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Mai 2026:
Ensemble, Schulpflege uvm.

Liebe Schüler*innen und liebe Eltern,
liebe Schulgemeinschaft!

 

Ein Schuljahr, das dem Wetter nach eigentlich noch am Frühlingsanfang stecken müsste, neigt sich nun schon fast seinem Ende zu, und wir – die pädagogisch Tätigen wie auch Sie als Schüler*innen, Eltern und Begleitende – nehmen noch einmal kräftig Anlauf und steuern auf die letzten inhaltlichen Höhepunkte vor Abschluss der Prüfungen und vor den Praktika der Oberstufe zu. 

Am Freitag, den 29. Mai 2026, werden wir (mit) Ihnen die Arbeit der Oberstufen-Ensembles präsentieren und laden Sie dazu herzlichst um 19:30 Uhr in den Großen Saal unserer Schule ein. Am Morgen werden wir unsere Einstudierungen um 10:00 Uhr der ganzen Schulgemeinschaft präsentieren.

Sie dürfen wieder ein anspruchsvolles Programm erleben, das vor allem die Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt zum Klingen und in Bewegung bringt, und sich dem einzigartigen Zauber dieser Werke hingeben.

Das Herzstück des Abends bildet das Werk „Lamentate“ für Klavier und Orchester von Pärt, dessen Musik zart in die eurythmische Fassung einer Geschichte von Michael Ende eingewoben ist, von Jutta Rohde-Röh inszeniert. Zum Auftakt hören Sie eine weitere Komposition von Pärt; das Vokalwerk „Solfeggio“, das hier in einer Fassung für Chor und Orchester ausgesetzt wurde.

„Wir schreiben das Wort mit dem langen Weg, den wir gehen,

auf die Oberfläche der Erde.“

 

Michael Endes Geschichte vom „verlorenen Wort“ lädt uns in eine Bilderwelt ein, in welcher die Bilder und Figuren ein Eigenleben entfalten können.

Es beginnt mit einem langen Zug von Menschen: „Kinder, Alte, Männer und Frauen, alle in buntscheckigen phantastischen Kostümen…“ Eine Dame, die auf eiligem Wege zu einem Fest unterwegs ist, wird mit ihrem Kutscher von diesem Zug jäh gestoppt. Sie fragt als erstes einen Jungen, der neben der Kutsche hergeht, wer sie seien, woher sie kommen und wohin sie gehen.

Ein rätselhaftes Befragen und Erzählen nimmt seinen Anfang.

Ein alter Mann erzählt, dass sie einst aus dem „Himmelsgebirge“ gekommen seien, wo sie das „unendliche Schauspiel“ aufgeführt haben. „Es war ein Schauspiel für die Sonne, den Mond und die Sterne, es wurde unaufhörlich gespielt, denn dieses Schauspiel hielt die Welt zusammen“. Von Berggipfel zu Berggipfel riefen sie sich die Worte zu. Eines Tages bemerkten sie, dass ihnen ein Wort fehlte, ein großes Unglück, denn nun ergab alles keinen Sinn mehr, denn „es war das eine Wort, durch das alles mit allem zusammenhängt…!“ Seitdem sind sie auf dem Weg, es von neuem zu finden, damit die Welt nicht immer weiter in Bruchstücke zerfällt. – Die Dame, die stetig Fragende, ist tief betroffen und möchte mit der Gruppe gehen,

aber sie besinnt sich und entscheidet, dass ihre Aufgabe eine andere sei.

 

Die inneren Bilder können sich durch die Musiken aus dem Lamentate von Arvo Pärt, die von uns frei mit der Geschichte verwoben werden, weiter öffnen und vertiefen.

Warum steht hier regelmäßig diese Werbung? Weil in den nächsten Jahren jährlich (!) 600 Waldorflehrerinnen und -lehrer gebraucht werden.

Liebe Schulgemeinschaft,

es ist wieder Schulpflege-Zeit!

Am Freitag, den 12. Juni, von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr und 

am Samstag, den 13. Juni, von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr 

findet unser Sommerputz statt.

Dieses Mal steht vieles im Zeichen der bevorstehenden Bauarbeiten.

Wie ihr sicherlich schon gehört habt, wird voraussichtlich in den Sommerferien das Hortgebäude, inklusive Brückenklasse, Gartenbau und der kleinen Turnhalle, abgerissen.

Das bedeutet, dass alle Räume in Behelfsquartiere ausweichen müssen, und so wollen wir schauen, dass wir im Rahmen der Schulpflege bei den Umzügen behilflich sein können.

 

Je nach Andrang können wir aber sicherlich auch einige der normalen Pflegearbeiten in den Gebäuden oder auf dem Gelände anpacken.

Am Samstag machen wir, wie immer, ab 12:30 Uhr eine gemeinsame Mittagspause. Eine Suppe gibt es bestimmt wieder von unserer Stulle. Vielen Dank!

… und was es zur Suppe dazu gibt, das haben wir in der Hand. - Ein Stück Kuchen? Ein leckeres Pizzabrötchen? Wir freuen uns über jeden Beitrag zu einem schönen Buffet.

Bei Fragen oder Anregungen, Sorgen oder Nöten: Sprecht uns gerne an!
Wir sind per Email unter hausmeister@waldorfschule-flensburg.de oder persönlich zu erreichen.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und euren tatkräftigen Einsatz.

Herzliche Grüße

Euer Baukreis und

Eure Hauswirtschaft

Liebe Schulgemeinschaft!

Da mich die meisten von Ihnen noch nicht kennen, möchte ich hier ein paar Zeilen über mich und meine Vita schreiben.

 

Im Moment bin ich noch der hauptamtliche Werklehrer der Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg. Ich unterrichte die Klassen 5 – 10 in allen Werkepochen. Zusätzlich gebe ich noch das Spielturnen in den Klassen 1 und 2 – beide Fächer begleiten mich seit 28 Jahren.

 

Die Aufgabe des Klassenlehrers war 25 Jahre meine Haupttätigkeit und meine größte und intensivste Leidenschaft!

 

Ich durfte vier Klassen bis zum Ende der 8. Klasse führen und habe erfahren, was die Waldorfpädagogik mit dem Begriff der „Schicksalsgemeinschaft“ meint.

Zwei Klassenzüge begannen mit der 1. Klasse – für mich das größte Geschenk.

Aus dieser Erfahrung heraus bin ich aber auch sehr ehrfürchtig und aufgeregt.

Ein Commitment für 8 Jahre ist für uns alle eine große Chance und Herausforderung.

 

An meiner Seite werde ich als Assistenzlehrerin Frau Söth haben. Sie war 24 Jahre Klassenlehrerin im Förderbereich in Flensburg. Wir haben uns schon kennengelernt und „beschnuppert“ und freuen uns riesig auf die gemeinsame Arbeit mit den tollen Kindern der neuen ersten Klasse!!!

 

Viele Tätigkeiten habe ich noch an „meiner“ alten Schule 

ausgeführt. Ein paar seien hier genannt:

 

Ich führe jetzt pädagogisch bei uns in Lüneburg die „BigBand“ (ein Projekt mit Schüler*innen von den Klassen 6 - 12). In viele Fächer bin ich auch „hineingesprungen“; u.a. habe ich Sozialkunde gegeben, eine Parzivalepoche in der Oberstufe gestaltet, Musik von 1 - 4 unterrichtet, Religion in der Oberstufe vertreten etc.. Als Klassenlehrer habe ich natürlich alles getan, was meines Erachtens dazu gehört. Besonders viel Freude bereiteten mir die Klassenspiele in der 6. (Englische Stücke) und in der 8., die großen Projekte wie „vom Korn zum Brot“, Hausbauepoche usw..

 

Im Hamburger Waldorfseminar war ich immer wieder als Dozent für Klassenlehrer*innen tätig. Ich habe die Mentorenausbildung gemacht und viele junge Lehrer*innen mentoriert.

Aus Spaß habe ich auch Artikel für die Erziehungskunst geschrieben.

 

Die Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg ist Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, und ich betreue dieses Projekt.

 

Ich bin 55 Jahre alt. Meine Leidenschaften sind Rennrad fahren, Musik und das Lesen.

 

Ich bin in Eckernförde geboren und seit 1978 in Flensburg aufgewachsen. Mein Abitur habe ich am Alten Gymnasium gemacht. Es folgten Studienjahre in Freiburg, eine Tischlerlehre in Hamburg und schließlich das Studium zum Waldorf-Klassenlehrer in Hamburg. Seit 1998 bin ich in Lüneburg Lehrer – Sie können sich bestimmt vorstellen, wie aufregend der Wechsel an Ihre Schule für mich ist.

Tatsächlich hat mein erstes Schulpraktikum 1996 an der Waldorfschule Flensburg stattgefunden.

 

Meine drei Kinder sind mittlerweile erwachsen und leben in Bochum, Leipzig und Hamburg.

In Unewatt lebt meine Freundin und ich ziehe auch dahin.

Herzliche Grüße, Guido Peuckert

Einen weiteren Hinweis auf eine wunderbare Kulturveranstaltung von kulturZeit, dem Veranstaltungskreis unserer Schule, wollen wir Ihnen noch ans Herz legen:

 

Unser langjähriger Eurythmiebegleiter und Pianist Sergej Leipson, der inzwischen seit einigen Jahren in Berlin lebt und arbeitet und den einige von Ihnen noch in bester Erinnerung haben werden, ist wieder einmal bei uns zu Gast:

 

Am 4. Juni 2026 um 19:30 Uhr wird er einen Klavierabend gestalten mit Werken von Schubert, Beethoven und Schumann.

 

Wer Klaviermusik liebt, sollte sich diesen Abend auf jeden Fall nicht entgehen lassen …

 Ein Ausblick für das Winterende im kommenden Jahr: zur Faschingszeit 2027 besucht uns der Circo Ponte das Estrelas aus São Paulo (Zirkus Sternenbrücke) auf seiner Deutschland-Tournee. Es wird neben Zirkusaufführungen auch Workshops und Gesprächsrunden mit den Schülern und Schülerinnen geben. Wer mehr über den Circo erfahren möchte, kann hier schauen. Damit die Artistinnen und Artisten angemessen für die Winterwochen in Deutschland gewappnet sind, bittet der Circo um Zusendung von abgelegter Winterkleidung. Dazu findet ihr nachstehend weitere Details.  

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Andreas Cziepluch, Reinhard Elsler, Tatiana Sordia

V.i.S.d.P.

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Julian Paquo-Damm 

Valentiner Allee 1

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