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Präsentation der Oberstufenensembles

Fr., 29. Mai

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Großer Saal, Waldorfschule Flensburg

Eurythmie - Bühnentechnik - Fotografie - Orchester - Chor Werke von Arvo Pärt zu einer Geschichte von Michael Ende und Bryce Dessner John Williams & Adele... Eintritt frei

Präsentation der Oberstufenensembles
Präsentation der Oberstufenensembles

Zeit und Ort

29. Mai 2026, 19:30

Großer Saal, Waldorfschule Flensburg, Valentinerallee 1, 24941 Flensburg, Deutschland

Über die Veranstaltung

Liebe Schüler*innen und liebe Eltern,

liebe Schulgemeinschaft!


Ein Schuljahr, das dem Wetter nach eigentlich noch am Frühlingsanfang stecken müsste, neigt sich nun schon fast seinem Ende zu, und wir – die pädagogisch Tätigen wie auch Sie als Schüler*innen, Eltern und Begleitende – nehmen noch einmal kräftig Anlauf und steuern auf die letzten inhaltlichen Höhepunkte vor Abschluss der Prüfungen und vor den Praktika der Oberstufe zu.

Am Freitag, den 29. Mai 2026, werden wir (mit) Ihnen die Arbeit der Oberstufen-Ensembles präsentieren und laden Sie dazu herzlichst um 19:30 Uhr in den Großen Saal unserer Schule ein. Am Morgen werden wir unsere Einstudierungen um 10:00 Uhr der ganzen Schulgemeinschaft präsentieren.


Sie dürfen wieder ein anspruchsvolles Programm erleben, das vor allem die Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt zum Klingen und in Bewegung bringt, und sich dem einzigartigen Zauber dieser Werke hingeben.

Das Herzstück des Abends bildet das Werk „Lamentate“ für Klavier und Orchester von Pärt, dessen Musik zart in die eurythmische Fassung einer Geschichte von Michael Ende eingewoben ist, von Jutta Rohde-Röh inszeniert. Zum Auftakt hören Sie eine weitere Komposition von Pärt; das Vokalwerk „Solfeggio“, das hier in einer Fassung für Chor und Orchester ausgesetzt wurde.



„Wir schreiben das Wort mit dem langen Weg, den wir gehen,

auf die Oberfläche der Erde.“


Michael Endes Geschichte vom „verlorenen Wort“ lädt uns in eine Bilderwelt ein, in welcher

die Bilder und Figuren ein Eigenleben entfalten können.

Es beginnt mit einem langen Zug von Menschen: „Kinder, Alte, Männer und Frauen, alle in

buntscheckigen phantastischen Kostümen…“ Eine Dame, die auf eiligem Wege zu einem

Fest unterwegs ist, wird mit ihrem Kutscher von diesem Zug jäh gestoppt. Sie fragt als erstes

einen Jungen, der neben der Kutsche hergeht, wer sie seien, woher sie kommen und wohin

sie gehen.

Ein rätselhaftes Befragen und Erzählen nimmt seinen Anfang.

Ein alter Mann erzählt, dass sie einst aus dem „Himmelsgebirge“ gekommen seien, wo sie

das „unendliche Schauspiel“ aufgeführt haben. „Es war ein Schauspiel für die Sonne, den

Mond und die Sterne, es wurde unaufhörlich gespielt, denn dieses Schauspiel hielt die Welt

zusammen“. Von Berggipfel zu Berggipfel riefen sie sich die Worte zu. Eines Tages bemerkten

sie, dass ihnen ein Wort fehlte, ein großes Unglück, denn nun ergab alles keinen Sinn mehr,

denn „es war das eine Wort, durch das alles mit allem zusammenhängt…!“ Seitdem sind sie

auf dem Weg, es von neuem zu finden, damit die Welt nicht immer weiter in Bruchstücke

zerfällt. – Die Dame, die stetig Fragende, ist tief betroffen und möchte mit der Gruppe gehen,

aber sie besinnt sich und entscheidet, dass ihre Aufgabe eine andere sei.


Die inneren Bilder können sich durch die Musiken aus dem Lamentate von Arvo Pärt, die von

uns frei mit der Geschichte verwoben werden, weiter öffnen und vertiefen.


In einem zweiten Teil unserer Präsentation tun sich musikalisch andere Welten auf -

die der Filmmusik, der Popmusik und des zeitgenössischen Jazz.

Hier werden Kompositionen wie die Titelmelodie von „Game of Thrones“, das Hauptthema des Films „Schindlers Liste“ vom Orchester und zwei Solistinnen aus dem Orchester sowie vom Chor mehrstimmige Arrangements aktueller Popsongs zu hören sein. Den musikalischen Abschluss bildet das Oberstufenorchester mit einer Komposition aus dem zeitgenössischen Jazz von Bryce Dessner – „Pulsing“ im 5/4 –Takt; ursprünglich für Streichquartett gesetzt - nun in einer Bearbeitung für die aktuelle Besetzung des Oberstufenorchesters.

Last but not least wird das Bühnentechnik-Ensemble all dies nicht nur ins rechte Licht setzen, sondern zum wirklichen Schluss dann eine eigens für diesen Anlass „komponierte“ Licht-Show präsentieren, die die Möglichkeiten unserer Bühnentechnik mal ganz anders in Szene setzen wird.


Wir freuen uns sehr, wenn wir Sie mit in diese so unterschiedlichen Klangwelten nehmen dürfen und hoffen auf Ihr zahlreiches Kommen!

Der Eintritt ist wie immer frei!


In der Pause wird es ein schönes Buffet im Foyer geben…




Einen weiteren Hinweis auf eine wunderbare Kulturveranstaltung von kulturZeit, dem Veranstaltungskreis unserer Schule, wollen wir Ihnen noch ans Herz legen:


Unser langjähriger Eurythmiebegleiter und Pianist Sergej Leipson, der inzwischen seit einigen Jahren in Berlin lebt und arbeitet und den einige von Ihnen noch in bester Erinnerung haben werden, ist wieder einmal bei uns zu Gast:


Am 4. Juni 2026 um 19:30 Uhr wird er einen Klavierabend gestalten mit Werken von Schubert, Beethoven und Schumann.


Wer Klaviermusik liebt, sollte sich diesen Abend auf jeden Fall nicht entgehen lassen…

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