sie nicht mehr konnten. Am Nachmittag fuhren wir, nachdem wir unsere Skiausrüstungen zurückgegeben hatten, zurück zum Bergwalderlebniszentrum.

Am Mittwochmorgen traf sich die ganze Klasse auf dem Hof des Bergwalderlebniszentrums Ruhpolding. Wir mussten uns in einer Reihe aufstellen, die mit den größten Füßen vorne und die mit den kleinsten hinten.
So gingen wir in einen Keller, der mit jeder Menge Zeug, das man brauchen könnte, wenn man auf einen Berg klettert, vollgepackt war. Herr D. hat uns die verschieden großen Schneeschuhe gegeben, die wir allerdings noch nicht anziehen sollten. Als alle ihre Schneeschuhe bekommen hatten, sind wir losgelaufen. Es lag wenig Schnee. Die Strecke war am Anfang noch sehr gerade, deswegen sollten wir unsere Schneeschuhe noch nicht anziehen.
Nach ca. 500 m. kletterten wir auf eine Anhöhe und Herr D. zeigte uns, wie man sich die Schneeschuhe anzieht: Ein Schneeschuh ist ein Brett, wo oben ein paar Riemen befestigt sind und unten sind nach hinten zeigende Metallzähne. Man schiebt seinen Winterstiefel oder Wanderschuh zwischen den Riemen so weit nach vorne wie möglich und zieht die Riemen fest. Hinten um die Verse gibt es auch einen Riemen.
Dann liefen wir los. Manchmal liefen wir in Zweierreihen, manchmal alleine.
Nach vielleicht einer Stunde musste eine Schülerin leider umdrehen.
Hiernach ging es weiter bergauf. Der Weg schlängelte sich an einem Bach entlang, anschließend ging es in Serpentinen steiler hinauf.
Ich glaube, wir waren alle mehr oder weniger erschöpft und von daher froh, als wir endlich die Haaralm nach vielen Trink- und anderen Pausen erreichten. An der Alm gab es eine Quelle mit eiskaltem Wasser, womit wir unsere Trinkflaschen auffüllen konnten.
Von da oben hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf Täler und andere Berge.
Nach einer halben Stunde, in der wir ausruhen konnten, fragte uns Herr D., wer noch auf den Gipfel des Berges mitkommen wolle. Er versprach uns einen noch besseren Ausblick als von der Alm. Diejenigen, die noch bei Kräften waren und noch Energie hatten, kamen mit.
Wir stiegen in engen Serpentinen hinauf. Es ging sicher noch 500 Meter geradeaus sehr steil nach oben. Auf halbem Weg nach oben machten wir eine kurze Pause. Als wir oben angekommen waren, bemerkten wir, dass es auf der anderen Seite des Berges steil hinunter ging. Der Abgrund lag bestimmt einen Kilometer unter uns. Um eine Ecke im Felsen heruntergeschaut, sah man, dass sich ein bis zwei Bäume am Felsen festklammerten, dazu auch ein paar Sträucher. Es war gut, dass da Sträucher waren, da bei dem Versuch, einen kleinen Schneebrocken loszustoßen, ein Skistock aus der Hand eines Schülers glitt, der Skistock blieb einen halben Meter unter uns in einem Strauch stecken. Es gelang Herrn D. den Stock mit seinem eigenen wieder hochzuholen. Wir aßen unser Mittagessen und bestaunten den wunderbaren Ausblick bis nach Italien. Dann begannen wir den rutschigen Abstieg an der Alm. Als wir unten ankamen, sind wir alle mindestens einmal ausgerutscht. Der Abstieg war das Einfachste am Tag. Nach nur einer gefühlten Stunde waren alle wieder unten, und wir mussten die Schuhe wieder ausziehen.
Am Donnerstag haben wir uns nach der praktischen Lawinenkunde klassische Holzschlitten von Herrn D. ausgeliehen und haben uns mit den Schlitten auf den Weg zum Berg gemacht. Als wir dann oben waren, haben wir erst gemeint, wie krass die Piste bzw. Rodelbahn war: Der komplette Weg war total vereist!
Sobald wir uns auf die Schlitten gesetzt hatten, ging es richtig ab. Durch das Eis sind wir sehr schnell geworden und in den Kurven musste man echt aufpassen, dass wir nicht im Schnee landeten. Es war Adrenalin pur! Das Beste war aber, dass unser Lehrer auch mitgemacht hat. Er hat beim Stoppen die besten Drifts hinbekommen. Am Ende waren zwar manche durchgefroren, aber die Stimmung nach diesem Erlebnis war einfach super. Es war eine super Erfahrung, und die meisten würden es immer wieder machen.
Nach dem Abendessen haben wir uns alle warm angezogen und sind rausgegangen. Dort hat jeder eine Zahl bekommen, damit wir zwischendurch durchzählen könnten. Dann sind wir losgegangen. Da es sehr dunkel war, konnte man den Weg nicht gut erkennen. Dann sind wir an einem Platz stehen geblieben und haben eine Leine zwischen zwei Bäume gespannt. Darüber haben wir ein Tuch gehängt. Dort haben wir ein Schattenspiel gespielt.
Danach sind wir weiter auf eine große Wiese gelaufen. Von dort konnte man den Sternenhimmel sehr gut sehen. Wir haben dort viele Sternbilder erkannt.
Dann sind wir nacheinander einzeln auf einem Weg zum Lagerfeuer gegangen. Auf dem Weg waren drei Laternen und bei jeder sollte man an eine schöne Erinnerung aus dem Jahr 2025 denken.
Anschließend haben wir Brot auf einem Rost über dem Feuer gebacken und währenddessen hat Herr D. uns eine Legende aus Ruhpolding erzählt. Danach sind wir ins Haus gegangen und haben festgestellt, dass wir alle sehr geräuchert gerochen haben.
Am Freitag bearbeiteten wir das Thema „Wolf“.
Zuerst wurden die einzelnen Gruppierungen wie Almbauern, Dorfbewohner, Naturschutzverband, Tourismus, etc. auf eine Tafel geschrieben. Dann wurden die Gruppen einzeln vorgestellt.
Anschließend konnten wir uns in diese Gruppierungen selbstständig einteilen. Wir haben pro Gruppierung einen Zettel bekommen, wo Argumente der einzelnen Gruppen draufstanden, die auch in der realen Podiumsdiskussion gefallen waren.
Alle Gruppen hatten eine halbe Stunde Zeit, sich zu beraten, wie sie ihre Argumente durchsetzen könnten.Dann wurden uns im Podium Plätze zugewiesen, und es ging los mit der Vorstellung der Standpunkte der Gruppen. Die Almbauern begannen, danach folgten die Dorfbewohner, der Naturschutzverband, die Jäger, der Tourismus, die Städter und die Schule/Kita.
Nach ausführlichem Diskutieren kamen wir zu dem Ergebnis, dass man nur die Problemwölfe erschießen sollte, die Materialien des toten Wolfes verarbeiten und verkaufen und mit dem verdienten Geld Esel für die Herden der Almbauern finanzieren sollte, damit kein Vieh mehr gerissen werden würde.
Nach der Themenarbeit holten wir die Schlitten und rodelten von dem steilen Schlittenberg. Viele sind auch auf einen benachbarten Schneehügel geklettert und haben den anderen beim Fahren zugeschaut. Nach einer Weile sind alle wieder zurückgegangen.
Bei der Evaluation am Abend gab es eine Wand mit einem freudigen Smily und gegenüber eine Wand mit einem traurigen.
Herr D. stellte uns Fragen, und je nachdem, wie wir die jeweiligen Aktionen und anderes fanden, sollten wir uns zu dem entsprechenden Smily stellen. Die meisten stellten sich immer wieder zu dem lächelnden.
Am Samstag wurden wir um 6 Uhr geweckt, haben gefrühstückt, die Koffer gepackt und die Zimmer gereinigt. Nach dem Aufräumen sind wir in drei Gruppen zum Bahnhof gefahren. Während wir auf den Zug warteten, haben sich viele noch etwas bei dem Snackautomaten geholt. Wir mussten noch ca. 30 min warten. Unser erster Zug ging von Ruhpolding eine Stunde nach Traunstein, von dort eine halbe Stunde nach München.
Dann kam erstmal eine sechsstündige Fahrt mit dem ICE. Während der Fahrt haben manche Schach, Uno oder andere Kartenspiele zum Zeitvertrieb gespielt.
Dann erreichten wir endlich Hamburg Hauptbahnhof. Alle freuten sich, denn es war der letzte Zug vor Zuhause. Die Fahrt ging zwar nur zwei Stunden, fühlte sich allerdings viel länger an.
Wir erreichten Flensburg, hielten an, stiegen aus und konnten nach Hause.
„WERDEWELTEN“ – Stufen des Lebendigen

Das Eurythmie-Programm «Werdewelten» ist eine Komposition von Texten und Musikstücken, die in ihren Bezügen untereinander der Frage nachgehen, wie die Qualitäten der sieben Lebensprozesse, wie sie Rudolf Steiner beschrieben hat, in einer künstlerischen Weise zum Ausdruck gebracht werden können. Sie entfalten einen farbigen, fein verwobenen Teppich aus Texten und Musikwerken verschiedener Stile und Epochen.
Im Mittelpunkt steht die Frage nach ihrer inneren Verwandtschaft, ihren Dialogen und den Resonanzen, die sie miteinander bilden. Zu hören und zu erleben sind Werke von Edvard Grieg, Alban Berg, Manuel de Falla, Krzysztof Penderecki und Maurice Ravel, sowie Dichtungen von Reinhart Moritzen, Juan Ramón Jiménez, Rose Ausländer
und Susan Ariel Rainbow Kennedy.
11. Februar 2026
19.30-20.30 Uhr
Großer Saal
Freie Waldorfschule Flensburg Valentinerallee 1
24941 Flensburg
Besuch zum
"Tag der Freien Schulen"
Politik hautnah erleben
Am 07.11.2025 durften wir an der Waldorfschule Flensburg zwei besondere Gäste begrüßen:
Catharina Nies und Kianusch Stender besuchten unsere Oberstufe im Rahmen des „Tags der Freien Schulen“ in Schleswig-Holstein. Unter dem Motto #politikmachtschule – #demokratiebewegt gestalteten sie eine lebendige und inspirierende Unterrichtsstunde, die bei unseren Schülern und Schülerinnen auf großes Interesse stieß.
Die Begeisterung für politische Themen war im Raum deutlich spürbar. Unsere Schüler und Schülerinnen stellten engagierte und kluge Fragen, die zu einem offenen Austausch führten – ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Catharina Nies zeigte sich beeindruckt von der Diskussionsfreude und dem politischen Interesse der Klasse und betonte, wie viel Freude ihr der Besuch bereitet habe.
Neben dem Unterrichtsgespräch nutzten unsere Gäste die Gelegenheit, sich mit der Geschäftsführung, der Schulleitung, der Schülervertretung und den Lehrkräften über aktuelle Herausforderungen freier Schulen auszutauschen. Themen wie die finanzielle Lage und das Prüfungsgeschehen standen dabei im Mittelpunkt.
Wir danken Catharina Nies und Kianusch Stender herzlich für ihren Besuch, ihr Interesse und den wertvollen Dialog. Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig politische Bildung ist und wie lebendig sie an unserer Schule gelebt wird.
Julian Paquo-Damm
Wer hat Lust mitzumachen? - „Ein Esel für Maria“
In diesem Jahr wollen wir mit euch wieder „Ein Esel für Maria“ einstudieren.
Für die Aufführung suchen wir viele Kinder, die Spaß haben, Theater zu spielen und zu singen.
Es sind viele verschiedene Rollen zu besetzen, von ganz kleinen bis richtig großen Rollen mit Sologesang.
Dieses Jahr wird es zwei Besetzungen geben.
Mitmachen können alle Kinder der 1. Klasse bis einschließlich 7. Klasse.
Die Proben und Aufführungen finden in der Schule statt.
Die Proben werden sein:
08.11. - 10-12 Uhr
15.11. - 16-18 Uhr
29.11. - 10-12 Uhr
06.12. - 09-13 Uhr (in der Zeit der Monatsfeier)
11.12. - 15 Uhr Generalprobe
Die Aufführungen werden sein:
12.12. - 10 Uhr Schulaufführung
13.12. - 10 Uhr Familienaufführung
22.12. - Aufführung für einen guten Zweck (Vorschläge hierzu gerne an mich )
Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro: Anmeldung bitte mit Angabe der Klassenstufe per Mail an:
Wir freuen uns auf Euch!
Stella Burr und Renate Olizeg

Schulpflege Wochenende
- Basarputz -
Liebe Schulgemeinschaft,
in den Herbstferien haben wir mit der Unterstützung einiger Eltern die Toilettenanlagen im Hort einer gründlichen Renovierung unterzogen. Wir haben Wände, Decken, Zwischenwände und Türen gemalt und lackiert und eine neue Beleuchtung installiert.
Wir haben da ein tolles Ergebnis erzielt und diesen wichtigen Ort für unsere Kinder wieder in einen sehr guten Zustand versetzt.
Vielen herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer für den fleißigen Einsatz! Es hat Spaß gemacht, dieses Projekt mit euch durchzuziehen!
Des Weiteren möchten wir gerne zum „Basarputz“-Wochenende einladen.
Am Freitag, den 14.11.25, von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr und am
Samstag, den 15.11.25, von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
machen wir Haus und Hof schick für unseren Erlebnisbasar am darauffolgenden Wochenende.
In allen Ecken wollen wir uns dem Schmutz der Regentage und dem unablässig fallenden Herbstlaub entgegenstellen und unser Gelände in schönstem Glanz erstrahlen lassen.
Wichtigste Hilfsmittel dazu sind viele Hände, die anpacken und mithelfen!
Einige Sträucher und Bäume wollen zurückgeschnitten werden.
Ein großer Häcksler ist reserviert und freut sich auf eine motivierte Bedienung.
Die übliche Kontrolle und Reinigung unserer Dachabläufe und -rinnen ist fällig.
Die Sandfänger der Gullys und Hofabläufe wollen wieder einmal ausgeleert werden.
Der Boden im Plastizierraum möchte mit Kehrspänen behandelt werden.
Unsere Säle wollen gerne eine Grundreinigung erfahren.
Die Fensterflächen im Foyer hoffen innen und außen auf eine gründliche Reinigung.
Und natürlich sollen alle Wege, Treppen, Beete und Wiesen, Flächen und Plätze gefegt und geharkt werden.
Wir erwarten einen Engpass an Arbeitsgeräten, also bitten wir, wenn es möglich ist, Besen, Harken, Rechen, Schaufeln und vielleicht sogar die eine oder andere Schubkarre von zuhause mitzubringen, damit niemand nichts tun kann.
Besonders würde es uns freuen, wenn wir der gemeinsamen Mittagspause am Samstag um 12:30 Uhr wieder etwas mehr kulinarisches Leben einhauchen könnten und sich zu der köstlichen Suppe aus der Stulle das eine oder andere schmackhafte, süße oder pikante Gericht gesellt, damit wir noch ein kleines Buffet zusammen bekommen.
Wenn ihr Fragen zur Schulpflege im Allgemeinen habt oder es Anregungen gibt, die die Gestaltung der Schulpflege betreffen, dann meldet euch gerne entweder persönlich in der Hausmeisterei oder per Email an hausmeister@waldorfschule-flensburg.de .
Wir freuen uns auf ein paar schaffensreiche Tage!
Euer Baukreis und Eure Hauswirtschaft

Wir laden herzlich zur Aufführung unseres Klassenspiels „Verbrennungen“
von Wajdi Mouawad ein.
Es ist ein Stück voller ungelöster Rätsel aus der Vergangenheit und erschreckender Wahrheiten.
Ein kurzer Überblick über den Inhalt:
Fünf Jahre lang hat Nawal geschwiegen. Jetzt sollen die Zwillinge Jeanne und Simon nach dem Tod ihrer Mutter zwei Briefe überbringen. Einen an ihren totgeglaubten Vater und einen an ihren Bruder, von dem sie bisher noch nichts wussten.
Während sie nach und nach immer mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter Nawal erfahren, die von Gewalt und Krieg geprägt ist, verstricken auch sie sich in Konflikte, bis sie schließlich den Grund für das plötzliche Schweigen ihrer Mutter erfahren, der mehr mit ihnen zu tun hat, als ihnen lieb wäre - und die Wahrheit brennt.
Unsere Aufführungen finden am 10./ 11. (19:00) und 12. Oktober (17:00) statt.
Gerne sind auch andere Schulklassen zur Vormittagsaufführung am 10. Oktober um 10:00 Uhr eingeladen.
Da unser Stück Gewaltszenen und vulgäre Sprache enthält und sich mit Themen wie Krieg, Mord und Missbrauch auseinandersetzt, empfehlen wir den Besuch erst ab zwölf Jahren.




Juli 2025
Impressionen von der Kunstfahrt der 12. Klasse nach Griechenland
Liebe Eltern,
um den wahnsinnigen Berg an Papiermüll zu reduzieren, haben wir uns entschlossen, nur noch so viele Erziehungskünste in Heftform zu bestellen, wie wirklich benötigt werden. Die automatische Verteilung über die Schüler:innen stellen wir somit ein.
Bitte schreiben Sie eine Email an Frau Rivas-Sierra - info@waldorfschule-flensburg.de -, wenn Sie weiterhin eine Erziehungskunst in gedruckter Form erhalten möchten. Die Hefte werden dann weiterhin über die Schüler:innen ausgegeben.
Der Link zum Online-Heft wird über den Elternratsverteiler versendet, dieser sollte Sie auch regelmäßig per Email erreichen.
Herzliche Grüße aus der Verwaltung
Christine Weber

Ergebnisse der Online-Befragungen
zum erweiterten Schulkonzept
Im Rahmen der Evaluation des in diesem Schuljahr in Kraft getretenen erweiterten Schulkonzepts gab es im vergangenen Winter Online-Befragungen der Schüler:innen und Eltern der Klassen 7b, 8b, 9b und 10b.
Diese Klassen bildeten zum einen den Fokus der pädagogischen Überlegungen und waren zum anderen durch die neu eingeführten Unterrichtsformen der Individuellen Lernzeit und der Zeitthemen am stärksten von den Veränderungen betroffen.
Die Ergebnisse der Befragung stehen nun hier zum Download bereit.


Die Klasse 8a lädt herzlich ein zum Klassenspiel
Tom Sawyer
nach Mark Twain.
Bei einem nächtlichen Besuch auf dem Friedhof werden Tom Sawyer und sein Freund Huckleberry Finn unfreiwillig Zeugen eines Mordes.
Als sie erfahren, dass ein Unschuldiger bestraft werden soll, müssen sie, trotz ihrer Angst vor dem wirklichen Mörder, etwas unternehmen.
Wie sie es schließlich fertigbringen, dass der Richtige festgenommen wird, zeigen wir Euch am
21. März um 10 Uhr (schulintern)
und am
22. März um 16 Uhr
im Großen Saal der Freien Waldorfschule Flensburg.
Ab 10 Jahren.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden von Tom und Huck und ihren Freunden gern entgegengenommen!


Die kleine Momo wohnt allein im alten Amphitheater am Rande einer großen Stadt.
Ihre Gabe ist das Zuhören.
Dadurch hilft sie den Menschen, ihre Probleme zu lösen und glücklicher zu werden. Ihre besten Freunde sind Beppo, der Straßenkehrer und Kassiopeia, die Schildkröte.
Alles ändert sich, als die grauen Herren in die Stadt kommen und anfangen, den Menschen ihre Zeit zu stehlen. Plötzlich besucht niemand mehr Momo, und die Kinder haben keine Freude mehr zu spielen.
Da erscheint Kassiopeia, die Momo zu Meister Hora, dem Herrn der Zeit, führt. Er erklärt ihr, dass nur sie allein die Welt von den grauen Herrn befreien kann, und gemeinsam mit Kassiopeia macht sich Momo auf den Weg.
Ob es ihr gelingen wird?
Wir haben fünf Wochen intensiv geprobt, um dieses Stück, so wunderschön wie möglich, auf die Bühne zu bringen.
Nehmen Sie sich Ihre kostbare Zeit und schauen Sie sich unser Klassenspiel an, denn das sind die Dinge, die die Zeit so wertvoll machen.
Wir versprechen Ihnen, Sie werden
jede
einzelne
Sekunde
genießen.
06.
Das Oberuferer
19:00
Großer Saal
01.
Dreikönigsspiel
2025
in hochdeutscher Sprache
Das Oberuferer Dreikönigsspiel unterscheidet sich vom Singspiel darin, dass neben der Weisheit, verkörpert durch die drei Könige, auch das Böse thematisiert wird: Der Teufel tritt auf und gibt dem Herodes ein, dass er Kinder ermorden muss, um seine Macht zu behalten.
Was hat das mit uns zu tun?
Das Thema des Kindesmordes ist in dreifacher Hinsicht aktuell: In über 20 Kriegen weltweit werden Kinder getötet, überall werden Kinder physisch und seelisch misshandelt, aber auch unser „inneres Kind“ stirbt mehrfach. Dies „innere Kind“ steht für unsere Ideale, die wir als Aufgabe in unser Leben mitbringen. Zu diesen Idealen gehört vor allem, die Liebe zu Mensch und Welt mit Intelligenz zu verbinden und zu entfalten. Hass, Furcht, Angst und Zorn hindern uns daran, unsere Liebefähigkeit zu entfalten. Im schlimmsten Fall nutzt der Mensch seine Intelligenz, um zu zerstören.
So stellt sich uns die Frage, ob wir uns von diesen destruktiven Eigenschaften beherrschen lassen, oder ob wir mit Offenheit, Interesse und mit Dienstmut uns begegnen.
Die Flensburger Fassung des Dreikönigsspiels wird auf Hochdeutsch aufgeführt.
Die Aufführungen sind am:
Montag, den 06.01.2025 - 19.00 Uhr
im Großen Saal der FWS Flensburg
Donnerstag, den 09.01.2025 - 11.35 Uhr
als Schüleraufführung.

Klassenspiel der 12a
Wovon die Menschen leben
Modernes Mysterydrama nach einer Erzählung von L. Tolstoi
am Samstag, den 30.November um 16.00 Uhr
im Großen Saal der Freien Waldorfschule Flensburg
Um einen Kostenbeitrag wird gebeten
Für den Schmied Ssemjon in Russland sind die Zeiten hart: Seine Kunden wollen oder können nicht zahlen, was dazu führt, dass er und seine Frau Matrojna hoch verschuldet sind. Ihnen droht der Gerichtsvollzieher mit Zwangsräumung – die Ehekrise ist eine der Folgen.
Bei dem Versuch, das Geld seiner Kunden einzuholen, begegnet Ssemjon einem Menschen, dem es noch schlechter als ihm geht. Michailo ist sein Name – er spricht nicht viel, und wenn er etwas sagt, klingt es sehr sonderbar. Ssemjon nimmt sich seiner an. Matrojona und Ssemjon bemerken, dass der Gast ein Geheimnis verbirgt.....
Die von uns modernisierte Volkserzählung von Lew Nikolajewitsch Tolstoi stellt an die Menschheit drei Fragen:
Erstens: Was wohnt im Menschen?
Zweitens: Was ist ihm nicht gegeben?
Und drittens: Wovon lebt er?
Lew Nikolajewitsch Tolstoi beantwortet diese Fragen durch Michailo in einer unerwarteten, doch im Grunde zwingenden Logik, der der Mensch sich nicht entziehen kann.

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September 2024
Schändung und Wiedererrichtung der Gedenkstelle Steinfelder Weg an der Waldorfschule Flensburg
Ziemlich genau vor einem Jahr, am 25.09. 2023, wurde die Gedenkstelle Steinfelder Weg unter großer Beteiligung zivilgesellschaftlicher Vertreter von Parteien, Stadtvertretern, kirchlichen Gruppierungen, der jüdischen Gemeinde und der Schulgemeinschaft eingeweiht.
Über die historischen Fakten und die Entstehungsgeschichte der Gedenkstelle sowie über die Einweihung wurde neun Monate später in der Juniausgabe 2024 der Erziehungskunst berichtet.
Es war befremdlich und schockierend, dass schon nach so kurzer Zeit eine Schändung der Gedenkstelle in der Nacht vom 28.05. auf den 29.05.24 erfolgte.
Unbekannte rissen das Kernstück der Gedenkstelle, die Namensstele, aus seiner Verankerung und beschädigten auch die Skulptur.
Mittelstufenschüler entdeckten am Morgen die Tat, und Eltern riefen die Polizei, die die Tat als politisch motiviert einstufte und zur Anzeige brachte.
Die entrissene Namensstele war zum Glück nur hinter die Turnhalle der Schule gebracht worden. Der Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten Herr Callsen erschien sofort am nächsten Morgen, um sich vor Ort zu informieren und überbrachte ein Statement des Ministerpräsidenten. Die in den lokalen Medien rasch verbreitete Meldung führte zu einer Welle der Anteilnahme und zu einem gesteigerten Bewusstsein der Flensburger für den Inhalt und die Wirkung der Gedenkstelle im aktuellen gesellschaftlichen Umfeld. Die Meldung wurde außer in der Taz auch im Stern, in der Zeit sowie in der Süddeutschen Zeitung verbreitet.
Die schulische Bearbeitung des Vorfalls begann am 03. Juni mit einer Veranstaltung für die Oberstufe unter Beteiligung des Bürgermeisters sowie eines Vertreters des Landesverbandes der Sinti und Roma aus Kiel, die zu den Schülern und Schülerinnen sprachen.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde die Aussage, dass die Gedenkstelle wiedererrichtet werden solle und dass auf jede zukünftige Verletzung dieses Ortes eine Wiederherstellung erfolgen werde, mit großem Applaus bedacht, wobei auch klar wurde, dass die mit der Gedenkstelle in Erscheinung tretenden Werte eigentlich in der Seele der Beteiligten liegen.
Im Anschluss an die Feier fand ein Treffen der Projektgruppe statt, die den weiteren Fortgang der Maßnahmen besprechen wollte. Zu unserem großen Erstaunen war der Besprechungsraum auf einmal gefüllt mit Oberstufenschülern, Parteivertretern und anderen Betroffenen, die an der Diskussion teilnehmen wollten, um ihre Ideen und Kräfte einzubringen.
Das Hauptergebnis dieses Treffens war die Idee, dass es eine Wiederherstellungsfeier geben sollte, in der sich der Wille der an ihr Beteiligten zeigen sollte, sich deutlich der mutwilligen Zerstörung entgegenzustellen.
Da die 40-Jahrfeier der Schule vor den Sommerferien viel Zeit und Kraft in Anspruch nahm, beschloss das Kollegium die Wiederherstellungsfeier der Gedenkstelle auf den 25.09.24, in die zeitliche Nähe des Michaelifestes, zu legen.
So fand die Feier am 25. September statt. Sie wurde von einem kleinen Schülerorchester eröffnet. Es sprachen dann die Schirmherrin des Projektes Simone Lange, der stellvertretende Stadtpräsident Pelle Hansen, Matthäus Weiß der Leiter des Landesverbandes der Sinti und Roma, Kelly Laubinger
von der Sinti Union Neumünster sowie zwei Lehrer der Flensburger Schule. Im Anschluss wurde die Namenstele enthüllt und die Namen der 44 Deportierten verlesen.
Die Stimmung der Feier kann man als freiheitlich, würdig und festlich bezeichnen. Es wurde erlebbar, dass ein Prozess begonnen hatte, den man vorsichtig mit einer Bildung zukünftiger gesellschaftlicher Substanz bezeichnen kann, an der wir gerne weiterarbeiten wollen.
Achim Langer
Gedenken ist ein Akt der Menschlichkeit...
Die Wiedereinweihung der Gedenkstelle für die deportierten und zumeist ermordeten deutschen Sinti und Roma aus Flensburg stand ganz unter dem Motto des gemeinsamen Erinnerns nach der sinnlosen Zerstörung. Die rund 60 Anwesenden - jung und alt wie Minderheiten - waren einmal mehr ein lebendiger Beweis für eine engagierte Zivilgesellschaft, die Hass und Rassismus entschieden entgegentreten!
Neben dem Ort der Erinnerung ist nun auch wieder ein Ort der Hoffnung entstanden - aus Liebe und Respekt gegenüber jedem einzelnen Menschen - ein Ort der Menschlichkeit!
Danke an alle Beteiligten für ihren Einsatz für eine bessere Gesellschaft!
Die Aufgabe ist gut gelungen.
Rolf Schlotter, stellvertretende Vorsitzender des Landesverbandes der Sinti und Roma SH

Juli 2024
In den letzten Wochen des vergangenen Schuljahres, stellte die damalige Klasse 3b ein wunderbares Projekt fertig.
Im Rahmen des Themas "Hausbau" wurde mit Hilfe der tatkräftigen Unterstützung vieler Eltern (ein großer Danke an dieser Stelle!) eine alte und ramponierte Sitzgelegenheit rundum erneuert und erstrahlt nun in neuem Glanz und in schöner Gestaltung!
Eine einladende Möglichkeit, sich gleich am Anfang des neuen Schuljahres dort mit Freund*innen niederzulassen und im gemütlichen Austausch, das Wiedersehen zu feiern.




Juli 2024
Impressionen von der Kunstfahrt der 12. Klasse vom 30. Juni bis 11. Juli nach Griechenland
Die Route führte von Athen über Delphi nach Xiropigado.
Es wurden die antiken Städte Delphi, Epidayuros, Mykene und Nemea besichtigt. Es wurden Referate vor Ort von SchülerInnen präsentiert. Begleitet wurden wir von einem jungen Archäologen aus Athen.
Zusätzlich wurde das wunderschöne Kloster Moni Loukous besichtigt. Wir haben außerdem Agia Fotini in Mantineias besucht und ein Gespräch mit Konstantin Papatheodorou, dem über 80-jährigen Architekten der Kirche, geführt.
Es wurden griechische Tänze erlernt, im Olivenhain mitgearbeitet, in einem Flussbett gewandert und ein Konzert mit klassischer Musik besucht.
















